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„Wussten, dass es kritisch wird“ FC-Profi Jakobs über Gisdol und Kritik an sich selbst

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Ismail Jakobs vom 1. FC Köln kaufte Thomas Meunier im Spiel gegen den BVB den Schneid ab.

Köln – Es war der Befreiungsschlag um fünf vor zwölf. Durch das Wunder von Dortmund kann der 1. FC Köln zumindest mal wieder durchatmen.

„Der Sieg war nicht nur für die Tabelle, sondern auch für den Kopf enorm wichtig“, sagt Ismail Jakobs (21) nach dem überraschenden 2:1 im Signal Iduna Park.

Dem Flügelflitzer, der mit 34,54 km/h der schnellste Spieler des Spiels war, fiel nach dem ersten Dreier der Saison ein Stein vom Herzen. Weil es ein wichtiger Sieg für Markus Gisdol (51) war. „Wir wussten, dass es kritisch für den Trainer wird“, sagt Jakobs.

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Ismail Jakobs vom 1. FC Köln hofft auf ersten Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg

Der U21-Nationalspieler legte in diesem Zusammenhang nochmal Wert darauf, dass die Stimmung im Team trotz der prekären Lage gut ist.

Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen soll nun das nächste Erfolgserlebnis gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) eingefahren werden. „Wir dürfen das zwar nicht überbewerten, aber wir haben bewiesen, dass wir es können. Es gilt, diese Leistung zu bestätigen. Dafür müssen wir in jedem Spiel den gleichen Kampfgeist zeigen“, fordert Jakobs.

Ismail Jakobs vom 1. FC Köln nimmt sich Kritik zu Herzen

Dabei wird das Eigengewächs gegen die „Wölfe“ wohl wieder in der Fünferkette als Linksaußen zum Einsatz kommen. Gegen Dortmund setzte er in diesem System schon viele Nadelstiche, agierte aber wie die gesamte Saison schon zu harmlos im letzten Drittel.

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Kritik, dass er aus seinen Offensiv-Aktionen zu wenig macht, kann er nachvollziehen. „Das sehe ich genauso“, sagt Jakobs und führt aus: „Ich bin oft durchgekommen, habe dann aber oft die falschen Entscheidungen getroffen. Ich befinde mich da in einem Prozess. Ich muss mich da weiterentwickeln“, sagte er selbstkritisch.

Ismail Jakobs vom 1. FC Köln ist noch ohne Scorerpunkt

Das soll und muss besser werden. Das weiß auch Markus Gisdol, der seinen Schützling daher schon ins Gebet genommen hat. „Ich weiß, dass ich mehr Verantwortung übernehmen und auch mal egoistischer werden muss. Wir haben drüber gesprochen, dass die Abläufe sauberer werden müssen“, sagt der Erftstädter.

Bisher hat Jakobs noch kein Tor und keinen Assist auf seinem Konto. Das soll sich möglichst schon am Samstag ändern. Wie? „Indem wir mutiger sind und die Konter besser ausspielen.“

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