Geht noch einer vorm Trainingsstart? FC-Reservist vor Unterschrift bei Ronaldo-Klub

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Vincent Koziello (vorne) jubelt mit Simon Terodde, Louis Schaub und Dominick Drexler (v.l.) im August 2018 – lange ist es her...

Madeira/Köln – Am Mittwoch trudeln die Profis des 1. FC Köln nach und nach am Geißbockheim ein. Einer wird aber nicht zu sehen sein: Vincent Koziello (24), der zuletzt an Paris FC verliehen war und sich anschließend bei Kölns U21 fit hielt, ist in Portugal und steht vor dem Wechsel.

CD Nacional verhandelt mit Vincent Koziello

CD Nacional will den kleinen Franzosen auf Leihbasis verpflichten. Nach EXPRESS-Informationen befindet sich Koziello zu Verhandlungen vor Ort. Der FC macht Druck, will schnell eine Lösung für den Ladenhüter, der im Winter in die zweite französische Liga gewechselt war und dort vor dem Corona-Abbruch sechs Spiele absolviert hatte.

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Auch CD Nacional musste die Saison abbrechen, lag allerdings nach 24 Spieltagen in Portugals zweiter Liga klar auf Kurs Wiederaufstieg und spielt künftig erstklassig. Der Klub aus Madeira, aus dessen U15 einst ein gewisser Cristiano Ronaldo kam, ist auch international kein Unbekannter, stieg aber zuletzt zweimal ab und will sich wieder im Oberhaus etablieren.

Vincent Koziello muss Zugeständnisse machen

Mit Koziello? Klar ist: Alle Seiten müssten Zugeständnisse machen, damit der Transfer des im Winter der Abstiegssaison 2017/18 vom OSC Nizza geholten Koziello über die Bühne geht. Der Franzose konnte am Geißbockheim nie wirklich überzeugen, bekam aber auch selten mal eine Chance über mehrere Spiele.

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Vor seinem Leih-Wechsel nach Portugal musste Vincent Koziello (r.) bei der 2. Mannschaft trainieren (hier am 22. Februar 2021).

Sein größter Moment war sicher sein Treffer beim 2:1-Sieg bei RB Leipzig in der Abstiegssaison. Damals kam er auf zwölf Einsätze, in der Aufstiegssaison spielte er nur 14-mal, im vergangenen Jahr war er dann gleich komplett außen vor. Das Problem bei einem Wechsel: Das volle Gehalt können die Portugiesen keinesfalls übernehmen.

Horst Heldt will den Kader reduzieren

Für FC-Sportchef Horst Heldt (50) ist das Ziel klar: Möglichst viele Spieler, die im Kader keine Rolle spielen werden, noch vor Trainingsstart loswerden, um zu verhindern, dass ihr Marktwert in einer „Trainingsgruppe 2“ noch mehr ins Schwimmen gerät. Nach der Beförderung von Youngster Jens Castrop (17) zu den Profis ist wieder ein Platz weniger zu vergeben.

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