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„Das müssen wir abstellen“ FC-Boss Heldt ärgert sich über Kölns größte Schwäche

Frankfurt-Kopfball

Evan N'Dicka köpft das 2:0 für Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln.

Köln – Nach dem überraschenden Punktgewinn von Arminia Bielefeld bei den Bayern ist der Vorsprung des 1. FC Köln auf den Relegationsrang auf drei Punkte geschmolzen. Es bleibt eng im Keller. Am Samstag (20. Februar, 15.30 Uhr) wartet mit dem VfB Stuttgart die nächste knifflige Aufgabe auf den FC. Wenn die Mannschaft von Markus Gisdol (51) gegen den Aufsteiger etwas holen will, muss sie vor allem die eklatante Schwäche bei Standards abstellen.

  • 1. FC Köln trifft auf den VfB Stuttgart
  • Horst Heldt spricht Standardschwäche an
  • FC kassiert 40 Prozent der Gegentore nach ruhenden Bällen

Es war eine simple Ecken-Variante auf den ersten Pfosten. Frankfurts Evan N’Dicka (21) lief ein, schüttelte Gegenspieler Tolu Arokodare (20) ab, übersprang Rafael Czichos (30) und nickte zum 2:0 für die Eintracht ein. „Das geht natürlich zu einfach. Das können wir deutlich besser verteidigen“, ärgerte sich Horst Heldt (51).

Horst Heldt ärgert sich über Standard-Schwäche beim 1. FC Köln

Der FC-Sportboss hadert mit der Standard-Schwäche seiner Mannschaft. Denn in Frankfurt musste die Gisdol-Elf bereits das 14. Gegentor nach einem ruhenden schlucken. Das sind 40 Prozent aller Gegentore (35).

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Eindeutig zu viel, findet Heldt. „Wir machen es gut in der Offensive. In der Defensive können wir es besser. Wir müssen das weiter schulen. So etwas lässt sich gut korrigieren. Wir müssen Gegentore nach Standards im Hinblick auf die nächsten Spiele abstellen“, fordert der Kölner Sportboss.

Denn Heldt weiß, dass ein einzelner Eckball oder ein Freistoß in einem engen Spiel zum Zünglein an der Waage werden kann. Heldt sagt: „Es ist die einfachste Waffe, in der Bundesliga Tore zu erzielen. Dortmund wird sich noch heute über unsere Tore dort ärgern. Das ist jeder bei uns gefordert. Wir müssen weiter daran arbeiten und werden auch nicht nachlassen.“

Horst Heldt vom 1. FC Köln fordert Wachsamkeit gegen den VfB Stuttgart

Daher wollen die Verantwortlichen in dieser Trainingswoche noch mal ein besonderes Augenmerk auf das Verteidigen von Standards legen. Zumal der VfB mit Zwei-Meter-Hüne Sasa Kalajdzic und Konstantinos Mavropanos (1,92 Meter) zwei baumlange Kerle für genau solche Situationen in seinen Reihen hat.

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„Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, das wir zu Hause gewinnen wollen. Wir befinden uns im Abstiegskampf und es ist nichts entschieden. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Fehler zu vermeiden und zu punkten“, sagt Heldt.

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