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Uth-Erbe endlich angekommen? FC setzt in Bremen auf den Duda-Effekt

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Ondrej Duda vom 1. FC Köln schüttelt Bayerns Joshua Kimmich ab.

Köln – Es ist ein schweres Erbe, das Ondrej Duda (25) im Sommer beim 1. FC Köln angetreten hat. Der slowakische Neuzugang von Hertha BSC soll Publikumsliebling Mark Uth (29) ersetzen.

Der gebürtige Kölner musste nach einer über weite Strecken überragenden Rückrunde (fünf Tore/sechs Vorlagen) zurück zu seinem Stammklub Schalke 04. Bis zuletzt hatten die FC-Verantwortlichen versucht Uth loszueisen, ehe sie aufgeben und sich neu orientieren mussten.

Ondrej Duda erlebt holprigen Start beim 1. FC Köln

Die Wahl fiel auf Duda, der in Köln wieder an alte Glanzzeiten bei Hertha anknüpfen will, als ihm in der Saison 2018/19 elf Tore und sechs Vorlagen gelangen. Der Start beim FC war holprig, Dudas Leistungen an den ersten sechs Spieltagen nicht konstant. Der Beginn gegen Hoffenheim war vielversprechend, dann tauchte er ab, ehe er gegen Eintracht Frankfurt sein erstes FC-Tor erzielte.

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In Stuttgart war er dann wieder kaum zu sehen. „Es war bei ihm etwas schwankend. Ein offensiver und kreativer Spieler wie er hat auch mal Phasen, in denen er etwas abtaucht“, verteidigt Horst Heldt (50) den Spielmacher.

Bei der 1:2-Niederlage gegen die Bayern zeigte Nationalspieler Ondrej Duda nun endlich mal über 90 Minuten, warum die FC-Verantwortlichen ihn unbedingt haben wollten.

Ondrej Duda war gegen Bayern bester Zweikämpfer und lief die meisten Kilometer

Duda war äußerst fleißig, lief mit 12,6 Kilometern mehr als jeder andere FC-Profi und war endlich auch mal in den Zweikämpfen präsent. Erstaunlich: Duda war mit 17 gewonnenen Duellen bester FC-Zweikämpfer. 90 Minuten Arbeiter, aber auch Spielgestalter.

Denn Duda bestach auch mit seiner Ballsicherheit und Passgenauigkeit. Darunter waren starke Zuspiele in die Schnittstellen und maßgenaue Flanken, wie die auf Ismail Jakobs, der den Kopfball in der 70. Minute nur haarscharf daneben setzte.

Ondrej Duda muss seine Leistung gegen Werder Bremen bestätigen

Ein Auftritt, der Mut macht für das wichtige Spiel bei Werder Bremen (Freitag, 20.30 Uhr). „Ondrej war gegen Bayern sehr präsent, sehr ballsicher, konnte sich gut aus den Situationen befreien. Das sollte er mitnehmen und weiter umsetzen“, fordert Heldt.

Das ist gegen einen vermeintlich direkten Konkurrenten wie Werder auch nötig. Der FC braucht für sein Spiel einen starken Zehner, der seine Nebenleute in Szene setzen kann. Sebastian Andersson (29) als einziger Stürmer hängt in der Luft, wenn die Ideen und Zuspiele aus der Reihe hinter ihm ausbleiben. Duda, bitte übernehmen!

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