Interesse aus der 2. Liga FC-Stürmer Terodde steht bei zwei Klubs auf dem Zettel

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Simon Terodde kam in der Rückrunde der abgelaufenen Saison lediglich 64 Minuten für den 1. FC Köln zum Einsatz.

Köln – Was wird aus Simon Terodde (32)? Der FC-Stürmer kam in der Rückrunde nur mickrige 64 Minuten zum Einsatz und rutschte in der Stürmer-Hierarchie auf Platz drei hinter Jhon Cordoba (27) und Anthony Modeste (32).

Deutlich zu wenig für die Ansprüche des ehemaligen Zweitliga-Torschützenkönigs.

Hamburger SV und Nürnberg mit Interesse an Simon Terodde

„T-Rod“ könnte deshalb nach einer neuen Herausforderung suchen. An Interessenten für den Knipser mangelt es dabei nicht. Neben englischen Zweitligisten haben auch der  Hamburger SV und der 1. FC Nürnberg ihre Fühler nach Terodde ausgestreckt. Vor allem der „Club“ hat akuten Handlungsbedarf im Sturmzentrum. Nach den Abgängen von Mikael Ishak (Lech Posen) und Michael Frey (nach Leihe zurück zu Fenerbahce) fehlt ein echter Neuner im Kader.

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Simon Terodde jagt den ewigen Torrekord der 2. Liga

Für Terodde könnten diese Optionen aus einem ganz besonderen Grund lukrativ sein. Der Stürmer will sich den ewigen Zweitliga-Torrekord von Sven Demandt (54) krallen. Dafür fehlen Terodde (118 Treffer) noch vier Tore, um alleiniger Rekordhalter zu sein.

Um sich diesen letzten großen Karriere-Traum zu erfüllen, müsste Terodde allerdings auf eine Menge Kohle verzichten. Denn weder der finanziell arg gebeutelte HSV noch der 1. FC Nürnberg können sich in Corona-Zeiten Teroddes Gehalt von rund zwei Millionen Euro leisten. Terodde müsste deutliche Abstriche für den Neuanfang in der 2. Liga machen.

1. FC Köln hat noch keine Anfrage für Simon Terodde

Beim FC ist man entspannt. Das Transferfenster ist erst seit Mittwoch wieder geöffnet. Bis zum 5. Oktober bleibt den Verantwortlichen Zeit, ihre Deals einzutüten – so lange wie noch nie zuvor. Noch liegt laut EXPRESS-Informationen keine offizielle Anfrage für den Stürmer vor.

Sollte in nächster ein Angebot reinflattern, werden die Verantwortlichen sicher gesprächsbereit sein. Man würde Terodde wohl keine Steine in den Weg legen, sollte er den Wunsch hegen sich zu verändern.

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Denn die FC-Marschrichtung für diese Transferphase lautet: Erst Quantität abbauen, dann Qualität dazugewinnen. „Wir sind in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen, aber wir müssen zunächst Klarheit in unserem Kader schaffen“, sagt Finanzboss Alexander Wehrle (45) gegenüber EXPRESS.

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