Pünktlich zu Ostern Kölner Eiertanz bei der Trainer-Frage geht weiter

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Markus Gisdol bleibt trotz der Niederlage beim VfL Wolfsburg am 3. April weiter Trainer des 1. FC Köln.

Köln – Markus Gisdol (51) wird beim 1. FC Köln auch gegen Mainz 05 auf der Trainerbank sitzen. Sportboss Horst Heldt (51) sprach seinem Coach nach der 0:1-Niederlage beim VfL Wolfsburg erneut das Vertrauen aus. Eine Entscheidung, die bei der Mehrheit der Fans auf Unverständnis stößt. Ein Kommentar zur Kölner Trainer-Frage.

Passend zu Ostern geht der Eiertanz am Geißbockheim weiter. „Markus wird gegen Mainz auf der Bank sitzen“, erstickte Horst Heldt wenig überraschend die Trainer-Diskussion beim 1. FC Köln im Keim. Während die Mehrheit der Fans seit Wochen die Entlassung des Trainers fordert, hält der Sportboss stoisch an seinem Trainer fest.

Markus Gisdol verliert sich ins nächste Endspiel beim 1. FC Köln

Markus Gisdol hat den Kopf zum x-ten Mal in dieser Saison aus der Schlinge gezogen – und das mit einer Niederlage! Das ist ein Novum. Bisher haben seine Endspiele immerhin Punkte gebracht. Für eine gute Halbzeit in Wolfsburg kann man sich zwar auf die Schulter klopfen, dringend benötigte Zähler für den Kampf um den Klassenerhalt gibt es dafür aber nicht.

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Horst Heldt sieht beim 1. FC Köln keine Notwendigkeit für einen Trainerwechsel

„Es gibt keine Notwendigkeit, etwas zu ändern“, sagt Horst Heldt. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu sagen: „Stimmt nicht“! Der FC steckt als Tabellen-16. in höchster Abstiegsnot. Seit sieben Spielen ist Gisdol nun schon wieder sieglos, aus ehemals komfortablen acht Punkten Vorsprung auf den kommenden Gegner Mainz (Sonntag, 11. April 2021, 18 Uhr, Sky) sind inzwischen zwei Punkte Rückstand geworden.

Statt diese Talfahrt zu stoppen und in der Länderspielpause den Reset-Knopf zu drücken, wird die Krise einfach tatenlos ausgesessen.

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Während sich die Konkurrenten (Hertha, Bielefeld) durch Trainer-Wechsel stabilisiert haben und Mainz sogar nochmal einen Gang hochgeschaltet hat, dümpelt der FC im Leerlauf auf der Stelle und harrt der Dinge, die da kommen.

Als nächstes kommt zur Abwechslung mal wieder ein Endspiel. Der Abstiegs-Krimi gegen Mainz. Horst Heldt hat Gisdol für das Spiel ein Sieg-Ultimatum gestellt: Siegen oder Fliegen!

Ein unwürdiges Schauspiel beim 1. FC Köln

Das Drehbuch für das Drama ist schon geschrieben: Der FC gewinnt das Spiel, für eine Woche herrscht wieder Friede-Freude-Eierkuchen, ehe man nach zwei Niederlagen gegen Leverkusen und Leipzig wieder genau da steht, wo man jetzt ist.

Ein unwürdiges Schauspiel, dem man – unabhängig vom Schlussakt – spätestens im Sommer ein Ende setzen sollte.

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