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Fans kamen vergeblich zum Stadion FC-Boss Wehrle: „Verhältnismäßigkeit hinterfragen“

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Der 1. FC Köln hatte 50000 Plätze markiert, die Südtribüne bestuhlt, erstmal vergebens.

Köln – Wenigstens 20 Prozent: Darauf hatten Mannschaft und Klubverantwortliche zum Auftakt gegen die TSG Hoffenheim gehofft. Doch die Infektionszahlen machten dem 1. FC Köln denkbar knapp einen Strich durch die Rechnung!

1. FC Köln: Videobotschaft von Präsident Werner Wolf

Geisterkulisse statt Stimmung mit 9200 Zuschauern! „Für uns ist das schade, denn jeder weiß, wie sehr gerade wir unsere Fans brauchen“, sagte FC-Präsident Werner Wolf, der sich vor dem Spiel in einer Videobotschaft an die Mitglieder gewandt und auf eine schwierige Spielzeit eingeschworen hatte.

Alexander Wehrle fordert eine Verbesserung der Kriterien

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Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) forderte denn auch eine Verbesserung der Entscheidungskriterien. Die Entscheidung der Behörden vom Freitagabend „akzeptieren wir. Wir müssen die Prozesse hinterfragen und die Verhältnismäßigkeit. 20 Kilometer entfernt ist ein Freizeitpark, da sind jetzt 10.000 Besucher. Wir brauchen Planungssicherheit, sonst wird es schwierig. Zudem ist es bitter für unsere Fans, die sich nach sechs Monaten auf den ersten Besuch im Satdion gefreut haben“, sagte Wehrle bei Sky.

Ursprünglich waren 9200 Zuschauer beim ersten Punktspiel der Rheinländer in der neuen Saison erlaubt gewesen. Nachdem jedoch die Infektionszahlen für Köln in den zuvor festgelegten Grenzbereich gestiegen waren, mussten die Geißböcke die Begegnung ohne Zuschauer auf den Rängen bestreiten.

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Wehrle: „Wir alle hätten uns gewünscht, mit Zuschauern zu spielen. Aber wir sind gut beraten, die Pandemie gemeinsam mit der Politik und der Gesellschaft zu bewältigen." Aber die Verlosung der Tickets am Freitag war umsonst gewesen, viele Fans hatten sich auf eine Rückkehr ins Stadion gefreut.

Einzelne Fans des 1. FC Köln kamen vergebens ans Stadion

Einige wollten die Absage nicht wahrhaben oder hatten schlichtweg zu spät von der Absage erfahren. Im Norden des Stadions kam ein Dutzend Zuschauer - auch Logenbesitzer – umsonst. Manche Fans waren richtig sauer, mussten an den Absperrgittern von Ordnern abgewiesen werden. „Wir machen das auch nicht gerne“, beruhigte ein Sicherheitsmann einen aufgebrachten Fan.

Ordner, Catering: 1. FC Köln auf Zuschauer ausgerichet

Andere Ordner standen sich dagegen die Beine in den Bauch, denn davon hatte der FC doppelt so viele bestellt als nötig waren, teilweise standen rund zehn Ordnungskräfte an einem Eingang.

Bitter für den FC: Nicht nur beim Ordnungsdienst war alles  auf 9.200 Zuschauer ausgerichtet. Das Catering und das Personal waren ebenfalls bestellt, die Kioske aufgefüllt. Das nächste Geisterspiel reißt damit ein zusätzliches Minus in die Vereinskasse. Frühestens gegen Borussia Mönchengladbach dürfen die Fans nun auf einen Rückkehr hoffen – wenn die Infektionslage es denn zulässt.

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