Das Warten hat ein Ende FC-Boss Heldt kündigt Limnios-Ankunft in Köln an

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Horst Heldt, hier am 16. September vor dem Geißbockheim, freut sich auf die Ankunft der neuesten Verpflichtung des 1. FC Köln, Dimitrios Limnios.

Köln – Die Corona-Posse um FC-Neuzugang Dimitrios Limnios (22) steht kurz vor dem Ende.

FC-Geschäftsführer Horst Heldt (51) kündigte bei der Spieltagskonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) an, dass die griechischen Behörden mittlerweile grünes Licht für eine Ausreise gegeben haben. „Dimitrios wird definitiv am Montag kommen“, sagte Heldt.

Horst Heldt: „Wir hätten Dimitrios Limnios gern hier“

Damit hat das lange Warten hat damit ein Ende. Das Problem war: Nachdem ein Corona-Test am Montag negativ ausgefallen war, wurde Limnios am Dienstag erneut positiv getestet. Diese Probe musste nun erneut überprüft werden. Jetzt herrscht Klarheit. Limnios kann endlich kommen, fällt damit aber definitiv für das Duell gegen die TSG Hoffenheim aus.

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Am Mittwoch hatte Heldt noch gehofft, dass der griechische Nationalspieler vielleicht eine Option für die Partie sein könnte. Doch diese Hoffnungen musste der FC-Boss nun begraben, die Mühlen in Griechenland mahlen langsamer als in Deutschland. „Es ist sehr schade, wir hätten ihn gern hier“, sagte Heldt unter der Woche. Er hatte wenig Verständnis für die ärgerliche Verzögerung: „Das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er ist lange nicht mehr infektiös.“

1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim noch ohne Dimitrios Limnios

Am Montag wird Limnios dann den Medizincheck in Köln absolvieren und anschließend einen Vertrag bis ins Jahr 2024 unterschreiben.

Dimitrios_Limnios_Griechenland

Dimitrios Limnios (M.), neuer Offensivspieler des 1. FC Köln, beim Spiel der griechischen Nationalmannschaft gegen Slowenien in der Nations League am 3. September 2020.

Allerdings: Auch hier in Köln muss Limnios erst noch zweimal hintereinander negativ getestet werden, ehe er überhaupt mit der Mannschaft trainieren darf.

Der FC überweist für den schnellen Rechtsaußen rund drei Millionen Euro an PAOK Saloniki. Der griechische Meister sicherte sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent. Limnios ist als Ersatz für den langzeitverletzten Florian Kainz (27) eingeplant. Gegen Hoffenheim wird FC-Trainer Markus Gisdol (51) daher wie schon beim 6:0-Pokalsieg gegen die VSG Altglienicke voraussichtlich wieder auf Dominick Drexler (30) als Rechtsaußen setzen.

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