Warum Beierlorzer plötzlich Erfolg hat Der Deckel muss auf den Topf passen

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Plötzlich läuft´s: Achim Beierlorzer jubelt mit dem Mainzer Edmilson Fernandes.

Köln – Aus Sicht der FC-Fans ist es wirklich zum Mäusemelken: Nicht nur, dass Achim Beierlorzer (51) beim 1. FC Köln krachend gescheitert ist. Der Franke löste seinen Vertrag auf, nahm eine Abfindung mit und tauchte wenig später beim FSV Mainz 05 auf. Nein, es kam noch schlimmer: Mit einer Mannschaft, die wesentlich besser für das aktive Pressing-Spiel aus der Leipziger Red-Bull-Schule passt, hat er nun auf Anhieb Erfolg – und zieht mit einem Konkurrenten ausgerechnet seinem Ex-Klub im Abstiegskampf davon. Ein Kommentar.

Das ist mehr als bitter, sollte für den FC allerdings mal endlich eine Lehre sein: Bei der Auswahl der Trainer ist es wirklich elementar, dass der Deckel auch auf den Topf passt.

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Heißt: Ein Coach ist immer nur so gut wie seine Mannschaft und ein Fußball-Lehrer, der einer taktischen Idee verfallen ist, die aber überhaupt nicht zu seinem Kader passt, kann keinen dauerhaften Erfolg haben.

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Der 1. FC Köln macht zweimal den gleichen Fehler

Diesen Schluss hätte man schon aus der Geschichte von Markus Anfang ziehen müssen. Umso bitterer, dass die sportliche Leitung mit Armin Veh und Frank Aehlig ein zweites Mal in die gleiche Falle tappte.

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Vielleicht ist es also gar nicht schlecht, dass sich der neue Coach Markus Gisdol erst einmal an dem orientiert, was ihm zur Verfügung steht und daraus das Bestmögliche formen will. Für alles andere ist derzeit auch überhaupt keine Zeit.

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