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FC mit Jubel-Rache Kölns besondere Derby-Party – Gladbach bedient: „Tut natürlich weh“

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Der 1. FC Köln jubelte im Borussia-Park mit der Eckfahne.

Mönchengladbach – Diese Derby-Rache war besonders süß! Der 1. FC Köln tanzte nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag (6. Februar) mit der Eckfahne durchs Stadion des Erzrivalen. Ein Jubel mit Vorgeschichte.

  • 1. FC Köln gewinnt 2:1 bei Borussia Mönchengladbach
  • Erster Derby-Sieg im Borussia-Park seit November 2016
  • Profis des 1. FC Köln rächen sich für Hinspiel-Jubel

1. FC Köln revanchiert sich für Hinspiel-Party von Borussia Mönchengladbach

Rückblick auf den 3. Oktober 2020: Nach Gladbachs 3:1-Sieg im Hinspiel jubelten die Fohlen im Rhein-Energie-Stadion vorm leeren Gäste-Block mit der Eckfahne, hatten das Trikot von Torschütze Stefan Lainer (28) übergestülpt. Ein Party-Ritual, das die Gladbacher ausgerechnet bei einem vorherigen Sieg in Müngersdorf erfunden hatten.

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Marcus Thuram schnappte sich die Eckfahne vor dem leeren Auswärtsblock.

Doch Samstagabend folgte die Retourkutsche...

Nach Schlusspfiff tanzten die Kölner im Borussia-Park zunächst noch mitten auf dem Spielfeld im Kreis, feierten sich als Derby-Sieger. Dann ging es ab zur Eckfahne!

Markus Gisdol: „Lasse Gefühlen freien Lauf“

Matchwinner Elvis Rexhbecaj (23, EXPRESS-Note 1), der die Feier mit seinem Doppelpack möglich gemacht hatte, und Abwehr-Routinier Rafael Czichos (30) waren als erste Spieler zur Stelle. Das Gladbach-Wappen musste weichen, stattdessen wurde Elvis' Trikot aufgehängt – und die Derby-Party am Gäste-Block konnte so richtig losgehen!

Rexhbecaj: „Rache ist süß. Mit Fans wäre das natürlich noch geiler gewesen. So konnten alle zu Hause feiern.“

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Elvis Rexhbecaj (l.) und Rafael Czichos tauschten das Gladbach-Fähnchen gegen ein FC-Trikot.

Trainer Markus Gisdol (51) jubelte Arm in Arm mit seinen Spielern, die Erleichterung nach dem unnötigen Pokal-Aus in Regensburg und all den Strapazen abseits des Platzes war riesig. Der FC-Coach konnte sich über den dritten Liga-Sieg in den vergangenen vier Partien und etwas Luft im Abstiegskampf freuen.

Gisdol grinste übers ganze Gesicht, sagte später: „Ich bin Trainer mit Leib und Seele. Wenn ein Team so eine Leistung bringt nach so einem verrückten Tag, lässt man seinen Gefühlen freien Lauf.“

Dominick Drexler in Gladbach nur Derby-Zuschauer

Mit dem „verrückten Tag“ meinte Kölns Chefcoach den riesigen Wirbel um Dominick Drexlers (30) „Spacken“-Spruch im Mannschaftsbus, der für Entsetzen bei den Fans gesorgt hatte. Drexler hatte sich noch am Spieltag für seine verbale Entgleisung gegenüber der Ultras, die das Team am Freitag mit einer Pyro-Show verabschiedet hatten, entschuldigt; die ganze Mannschaft gab ein Statement ab.

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Derby-Sieger-Foto in Gladbach: So feierten die Profis des 1. FC Köln in der Kabine.

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Samstagabend musste der gebürtige Bonner dann 90 Minuten lang zuschauen, war beim Feiern an der Eckfahne aber mit dabei. Gisdol: „Er ist ein Spieler, der einen großen Fehler begangen hat. Aber der Junge hat sich aufrichtig entschuldigt. Deswegen war er heute auch im Kader. Das würde er im Normalfall auch niemals so sage.“

Die Gladbacher schoben nach dem Ende ihrer Derby-Serie (drei Siege in Folge) derweil Frust. Weltmeister Christoph Kramer (29) bedient: „Das tut natürlich weh, wenn die Kölner mit der Eckfahne in unserem Stadion feiern. Aber so ist Fußball, wir haben es bei ihnen auch gemacht.“

So schnell dreht sich das Fähnchen!

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