Ismail Jakobs auf Krücken Bänder heil – FC-Profi droht trotzdem eine Pause

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FC-Profi Ismail Jakobs verlässt in Zivil und auf Krücken am 7. Februar das Geißbockheim.

Köln – Wie steht es um das Lazarett beim 1. FC Köln nach dem Sieg über Borussia Mönchengladbach im Derby? Vor dem Spiel am kommenden Sonntag (14. Februar, 15.30 Uhr, Sky) hat Markus Gisdol (51) zwei Tage frei gegeben, damit die Spieler nach der englischen Woche regenerieren können. Doch die Verletzungssorgen werden derzeit nicht kleiner, auch um Ismail Jakobs (21) muss der FC-Trainer bangen.

  • Keine strukturelle Verletzung bei Ismail Jakobs
  • Zwangspause für U21-Nationalspieler des 1. FC Köln
  • Eintracht Frankfurt in der Bundesliga Team der Stunde

Als Ismail Jakobs (21) am Sonntagvormittag (7. Februar) auf Krücken an den FC-Reportern vorbeihumpelte, sah man dem Eigengewächs des 1. FC Köln die Schmerzen im Sprunggelenk sichtlich an. „Schauspieler bin ich nicht“, schmunzelte Jakobs auf EXPRESS-Nachfrage und ging Richtung Parkplatz.

1. FC Köln: MRT ergibt Knochenprellung bei Ismail Jakobs

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Der U21-Nationalspieler hatte zwar im Derby bis kurz vor dem Schlusspfiff durchgehalten, dann aber ging nichts mehr. Auch nach einer Nacht waren die Beschwerden noch schlimmer, das Sprunggelenk war geschwollen. „Iso muss ins MRT“, hatte Horst Heldt (51) am Geißbockheim gesagt und so machte sich der Flügelflitzer auf in die Mediapark-Klinik.

In der Radiologie konnte man zumindest teilweise Entwarnung geben: Der Bandapparat war nicht strukturell beschädigt, ein längerer Ausfall droht also nicht. Allerdings ist der Knochen nach EXPRESS-Informationen übel geprellt. Um ein Ödem durch Überlastung und damit einen monatelangen Ausfall wie bei Stürmer Sebastian Andersson (29) zu vermeiden, soll Jakobs voraussichtlich geschont werden.

Ein Einsatz in Frankfurt scheint zumindest sehr fraglich. Nach EXPRESS-Informationen wurde Jakobs angehalten, das Bein zu schonen, bis der Schmerz komplett verschwunden ist.

Marius Wolf, Jonas Hector und Sebastiaan Bornauw weiter fraglich

Ob Marius Wolf (25, Bandverletzung im Knöchel), Kapitän Jonas Hector (30, muskuläre Probleme im Oberschenkel) oder Abwehr-Hüne Sebastiaan Bornauw (21, Rückenbeschwerden) beim Duell mit der Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bundesliga wieder eingreifen können, ist noch fraglich. „Ob sie ins Training zurückkehren können, ist offen“, sagte Heldt einen Tag nach dem Derbysieg bei Borussia Mönchengladbach.

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Die Aufgabe wird für Trainer Markus Gisdol nicht einfacher, Eintracht Frankfurt hat zuletzt 19 von 21 möglichen Punkten aus den vergangenen Spielen geholt und ist im Kalenderjahr 2021 noch ungeschlagen.

Aber das war Borussia Mönchengladbach bis zum vergangenen Samstag auch – und trotzdem gelang dem 1. FC Köln die Derby-Sensation!

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