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Keine Lösung bei FC-Star Horst Heldt steckt in der Cordoba-Falle

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Nachdenklich: Jhon Cordoba vom 1. FC Köln steht vor einer ungewissen Zukunft.

Köln – Der 1. FC Köln in der Cordoba-Falle!

Jhon Cordoba (27) war in der letzten Saison eine Bank in der Offensive und mit seinen 15 Saisontoren ein wesentlicher Grund, warum der FC im Abstiegskampf bestehen konnte. Doch inzwischen wird der Kolumbianer vom Hoffnungsträger zum Problemfall.

Nicht, weil er sportlich nicht wichtig wäre. Sondern weil der Stürmer die Planungen blockiert. Sportchef Horst Heldt mag noch keine Alarmstimmung verbreiten: „Wir wissen, was wir an  Jhon haben, hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt gehabt, hat die Menschen mitgerissen. Er ist aber auch gut bedient worden. Natürlich ist er eine wichtige Säule.“

Doch es droht weiter, dass der Angreifer Köln im Sommer 2021 ablösefrei verlässt. In der finanziellen Situation der Kölner eigentlich ein Desaster. Sicher ist: Der FC wird in diesem Sommer die Vorstellungen des Cordoba-Lagers für eine vorzeitige Verlängerung nicht erfüllen können.

1. FC Köln hofft auf Verlängerung im Herbst

Das könnte sich höchstens ändern, wenn nach dem Ende der Transferperiode die finanzielle Situation sich merklich bessert. „Dann geht vielleicht nochmal ein Fenster für eine Verlängerung auf“, hatte Vizepräsident Carsten Wettich im EXPRESS-Interview gehofft. Aber: Ab dem 1. Januar könnten andere Vereine auf Cordoba und seine Berater zugehen und einen ablösefreien Wechsel forcieren. Der bullige Stürmer könnte auf ein dickes Handgeld hoffen.

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Schwierige Situation: Horst Heldt steckt in der Cordoba-Falle.

Möglich ist aber auch, dass er noch im Sommer wechselt. Denn FC-Geschäftsführer Horst Heldt (51) machte auf der Spieltagspressekonferenz die Tür bewusst nicht zu. „Ich habe schon einmal gesagt, dass irgendwann ein Fenster schließt, aus welchen Gründen auch immer. Aber das ist im Moment noch nicht der Fall. Wir bewegen uns bei Cordoba derzeit im luftleeren Raum.“

Jhon Cordoba: Dicker Vertrag oder Wechsel

Eine für alle Seiten frustrierende Situation. Cordoba hat intern deutlich gemacht, dass er eine neue Herausforderung sucht. Wirkliche Angebote, die die FC-Vorstellungen (15 Millionen plus X) erfüllen, konnten seine Berater aber noch nicht anbringen. Lose Anfragen, etwa von Hertha BSC Berlin oder englischen Klubs, gab es reichlich. Wirklich konkret aber wurde nichts. Und so bleibt dem Kolumbianer nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Jhon Cordoba fühlt sich nicht wertgeschätzt

Doch dass die Situation an ihm nagt, sieht man ihm auch im Training an. Nach EXPRESS-Informationen hat ihn auch die Tatsache, dass der FC bislang sein Angebot, das sie vor einem Monat abgaben, nicht nachgebessert hat, tief getroffen. Cordoba fühlt sich nicht wertgeschätzt – und lässt deshalb den Kopf hängen.

Und der FC? Der muss bis zum Ende der Transferperiode auf den Abgang seines zentralen Stürmers vorbereitet sein. Doch mit jeder Woche, die ins Land zieht, werden die Optionen auf dem Transfermarkt weniger, gute Stürmer sind begehrt und teuer.

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Köln in der Cordoba-Falle! Auch Heldt weiß derzeit keine Lösung: „Wir können das alles nur bis zu einem gewissen Punkt beeinflussen. Jhon ist ein Profi und deshalb sollten wir uns alle auf das konzentrieren, was wir können. Und in diesem Fall ist es Fußballspielen.“