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Stimmen zum FC-Sieg Emotionaler Gisdol: „Sind trotz des Drecksvirus' nicht verflucht“

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Markus Gisdol streckt die Faust nach dem wichtigen und überraschenden Sieg gegen den BVB nach oben.

Dortmund – Da ist der erste Dreier der Saison! Und der erste Sieg nach zuvor 18 sieglosen Bundesliga-Partien. Der 1. FC Köln gewann völlig überraschend mit 2:1 bei Borussia Dortmund.

Die FC-Kicker spielten leidenschaftlich und verdienten sich die drei Punkte durchaus. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt:

FC-Trainer Markus Gisdol über…

…seine Gefühlslage nach dem Spiel: „Ich kann sagen, bei aller Kritik, die in den letzten Wochen immer aufkam: Wir haben unglaublich viel Zuspruch erfahren in Köln von unseren Fans. Von unseren echten Fans, die den Klub lieben, die die Mannschaft lieben und immer getragen haben. Das habe ich immer gespürt. Das ist auch ein kleines Dankeschön in die Richtung. Deswegen bin ich einfach glücklich, dass wir es geschafft haben. Aber natürlich ist das Adrenalinlevel noch relativ hoch. Die Freude innerlich und auch in der Kabine ist riesig. Aber man muss nicht alles nach außen tragen.“

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…die drei wichtigen Punkte: „Natürlich genieße ich das heute. Es ist jetzt ein Anfang gemacht. Wir haben Zählbares, drei Punkte. Und diese Serie, die schier unendlich schien, ist endlich vorbei. Wir sind trotz dieses Drecksvirus', den es gibt, trotzdem nicht verflucht, sondern können auch Spiele gewinnen.“

Doppeltorschütze Ellyes Skhiri: „Es war ein wirklich schweres Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft. Aber heute Nachmittag sind wir einfach glücklich. Wir haben die beste Reaktion gezeigt, für die Fans, für den Klub. Natürlich kann die Mannschaft jetzt durchatmen und unter besseren Bedingungen arbeiten. Wir bedanken uns bei den Fans, für die Unterstützung. Wir leben und kämpfen bis zum Ende.“

FC-Keeper Timo Horn über…

…den überraschenden Sieg in Dortmund: „Dass heute der Zeitpunkt zu gewinnen ist, ich glaube, das hätten die wenigsten geglaubt. Wir sind auch schon arg dezimiert angereist, haben im Abschlusstraining noch zwei Jungs, die die letzten Wochen gespielt haben, verloren. Es war natürlich alles andere als optimal im Vorfeld. Aber wie die Jungs sich heute reingehangen haben in unserer Situation gegen einen eigentlich übermächtigen Gegner, das war sensationell. Ich bin mächtig stolz auf die Jungs, nach der langen Zeit ohne Sieg, dass sie heute so ein Spiel abgeliefert haben.“

…über das, was in der vergangenen Woche passiert ist: „Der Trainer hat eine sehr gute Ansprache gehalten, hat uns zusammengeholt und gesagt, dass wir jetzt einen Schlussstrich unter die Zeit ziehen, jetzt nochmal starten und alles reinwerfen. Es wurde viel diskutiert, viel geschrieben, viel von außen in den Verein getragen. Je länger du nicht gewinnst, desto schwieriger wird das natürlich. Heute hätten wir im Vorfeld sicherlich auch einen Punkt unterschrieben. Aber dass es dann am Ende drei werden in Dortmund, das ist natürlich so nicht zu erwarten gewesen. Aber letztlich war die Leistung die Grundlage dafür, und die Jungs haben sich reingehangen in jeden Zweikampf. Das war vorbildlich und das muss auch die Richtung für die nächsten Wochen sein.“

…über das Thema Lautstärke auf dem Platz: „Wir haben ja keine Zeit groß darüber zu diskutieren. Unsere Situation ist mehr als brenzlig nach wie vor. Das ist ganz klar. Das es natürlich nach dem Union-Spiel nicht leichter werden würde, sondern eher schwerer, wenn man auf die Gegner aus den nächsten Wochen schaut. Uns war auch klar, dass wir uns da zeitnah steigern müssen, um in der Liga zu bleiben. Und unser Ziel Klassenerhalt zu erreichen am Ende. Das hat der Trainer gefordert und ich glaube heute haben wir das super umgesetzt.“

Salih Özcan: „Danke Fans, dass ihr uns immer unterstützt. Es war harte Arbeit, aber es zahlt sich aus und wir fangen jetzt erst an.“

BVB-Leihspieler Marius Wolf über…

…den Sieg gegen den BVB: „Jeder Fußballer geht in ein Spiel, um zu gewinnen. Wenn wir vor dem Spiel gesagt hätten, wir nehmen einen Punkt in Dortmund mit, dann wären wir alle zufrieden gewesen. Für uns war wichtig, dass wir heute ein anders Gesicht auf dem Platz zeigen. Ich denke, das haben wir komplett geschafft. Dass wir gewonnen haben, ist natürlich umso besser.“

…über das, was in der vergangenen Woche passierte: „Ich sage von Woche zu Woche, dass wir genau an unserem Plan festhalten. Genauso hart und konzentriert arbeiten wie auch in den Wochen zuvor. Natürlich wurde der Druck schon immer größer. Wenn du dann die Spiele nicht gewinnst, dann wird der Druck noch größer. Wir hatten in Dortmund auch nichts zu verlieren und es war ein sehr gutes Spiel von der Mannschaft.“

…über die beiden fast gleichen Tore: „Ich gehe gerne auf den ersten Pfosten, auch wegen meiner Größe. Dass es zweimal so gut geklappt hat, freut mich natürlich. Es war wichtig, dass wir uns in jeden Zweikampf, offensiv und defensiv, reingeworfen haben. Und auch die Tore irgendwo erzwungen haben.“

…über Doppelpacker Ellyes Skhiri: „Ich habe gehofft, dass einer von mir reinfällt, aber natürlich freut es mich für ihn. Er ist ein unheimlicher Arbeiter auf dem Platz. Dass er dann zwei Tore macht freut mich.“

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