„Hätte ihn gerne im Kader“ FC-Boss Heldt trauert Stürmer-Abgang nach

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Simon Terodde und Anthony Modeste (hier am 6. März 2020) stürmten vergangene Saison gemeinsam beim 1. FC Köln.

Köln – Der 1. FC Köln hat am Sonntag (11. April, 18 Uhr) das Abstiegs-Endspiel gegen Mainz 05 vor der Brust. Dabei ruhen die Hoffnungen der Verantwortlichen auf einem Startelf-Comeback von Sebastian Andersson (29).

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Der als Torjäger geholte Schwede fiel über weite Strecken der Saison aus, einen zuverlässigen Vertreter gab es nie. Daher stehen für den FC nach 27 Spieltagen indiskutable zwei Stürmer-Tore zu Buche. FC-Sportboss Horst Heldt (51) trauert vor allem einem Stürmer-Abgang hinterher.

„Klar hätte ich ihn jetzt auch gerne im Kader und würde ihn gerne einsetzen“, sagt Horst Heldt über Simon Terodde. Der 33 Jahre alte Knipser verließ im Sommer das Geißbockheim und schloss sich dem HSV an. In der 2. Liga schießt „T-Rod“ seitdem alles zusammen, führt die Torjäger-Liste mit 20 Toren unangefochten an.

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Der Knipser verließ im Sommer das Geißbockheim und schloss sich dem HSV an. In der 2. Liga schießt „T-Rod“ seitdem alles zusammen, führt die Torjäger-Liste mit 20 Toren unangefochten an.

Horst Heldt vom 1. FC Köln begründet den Abgang von Simon Terodde

Beim FC lechzt man derweil nach einem Goalgetter, der die Dinger im Sechzehner verwertet. Ein Typ wie Terodde fehlt an allen Ecken und Enden. „Nachdem wir Sebastian Andersson leider nicht so einsetzen konnten, wie wir uns das vorgestellt haben, sehe ich das genauso – aber er ist nicht mehr da“, bedauert Heldt.

Eine schwierige Transfer-Phase im Sommer sei schuld, warum man den Neuner schließlich (vorschnell) abgab. Vor allem die Hängepartie um Jhon Cordoba (27) habe die Planungen erheblich erschwert. „Simons Wunsch, zum HSV zu wechseln, war sehr früh klar. Da stand noch nicht fest, dass Jhon geht. Der Transfer ging sehr spät über die Bühne“, erklärt Heldt.

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Da erst spät Klarheit bei Cordoba herrschte und Anthony Modeste (32) keinerlei Bestreben zeigte, den Verein im Sommer zu verlassen, fiel die Wahl auf Terodde. „Wir mussten uns von einem Spieler trennen und Simon war der erste, der den Wunsch geäußert hat. Dem sind wir gefolgt“, sagt Heldt.

1. FC Köln konnte Abgänge im Sturm nicht kompensieren

Mitte September folgte dann Cordoba (Hertha BSC) und im Winter ergriff Modeste die Flucht zu AS St. Etienne nach Frankreich. Das Ersatz-Trio Andersson (zwei Tore), Emmanuel Dennis (0 Tore) und Tolu Arokodare (0 Tore) blieb indes weit, weit hinter den Erwartungen zurück und konnte die Abgänge nicht kompensieren.

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