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Hybrid oder virtuell? FC trifft Entscheidung für Mitgliederversammlung

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Die bis dato letzte Mitgliederversammlung des 1. FC Köln war am 8. September 2019 in der Lanxess-Arena. Damals wurde der aktuelle Vorstand gewählt.

Köln – Inmitten einer der vielleicht größten finanziellen Krisen der Klubgeschichte muss der 1. FC Köln, was seine Mitgliederversammlung angeht, Neuland betreten: Trotz Fortschritten bei Impfungen und leicht sinkenden Inzidenzen entschied sich der Klub, die Versammlung am 17. Juni 2021 komplett virtuell zu veranstalten. Zentrum der Mitgliederversammlung bleibt trotzdem die Lanxess-Arena.

  • 1. FC Köln mit rein virtueller Versammlung
  • Carsten Wettich stellt sich zur Wahl als Vizepräsident des 1. FC Köln
  • Abstimmung über Anteilsverkäufe wurde von Präsident Werner Wolf verschoben

1. FC Köln lädt zu virtueller Mitgliederversammlung

Immer wieder wurde der Termin nach hinten verschoben, die unterschiedlichen Optionen erörtert. Nun ist klar: Eine Präsenzversammlung am 17. Juni wird nicht möglich sein. „Der Gesundheitsschutz unserer Mitglieder sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht an erster Stelle“, sagt FC-Präsident Werner Wolf (64).

„Wir haben lange gehofft, eine hybride Mitgliederversammlung durchführen zu können, bei der ein Teil der Mitglieder persönlich in der Lanxess-Arena teilnimmt, während sich andere online dazuschalten. Deshalb haben wir bis zuletzt zweigleisig geplant. Unsere Mitglieder und wir als Veranstalter brauchen jetzt aber Planungssicherheit, wir müssen fristgerecht einladen. Zwar werden glücklicherweise immer mehr Menschen geimpft, dennoch gibt es am 17. Juni voraussichtlich keine Chance auf eine größere persönliche Zusammenkunft. Das hat uns auch das Kölner Gesundheitsamt klar signalisiert.“

1. FC Köln: Hybride Mitgliederversammlung nicht möglich

Der Plan, bis zu 1000 Besucher in die Arena einzuladen und mit den Mitgliedern zu diskutieren und auch zu streiten, wurde verworfen, da auch vonseiten der Behörden die Chancen auf ein Minimum sinken würden.

Wie die „Rundschau“ berichtet, wird die Versammlung auf der Online-Plattform „Lumi-Click“ durchgeführt, die bereits die Online-Versammlungen von Union Berlin, dem VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf, St. Pauli, Karlsruher SC und dem 1. FC Nürnberg durchgeführt hat. Kosten: rund 250.000 Euro.

Die stimmberechtigten Mitglieder melden sich mit ihren Zugangsdaten auf der Website des 1. FC Köln an, für manche steht ein Identitätscheck an. Der FC schaltet für Fragen eine Hotline frei.

Carsten Wettich stellt sich beim 1. FC Köln zur Wahl

Wichtigster Tagespunkt ist sicher die Wahl von Carsten Wettich (41), bislang nur interimsweise Vizepräsident des 1. FC Köln. Der Mitgliederrat wird ihn zur Wahl vorschlagen.

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Carsten Wettich (hier im Trainingslager im Juni 2020) stellt sich zur Wahl als Vizepräsident des 1. FC Köln.

Verschoben hat der Vorstand indes die Diskussion über die Zustimmung zu Anteilsverkäufen. Der Vorschlag, dass die Mitglieder jedem Anteilsverkauf zustimmen müssen, wurde verschoben.

Präsident Werner Wolf: „Unsere Position hierzu ist unverändert: Wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass die Mitglieder das Recht erhalten sollten, bereits ab dem ersten Anteil über einen möglichen Anteilsverkauf zu entscheiden. Wir halten die Satzungsänderung daher weiterhin für wichtig, wollen sie jedoch zunächst ausführlich mit unseren Mitgliedern diskutieren – aber nicht virtuell, sondern persönlich. Wir holen das nach, sobald es die pandemische Lage zulässt.“

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