„Werde feilschen und kämpfen“Daran hängt Sörensens Zukunft – Özcan vor FC-Rückkehr

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Blüht Frederik Sörensen, Salih Özcan und Jonas Hector (v.l.) eine Widervereinigung im Sommer?

Köln – Was wird aus Frederik Sörensen (28)?

Der Däne, der im Sommer 2019 in Köln vom Hof gejagt wurde, überzeugt bei seinem Leih-Klub Young Boys Bern. Im Vergleich zu seinem Vorgänger Armin Veh (59) schätzt allerdings auch FC-Sportboss Horst Heldt (50) die Qualitäten des Abwehrspielers, wollte ihn einst schon nach Hannover lotsen.

1. FC Köln hat noch keine Entscheidung bei Frederik Sörensen getroffen

Eine Entscheidung, ob Sörensen (FC-Vertrag bis 2021) im Sommer nach Köln zurückkehrt, steht noch aus. „Wir haben einige ausgeliehene Spieler, bei denen wissen wir bislang weder, was der Verein will, noch, was der Spieler vorhat. Die Planungsgrundlage fehlt“, sagt Heldt und wird im Fall von Sörensen konkret: „In der Schweiz wird die Saison erst jetzt fortgesetzt. Und Bern weiß nicht, ob sie die Champions League erreichen. Deswegen ist unklar, was Spieler und Verein möchten. Das ist schon ein Unterschied, ob er in der Champions League spielen kann oder nicht.“

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Zunächst einmal wird Sörensen die Saison in der Schweiz also zu Ende spielen. Der Däne ist nach seiner Knie-Operation wieder fit und steht seinem Team im Kampf um die Königsklasse und Meisterschaft wieder zur Verfügung. Der Leihvertrag würde ursprünglich bereits am 30. Juni auslaufen, doch beide Vereine haben sich auf eine Verlängerung bis Saisonende geeinigt. „Bei einigen verliehenen Spielern wie Frederik Sörensen in der Schweiz ist ersichtlich, dass sie noch über den 30. Juni hinaus spielen werden. Wir sind im Austausch mit Young Boys Bern und haben das Vertragliche bereits geregelt, sodass er weiter in der Schweiz spielen kann“, hatte Heldt zuletzt erklärt.

Horst Heldt feilscht mit den Young Boys Bern um Frederik Sörensen

Danach will sich der FC-Manager mit den Schweizer Verantwortlichen an einen Tisch setzen und über Sörensens Zukunft sprechen. „Wenn sie eine Entscheidung getroffen haben und der Spieler weiß, was er will, komme ich dazu und dann werden wir feilschen und kämpfen. Wenn er zurückkommt, ist er da, und hat Vertrag hier.“

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Wie bei allen anderen Geschäften auch, wird laut Heldt „viel Geduld und Demut“ gefragt sein in diesem besonderen Transferfenster: „Wir werden versuchen, unter unseren Rahmenbedingungen, die nicht einfach sind, das Bestmögliche zu machen. Damit wir eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen – das ist das Ziel. Dafür müssen wir hier ein paar Entscheidungen treffen und das Sportliche in Einklang mit unserer wirtschaftlichen Situation bringen.“

Als heißester Kandidat für eine Leih-Rückkehr gilt weiterhin Eigengewächs Salih Özcan (22, Holstein Kiel), der fest eingeplant ist. Die Frist für die Ausstiegsklausel des Mittelfeldspielers (hier lesen Sie mehr) ist inzwischen abgelaufen.