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Kommentar zum FC ohne Sturm Auf dem Transfermarkt mit dem Rücken zur Wand

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Auf dem Transfermarkt unter Druck: Alexander Wehrle (l.) und Horst Heldt.

Köln – In sechs Tagen startet der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 19. September, 15.30 Uhr) in die Bundesliga-Saison. Und wohl noch nie in der langen, traditionsreichen und turbulenten Geschichte dieses Klubs war derart unklar, wie das Gesicht der Mannschaft in der kommenden Saison aussehen wird.

1. FC Köln: Aufbruch ins Ungewisse

Durch den bevorstehenden Verkauf von Jhon Cordoba (27) ist klar: Niemand, im Grunde nicht einmal Sportchef Horst Heldt und Trainer Markus Gisdol (51), kann vor dem Start sagen, wer denn für die für den avisierten Klassenerhalt des FC nötigen Tore sorgen soll.

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Cordoba verkauft, Mark Uth (29) ist nach auslaufender Leihe zurück beim FC Schalke 04, Florian Kainz musste sich einer Knie OP unterziehen und fällt für einige Monate aus. Bei der Länderspielreise der U21 erwischte es nun Ismail Jakobs (21), der aufgrund einer Muskelverletzung mehrere Wochen nicht spielen wird.

Nicht eine der tragenden Offensivsäulen des Frühjahrs steht Trainer Gisdol somit zur Verfügung.

1. FC Köln: Zeit für Integration bleibt keine

Jetzt ist guter Rat teuer, kluge Transfers müssen her. Doch der Druck ist groß, das Geld ist knapp, die Verhandlungsposition schlecht. Das haben andere Klubs in diesem Sommer besser hinbekommen. Denn selbst wenn nun neue Stars kommen: Zeit für die Integration bleibt kaum, Spielidee, Automatismen, Angriffszüge müssen im laufenden Betrieb einstudiert werden.

Bei all diesen Schwierigkeiten muss eine weitere Prämisse gelten: Das finanzielle Risiko muss sich in Grenzen halten. Die Cordoba-Einnahmen sollen und müssen für die dringend nötigen Verstärkungen eingesetzt werden.

1. FC Köln: Spielerkäufe auf Pump sollten wohlüberlegt sein

Darüber hinaus aber sollten Kredite für Investitionen in Spieler-Beine sehr genau überlegt werden. Das stand am Geißbockheim aus gutem Grund jahrelang auf dem Index. Angesichts der ungewissen Lage in der Corona-Pandemie gelten andere Regeln, das ist klar, aber maßvolles Wirtschaften ist umso mehr gefragt.

Horst Heldt (50) und Alexander Wehrle (45) werden klug handeln müssen, um den Balanceakt zwischen sportlich Nötigem und wirtschaftlich Möglichem hinzubekommen. Der FC steht auf dem Transfermarkt mit dem Rücken zur Wand. Der wahrscheinliche Kauf von Sebastian Andersson (29) von Union Berlin ist ein Anfang. Wenn er denn zu vernünftigen Bedingungen erfolgt.