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FC hatte mehrere Transfer-Optionen Verpasste Köln das Uth-Schnäppchen?

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Mark Uth war in jedem seiner Spiele nach seiner FC-Rückkehr direkt an einem Tor beteiligt.

Köln – Drei Tore und zwei Vorlagen in fünf Spielen – Winter-Neuzugang Mark Uth (28) hat als Fixpunkt in der FC-Offensive riesigen Anteil am Kölner Aufschwung. Gegen Schalke (Samstag, 18.30 Uhr, Sky) muss er bekanntlich zuschauen – das ist Teil des Leihdeals. Dabei hätte alles ganz anders laufen können...

Am Samstagabend wird Uth das Duell seiner aktuellen Mannschaft gegen den Klub, bei dem er noch bis 2022 unter Vertrag steht, wohl von der Nordtribüne des Rhein-Energie-Stadions verfolgen.

Mark Uth drückt 1. FC Köln gegen FC Schalke 04 die Daumen

Mit welchem Team er dabei fiebert, ist klar: „Natürlich drücke ich dem FC die Daumen, das ist gar keine Frage“, verriet er zuletzt im EXPRESS-Interview: „Wir wollen nicht absteigen, das ist das Wichtigste. Schalke spielt oben mit. Ich trage das FC-Trikot – deshalb wünsche ich mir, dass wir gewinnen. Und ich finde es schade, dass ich nicht spielen darf.“

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Verboten ist ein Uth-Einsatz nicht – eine Sperrklausel wäre juristisch nur sehr schwer durchsetzbar. Daher hat man eine hohe Strafzahlung vereinbart, sollte der FC Uth im Duell mit Schalke einsetzen.

Mark Uth kann Klausel „nur schwer“ akzeptieren

Hat der Spieler selbst Verständnis für die Maßnahme? „Ganz ehrlich: nur schwer. Denn es stehen doch elf Spieler auf dem Platz und nicht ein einziger. Schalke wollte diese Klausel aber unbedingt haben, sonst wäre der Transfer nicht zustande gekommen. Daher akzeptiere ich das so.“ Auch der FC musste letztlich nachgeben. 

Zumindest aus Schalker Sicht ist die Regelung nachvollziehbar – vor allem in der aktuellen Lage. Nicht auszudenken, wenn nach dem 0:5 gegen Leipzig ausgerechnet der ohne Leihgebühr abgegebene Uth die Königsblauen noch tiefer in die Krise schießen würde.

1. FC Köln hatte bei Mark Uth mehrere Optionen

EXPRESS weiß: Die Schalker in Person des Technischen Direktors Michael Reschke (62) hatten dem FC in der Winterpause durchaus Optionen angeboten, die Uth ein Mitwirken am Wochenende ermöglich hätten. Schließlich wollte der Spieler unbedingt nach Köln und die Schalker wollten den Kaderplatz freimachen und waren zu Zugeständnissen bereit.

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FC-Sportchef Horst Heldt würde Mark Uth gerne über das Saisonende hinaus an den 1. FC Köln binden.

Zwischen Weihnachten und Neujahr – Sportchef Horst Heldt (50) war damals wie Vizepräsident Eckhardt Sauren (48) und Vorstandsberater Jörg Jakobs (49) im Skiurlaub in Mayrhofen – lagen nach EXPRESS-Informationen unterschiedliche Szenarien auf dem Tisch.

Nummer eins: eine verpflichtende Kaufoption im niedrigen einstelligen Millionenbereich – rund fünf Millionen Euro. Diese lehnte der FC ab, was sich im Nachhinein als Fehler erweisen dürfte.

Die zweite Option war das Zahlen einer Leihgebühr. Doch auch das ging nicht. Schließlich einigte man sich auf die für den FC kostengünstigste Variante, die das Einsatzverbot einschloss.

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Mark Uth: Festgeschriebene Ablösesumme liegt bei 10 Millionen Euro

Allerdings könnte diese Entscheidung am Ende doch teuer werden: Spielt Uth in dieser Form weiter, dürfte es für Schalke ein Leichtes sein, die festgeschriebene Ablöse von zehn Millionen Euro einzustreichen. 

Uth könnte noch einen richtig großen Vertrag abschließen. Ob dieser dann in Köln unterzeichnet wird, ist trotz aller FC-Liebe aus finanziellen Gründen mehr als fraglich. Heldt erklärte zuletzt: „Ich halte es nicht für aussichtslos, dass Mark auch über den Sommer hinaus bei uns ist. Wir müssen aber noch einige Hürden überspringen.“

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