Heldt hielt Bosse auf Distanz Kein Kontakt zu Funkel? FC-Vorstand wehrt sich

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Der FC-Vorstand (hier während des Spiel gegen Werder Bremen am 7. März 2021) wehrt sich gegen Vorwürfe, keinen Kontakt zu Friedhelm Funkel gesucht zu haben.

Köln – Obwohl beim 1. FC Köln nach der geschafften Rettung auf den letzten Drücker eigentlich Friede, Freude, Eierkuchen herrschen sollte, rumort an allen Ecken und Enden. Nicht nur die Entlassung von Horst Heldt (51) schlägt hohe Wellen, Retter-König Friedhelm Funkel (67) beschwert sich öffentlich, dass der FC-Vorstand nie den persönlichen Kontakt zu ihm gesucht habe. Das Präsidium weist diese Vorwürfe entschieden zurück.

  • Friedhelm Funkel beklagt fehlenden Kontakt zum Vorstand
  • Eckhard Sauren und Werner Wolf wehren sich gegen Vorwürfe
  • Horst Heldt verhinderte engeren Kontakt

Sieben Wochen lang hatte Friedhelm Funkel nach eigenen Angaben keinen persönlichen Kontakt zum Vorstand.

Volker Struth, eng mit der Familie Funkel befreundet (Anja Funkel leitet die Sports-Total-Stiftung), legte im „Kölner Stadt-Anzeiger“ sogar nach und sagte: „Dass der Vorstand Friedhelm Funkel weder persönlich willkommen geheißen noch vor den entscheidenden Spielen wenigstens Glück gewünscht hat, zeigt für mich die Defizite. Dem wurde nicht mal guten Tag gesagt.“

Werner Wolf und Eckhard Sauren weisen Kritik zurück

Dieser Darstellung widersprachen Präsident Werner Wolf (64) und Vizepräsident Eckhard Sauren (49) auf der Pressekonferenz „Neuausrichtung Sport“. „Ich habe Friedhelm Funkel bei seinem Amtsantritt begrüßt und nach dem Klassenerhalt war das Erste, was ich gemacht habe, ihm eine Glückwunschnachricht zu schicken. Es war klar, dass diese Aufgabe eine 100-prozentige Konzentration erfordert, deshalb haben wir uns zurückgehalten“, sagte Wolf.

Sein Vize Sauren ergänzte: „Ich habe ihm beim Amtsantritt gesagt, dass wir uns, wenn alles gut läuft, nach dem Klassenerhalt sprechen. Wir als Vorstand sind ein Aufsichtsorgan und nicht operativ aktiv. Es ist nicht nötig, dass wir einen Draht zum Trainer brauchen. Wir haben ihm zu keiner Zeit reingeredet, es ist alles so gelaufen, wie es sein sollte."

Horst Heldt sträubte sich gegen engere Kontaktaufnahme seitens des Vorstands

Der Gedanke, Funkel in Ruhe arbeiten zu lassen, war offenbar auch ganz im Sinne vom inzwischen geschassten Horst Heldt (51). Der Ex-Sportboss sträubte sich nach EXPRESS-Informationen gegen eine intensivere Kontaktaufnahme seitens des Vorstands.

Demnach wollten Wolf und Co. Funkel ausgiebig begrüßen, doch Heldt schob dem einen Riegel vor. Wie schon im Sommer, als der Sportchef sich lange gegen ein gemeinsames Essen des Vorstands mit Markus Gisdol (51) sperrte.

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Trotz der Unstimmigkeiten will sich der Vorstand noch für die erfolgreiche Zeit bei Friedhelm Funkel bedanken. „Wir werden das noch gebührend machen und ihn verabschieden", versprach Werner Wolf.

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