Tristesse nach Pleite FC mit offensivem Offenbarungseid – ein Stürmer muss her

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Der 1. FC Köln hat den Jahresauftakt gegen den FC Augsburg verpatzt.

Köln – Nach dem versöhnlichen Jahresende sollte der Start in 2021 ähnlich verheißungsvoll für den 1. FC Köln verlaufen.

Doch stattdessen herrscht Tristesse nach dem bitteren 0:1 gegen den FC Augsburg. Der FC bestätigte seinen Ruf als schwächstes Heim-Team der Liga. Die Euphorie nach dem kleinen Zwischenhoch ist wie weggeblasen.

Wähnte sich der FC nach den Achtungserfolgen gegen Dortmund, Wolfsburg und Leipzig bereits auf dem richtigen Weg, hat die Partie gegen Augsburg die Verantwortlichen wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.

Der erste Big Point des Jahres gegen ein Team auf Augenhöhe wurde sträflich liegen gelassen. Doch nicht nur das Ergebnis ist frustrierend, sondern auch die Art und Weise wie es zustande kam. Es war fast schon erschreckend, wie harmlos sich die Gisdol-Elf im Angriff präsentierte. Ein offensiver Offenbarungseid.

Der 1. FC Köln hat ein Sturm-Problem

Torchancen? Mangelware! Wenn es gefährlich wurde, dann nur über Standards, aus dem Spiel heraus herrschte absolute Flaute. Die bange Frage: Wie soll der FC so ein Tor erzielen? Es fehlt ein Plan und es fehlt das Personal. Ohne einen echten (fitten) Stürmer wird das ein ganz langer und steiniger Weg, die Liga zu halten.

Modeste-Bank

Anthony Modeste wurde gegen Augsburg in der 61. Minute eingewechselt.

Das Duo Duda/Thielmann ist nicht mehr als eine Notlösung, und Anthony Modeste blieb bisher den Beweis schuldig, dass er den FC aus dem Keller schießen kann. „Dass wir da noch Luft nach oben haben, das ist keine Frage“, drückt Gisdol die Sturm-Krise diplomatisch aus.

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Das Problem ist nicht neu, das Spiel gegen Augsburg hat nur erneut gezeigt, wie dramatisch die Situation ist. Zum Glück für den FC haben die andern Kellerkinder, Bielefeld und Schalke, auch keine Punkte sammeln können.

Horst Heldt plant (noch) keinen Neuzugang beim 1. FC Köln

Die Lösung? Ein neuer Stürmer im Winter! Horst Heldt beteuert zwar (noch), dass er keinen holen will, doch der Harmlos-Auftritt gegen Augsburg dürfte den FC-Boss trotz klammer Kasse zum Nachdenken gebracht haben.

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Präsentiert sich die Mannschaft in Freiburg, gegen Hertha und auf Schalke ähnlich ungefährlich, ist Heldt gezwungen, ins finanzielle Risiko zu gehen, um den größtmöglichen Schaden abzuwenden. Denn ein Abstieg würde für den Klub deutlich teurer werden als ein Leih-Stürmer für ein halbes Jahr.

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