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Kommentar zum FC-Fehlstart Ein Krimi, viele Alibis und die üblichen Verdächtigen

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FC-Trainer Markus Gisdol mit Torschütze Elvis Rexhbecaj nach dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach

Köln – Der Fehlstart ist komplett: Nach einem Derby gegen Borussia Mönchengladbach, in dem der 1. FC Köln phasenweise hoffnungslos unterlegen war, stehen Trainer Markus Gisdol (51) und seine Mannschaft mit leeren Händen da. Vor der Länderspielpause wiederholt sich damit ein inzwischen bekanntes Kölner Bild: Es gibt wenig bis gar keine Punkte, die üblichen Verdächtigen, die die Spiele verlieren und eine Menge Alibis, aber keiner will schuld sein, findet unser FC-Reporter in seinem Kommentar.

Wer auf eine positive Überraschung gehofft hat, den muss man schon jetzt enttäuschen: Auch diese Saison wird für den 1. FC Köln zum Krimi. Wahrscheinlich zu einem Krimi um die wirtschaftliche Existenz. Auf jeden Fall aber zu einem Krimi gegen den siebten Abstieg.

1. FC Köln: Am Geißbockheim ist im Zweifel niemand schuld

Wer daran schuld ist? Es ist am Geißbockheim schon gute Tradition zu sagen: Im Zweifelsfall niemand. Schließlich mangelt es zwar an vielen Dingen beim 1. FC Köln, doch eins gibt es zuhauf: Alibis. Dass kein Geld mehr da ist, daran ist Corona schuld. Genauso, dass man auf dem Transfermarkt so spät in die Pötte kam.

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1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Einzelkritik zum Derby

Das wiederum bedingte, dass die Mannschaft so spät zusammenkam und das ist nun die Begründung von Trainer Markus Gisdol, warum man nicht in der Lage ist, sich aus dem Spiel heraus auch nur eine vernünftige Torchance zu erspielen.

Beim 1. FC Köln ist die Zeit der Ausreden vorbei

Mag ja alles sein, aber eins ist auch klar: Nach der Länderspielpause muss Schluss sein mit den ständigen Ausreden. Dann muss Gisdol zeigen, dass er noch in der Lage ist, Spiele zu gewinnen. Das Elend währt nämlich nun allzu lange. Corona gibt es nicht nur in Köln und Verletzte haben auch andere Klubs zu beklagen. Und trotzdem wartet kaum ein Verein wie der FC seit März auf einen Sieg.

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Wieder keine Punkte für Sportchef Horst Heldt (M.) und Trainer Markus Gisdol (l.), die beim Derby gegen Mönchengladbach am 3. Oktober enttäuscht mit Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff auf der FC-Bank saßen.

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Allerdings sind es immer wieder die üblichen Verdächtigen, die die Mannschaft ins Hintertreffen bringen – auch nun beim bitteren 1:3 gegen den Lokalrivalen aus Mönchengladbach, der für lange Jahre enteilt scheint. Rafael Czichos wie schon beim Elfmeter zum Auftakt gegen Hoffenheim mit einem Aussetzer, Timo Horn mit dem neuerlichen Fehler und Kingsley Ehizibues nächster tölpelhafter Auftritt im Strafraum – das reicht auch gegen schlechtere Gegner als die Borussia aus Mönchengladbach nicht.

1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Stimmen zum Derby

Markus Gisdol muss beim 1. FC Köln die Kurve bekommen

Die Mannschaft muss die Kurve bekommen. Dafür ist Gisdol verantwortlich. Scheitert er, hätte auch Horst Heldt ein Problem, denn der hat für eine Verlängerung mit dem Trainer geworben und die Verantwortlichen zu einem hohen Risiko auf dem Transfermarkt gedrängt. Das muss sich nun auszahlen. Sonst hat der Krimi am Ende ein Opfer. Und das ist der 1. FC Köln.

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