Wieder Wechsel-Kuriosum um Modeste Gisdol wollte FC-Sieg schon auswechseln

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Nach Abpfiff freute sich Anthony Modeste (M.) mit Jannes Horn (l.) und Benno Schmitz über den Sieg in Mainz.

Mainz – Anthony Modeste (32) und die Einwechslungen – keine ganz einfache Geschichte...

In der Mainzer Opel-Arena lief die 54. Minute, als der Franzose am Seitenrand bereit stand und die letzten Anweisungen für seinen Joker-Einsatz erhielt. Dann traf Elvis Rexhbecaj (23) zur 1:0-Führung der Kölner, und Tony musste erst mal zurück auf die Bank.

Anthony Modeste feiert Comeback nach Verletzungspause

Schon wieder eine kuriose Wechsel-Story um Modeste! Vor einer Woche gegen Wolfsburg sollte der Stürmer in der Nachspielzeit in die Partie kommen, um das 2:2 über die Zeit zu bringen. Aber der Schiri pfiff ab, und Tony stapfte gefrustete in die Kabine.

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In Mainz war der Grund seiner zunächst verhinderten Einwechslung natürlich weitaus erfreulicher. Und fünf Minuten später war es dann doch so weit: Modeste – zuletzt von Rücken- und Bandscheiben-Problemen geplagt – feierte sein Comeback, kehrte nach sieben Wochen Zwangspause auf die Bundesliga-Bühne zurück.

Markus Gisdol wollte Elvis Rexhbecaj schon auswechseln

„Ich weiß nicht, ob die Spieler immer zur Seitenlinie schauen“, sagte Markus Gisdol (51) auf die Wechselszene angesprochen und musste schmunzeln: „Vielleicht können wir das in Zukunft öfter so machen, dass wir einen Stürmer zu uns holen und dann treffen wir.“ 

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Elvis Rexhbecaj bejubelte sein 1:0 in Mainz.

Der FC-Coach verriet zudem: Ausgerechnet Siegtorschütze Rexhbecaj sollte für Modeste runter! „Vielleicht wollte ich ihn auswechseln, als Tony neben mir stand...“ Zum Glück war Elvis mit seinem 1:0 schneller! 

Anthony Modeste verpasste 2:0 für den 1. FC Köln

Modeste kam stattdessen in der 60. Minute für Jan Thielmann (18) – und hätte das 2:0 machen müssen! Ismail Jakobs (21) jagte den Ball von der linken Seite scharf durch den Mainzer Strafraum, am langen Pfosten war der Angreifer dann so überrascht über die riesige Chance, dass er die Kugel nicht mal aufs Tor brachte.

Da war ihm die fehlende Spielpraxis extrem anzumerken. „Normalerweise macht er den mit geschlossenen Augen“, sagte Teamkollege Rexhbecaj, der kurz zuvor selbst den zweiten Treffer, per Kopf nach einem Eckball, verpasst hatte. 

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FC-Trainer Gisdol, der in seiner Startelf zum dritten Mal in Folge auf eine falsche Neun statt einen Stoß-Stürmer gesetzt hatte, erklärte das Modeste-Comeback: „Natürlich ist es so, dass wir im vorderen Bereich Wechselmöglichkeiten haben. So ein extremes offensives Signal war das aber nicht, ich wollte einfach einen Spieler mehr, der auch körperlich gegen die starke Präsenz der Mainzer Verteidiger ankommen kann, der auch Bälle festmachen kann.“

Sommer-Neuzugang Sebastian Andersson (29) musste zum ersten Mal, wenn er im Spieltags-Kader stand, 90 Minuten zuschauen.

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