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Fan-Unterstützung im Abstiegskampf Irre Aktion: Haus am Friesenplatz leuchtet für FC

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1. FC Köln mit Fan-Unterstützung: Der Teambus passiert ein Gebäude, dass in Rot und Weiß leuchtet.

Köln – Es wird ernst im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Der 1. FC Köln kann sich trotz leerer Ränge im Rhein-Energie-Stadion sicher sein: Die Fans stehen hinter der Mannschaft und drücken dem Klub die Daumen, dass es mit der Rettung klappt. Der EXPRESS setzt mit seiner Aktion „Zesamme erstklassig“ ein deutliches Zeichen.

  • Designbüro unterstützt 1. FC Köln und EXPRESS-Aktion
  • Mannschaftsbus des 1. FC Köln rundet das Bild ab
  • Alexander Wehrle: „Eine starke Aktion und eine super Idee, die wir gern unterstützen.“

Ein leuchtendes Beispiel, wie sehr Köln hinter dem Team von Friedhelm Funkel stehen, gab es am Freitagabend (7. Mai) am Friesenplatz. Ein ganzes Gebäude in Rot und Weiß, dazu „FC“ in Riesenbuchstaben auf der Fassade.

1. FC Köln: Ein ganzes Haus in Rot und Weiß

Ohne die Ausgangssperre hätte es wohl viele staunende Gesichter gegeben. Am Friesenplatz, wo sonst am Wochenende das Nachtleben pulsiert, leuchtete nach Einbruch der Dunkelheit ein ganzes Gebäude in ungewöhnlichen Farben.

Die Fenster waren in Rot und Weiß getaucht, in schwarz waren so die Buchstaben zu lesen, zu denen von klein bis groß jeder in dieser Stadt einen Bezug hat: „FC“. Auf der kürzeren Seite dazu noch ein Herz, dass die Liebe zum Klub ausdrücken soll.

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Das Gebäude am Friesenplatz aus der Luft. Für die FC-Aktion wurden 245 Quadratmeter Pappe angebracht und 1,2 Tonnen Kabel verlegt.

„Wir haben von der Aktion 'Zesamme erstklassig' gehört. Und natürlich fiebern auch wir in der Agentur mit unserem Klub mit und hoffen, dass sie noch die Rettung schaffen. Und das wollten wir mit der Installation zum Ausdruck bringen“, sagt Design-Professor Christopher Ledwig (47), der Kopf des Projekts.

Kraftakt zur Unterstützung des 1. FC Köln

Seine Agentur war vor einigen Jahren verantwortlich für den Markenauftritt des FC bei der Bundesliga-Rückkehr 2014. Die Liebe zum Klub hat der passionierte Marathonläufer aber schon von Kindesbeinen an in sich.

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Design-Professor Christopher Ledwig hatte die Idee zur Unterstützung des 1. FC Köln.

Für die Aktion legten er und seine Mitstreiter sich mächtig ins Zeug, auch die Hauseigentümer, die Proximus Real Estate AG/Quantum, spielten sofort mit: 1,2 Tonnen Kabel und Leuchten wurden an 306 Fenster angebracht, 245 Quadratmeter Pappe mussten in über 150 Arbeitsstunden angebracht werden. Zehn Etagen des unbeheizten Gebäudes waren zu präparieren – und das alles ohne Aufzug! „Da flossen schon ein paar Schweißperlen“, lacht Ledwig.

Am Freitag war es dann so weit, die fast 40 Meter hohen Buchstaben waren zu sehen. Ledwig: „Wir haben dann mit dem EXPRESS gemeinsam Kontakt zum FC aufgenommen. Alexander Wehrle, Frank Sahler und Lil Zercher haben die Aktion dann gleich unterstützt.“

Alexander Wehrle begeistert von der Aktion

Für FC-Geschäftsführer Wehrle stand das außer Frage: „Es ist toll zu spüren, dass die Unterstützung durch unsere Fans auch in der Corona-Pandemie nicht nachlässt. Die Aktion war richtig klasse.“

Auch aus dem Vorstand reagierte man begeistert. „Respekt, eine super Aktion! Wir vermissen unsere Fans in dieser sportlich entscheidenden Phase ganz besonders. Für Vorstand, Verein aber vor allem für die Mannschaft ist es wichtig zu sehen, dass unsere Anhänger trotzdem hinter uns stehen und das tun sie mit vielen kreativen Ideen. Aber das ist mit Sicherheit bisher die größte“, sagt Vizepräsident Carsten Wettich (41) und lacht anerkennend.

Um das Bild noch abzurunden, machte sich Busfahrer Michael Liebetrut (56) nach Einbruch der Dunkelheit auf den Weg und fuhr mit dem Teambus am erleuchteten Gebäude vorbei. Die Spieler dürfte die Aktion über die sozialen Medien erreichen. Ein Ansporn mehr, am Sonntag alles für die Fans und die Rettung auf dem Platz zu geben!

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