FC-Sportboss nach Derby-Klatsche Heldt: Darum war die Pleite kein Rückschlag

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Horst Heldt beim FC-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit Karim Bellarabi

Köln – 0:4 gegen Bayer Leverkusen, war es das schon wieder mit dem Aufwärtstrend des 1. FC Köln?

Sportchef Horst Heldt (51) spricht nach der Klatsche gegen den Spitzenreiter und vor dem nächsten schweren Spiel bei RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) über die Situation des Tabellen-15. – und ist sich sicher: Diese Niederlage wirft den FC nicht aus der Bahn!

Horst Heldt über Bayer Leverkusen, Jonas Hector und RB Leipzig

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…das 0:4 gegen Leverkusen: „Ich würde das Spiel nicht als Rückschlag definieren, sondern ich versuche, es richtig einzuordnen. Es war ein Gegner, der eine andere Kragenweite besitzt. Gegen Leverkusen hatten wir anders als in Dortmund nicht unseren perfekten Tag, und der Nachbar ist zurzeit perfekt unterwegs. Doch auch wenn der Gegner deutlich besser war, hatten wir maßgeblichen Anteil an den Toren. Auch in diesem Spiel finden wir Situationen, die wir hätten vermeiden können – diese haben zu Toren geführt.“

…das Comeback von Jonas Hector: „Das Erfreuliche an dem Abend war, dass Jonas Hector nach langer Zeit wieder zum Einsatz gekommen ist. Training ist das Eine, das Spiel mit Adrenalin, an die Leistungsgrenze rangehen, dann noch mal eine andere Auswirkung. Ich bin mir aber sicher, dass er sein Comeback gut verkraftet hat.“

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Jonas Hector nach Abpfiff mit FC-Sportchef Horst Heldt

…die Einordnung der Niederlage nach dem vorherigen Aufwärtstrend: „Die Mannschaft hat sich geärgert und tut es noch immer. Es ist wichtig, gleichzeitig aufzuarbeiten, aber auch abzuschließen. Die Mannschaft weiß ja, was sie gut gemacht hat und was nicht – auch jeder Einzelne. Wir, die in der Verantwortung stehen, sollten nicht in die Extreme gehen. Permanent und dauerhaft Trübsal zu blasen, wäre genauso falsch, wie nur zu sagen, dass es ja der Spitzenreiter war.“

…die Tabellensituation des 1. FC Köln, der weiterhin 15. ist: „Es ist alles enger zusammengerückt. Auf der einen Seite ist das kein Nachteil für uns, auf der anderen Seite beinhaltet das auch, dass man sich nicht großartig absetzen kann. Ein bisschen Luft haben wir uns nach hinten aber verschafft. Wir sind enger herangerückt an die, die vor uns stehen – das war auch mal anders. Was wir in unseren Kopf bekommen müssen, ist, dass mit dem Spiel in Leipzig die Hinserie noch nicht beendet ist. Danach haben wir noch vier Spiele, in denen viele Punkte vergeben werden. Unsere Tendenz geht in die richtige Richtung, aber wir müssen weiterhin viel dafür tun, dass das so bleibt.“

…die mentale Stabilität der Mannschaft: „Die Mannschaft war und ist gefestigt. Auch in Phasen, in denen wir nicht gepunktet haben. Ich mache mir deshalb keine großen Sorgen, dass uns die Niederlage gegen Leverkusen weit zurückwerfen wird. Die Mannschaft ist sehr erwachsen, wenn es darum geht, Niederlagen, aber auch Siege richtig zu bewerten und einzuordnen. Die Spieler und die Fans hätten es jetzt verdient, mit einem guten Gefühl in die Weihnachtstage zu gehen. Die Mannschaft ist stabil und sie wird auch gut geführt.“

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Markus Gisdol an der Seitenlinie. Natürlich konnte der FC-Coach gegen Bayer Leverkusen nicht zufrieden sein.

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...den nächsten Gegner Leipzig: „Leipzig hat eine ähnliche Qualität wie Leverkusen. Wir hoffen, die Fehler, die wir am Mittwoch gemacht haben, zu erkennen und zu vermeiden. Wir werden auch in Leipzig versuchen, zu gewinnen. Ich sehe keine Problematik, nur weil wir jetzt verloren haben, da automatisch auch nichts mitnehmen zu können..“

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