1. FC Köln – Union Berlin 1:2 Abpfiff! FC stellt drei klubeigene Negativ-Rekorde ein

Kruse-Nachschuss-Tor

Im Nachschuss traf Max Kruse dann doch zur 2:1-Führung für Union Berlin.

Köln – Der 1. FC Köln bleibt in der Bundesliga weiter sieglos. Die Mannschaft von Markus Gisdol verlor mit 1:2 gegen Union Berlin. Nachdem Ellyes Skhiri zwischenzeitlich zum 1:1-Ausgleich einköpfen konnte, war es mal wieder ein Elfmeter, der den FC auf die Verliererstraße brachte. Nach Foul von Salih Özcan konnte Timko Horn den Versuch von Max Kruse zunächst noch parieren. Doch der FC-Wunschspieler traf im Nachschuss zum entscheidenden 2:1 für die „Eisernen“.

Der FC stand nach 90 Minuten mit leeren Händen da und muss den nächsten Rückschlag im Abstiegskampf einstecken.

Der FC hat damit gleich drei klubeigene Negativ-Rekorde eingestellt. Mit der 18. Liga-Partie ohne Dreier haben Gisdol & Co. die kölschen Sieglos-Rekorde von 1991 und 2005/06 egalisiert. Es war die zehnte Heimpartie in Folge ohne Dreier – ebenfalls ein trauriger Höchstwert, den der FC in seiner Historie sogar schon dreimal verkraften musste. Negativ-Rekord Nummer drei: Keeper Timo Horn (27) musste im 19. Liga-Spiel in Serie einen Gegentreffer schlucken. Das gab es beim FC bislang nur einmal (1974).

Hier können Sie die Partie 1. FC Köln gegen Union Berlin im Liveticker verfolgen

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1. FC Köln – Union Berlin 1:2

1. FC Köln: T. Horn – Wolf (ab 79. Ehizibue), Meré, Czichos, Katterbach (ab 79. Thielmann) – Skhiri, Özcan (ab 83. Arokodare) – Drexler (ab 65. Limnios), Duda (ab 65. Rexhbecaj), Jakobs – Andersson

Union Berlin: Luthe – Trimmel, Friedrich, Knoche, Lenz – Griesbeck (ab 30. Prömel), Andrich (ab 84. Gießelmann) – Becker (ab 84. Ryerson), Kruse, Ingvartsen (ab 72. Gogia) – Awoniyi (ab 72. Teuchert)

Tore: 0:1 Awoniyi (27.), 1:1 Skhiri (36.), 1:2 Kruse (72.)

Abpfiff beim Spiel 1. FC Köln gegen Union Berlin

90. +3.: Was für eine letzte Szene! Elvis Rexhbecaj setzt einen Freistoß an den Außenpfosten. Der FC schrammt Zentimeter am Ausgleich vorbei.

90. Min.: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit. Gelingt doch noch der Lucky Punch zum Ausgleich?

86. Min.: Die Zeit läuft gegen den FC. Das ist offensiv einfach zu wenig, die Union-Abwehr ist kaum gefordert.

83. Min.: Tolu Arokodare kommt für Salih Özcan ins Spiel.

81. Min.: Rexhbecaj zwingt Luthe mit einem Distanzschuss zu einer Glanztat. Bei der anschließenden Ecke verfehlt Czichos das Tor mit seinem Kopfball nur knapp.

80. Min.: Noch zehn MInuten. Kommt der FC nach dem erneuten Rückstand noch mal zurück?

79. Min.: Markus Gisdol wechselt erneut doppelt. Jan Thielmann und Kingsley Ehizibue kommen für Wolf und Katterbach.

71. Min.: Max Kruse tritt gegen Timo Horn an. Der Kölner Keeper hält den Versuch in die rechte Ecke. Doch im Nachschuss trifft Unions Spielmacher dann doch zum 2:1 für die Berliner. Damit verpasst Kruse seinen Elfmeter-Rekord.

71. Min.: Elfmeter für Union Berlin! Nach einem Foul von Özcan an Ingvarsten gibt es den sechsten Elfmeter gegen den FC.

65. Min.: Gisdol reagiert sofort und nimmt Duda vom Platz. Für ihn kommt Elvis Rexhbecaj. Zudem ersetzt Dimitris Limnios positionsgetreu Dominick Drexler.

64. Min.: Glück für Ondrej Duda: Nach einem Foul an Friedrich muss der Slowake eigentlich mit Gelb-Rot vom Platz fliegen.

61. Min.: Das Niveau des Spiels bleibt überschaubar. Es gibt ganz wenige Höhepunkte. Auch den Gästen aus Berlin fällt derzeit wenig Konstruktives ein.

56. Min.: Es fehlen weiterhin die Ideen. Das Kölner Offensivspiel lahmt, Sebastian Andersson hängt gegen seine alten Kollegen völlig in der Luft.

50. Min.: Dominick Drexler verdaddelt einen aussichtsreichen Konter. Sein ungenaues Zuspiel in den Sechzehner auf Jakobs wird von der Union-Abwehr abgefangen. Da war mehr drin.

47. Min.: Der FC hatte vor der Partie großen Respekt vor Max Kruse. Bisher hat die Kölner Defensive Unions Ausnahmespieler aber im Griff.

46. Min.: Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Es geht ohne Wechsel weiter.

Der FC geht mit einem 1:1 gegen Union Berlin in die Kabine. Nach einem wenig aufregenden Start lag die Mannschaft von Markus Gisdol nach einem bösen Missverständnis zwischen Rafael Czichos und Marius Wolf plötzlich im Rückstand. Nach einem langen Ball waren sich die beiden FC-Abwehrspieler sich nicht einig, wer den Ball klärt. Am Ende tat es keiner und Unions Awoniyi konnte den Ball mühelos an Keeper Timo Horn vorbeischieben (27.). Ein ganz ärgerlicher Rückstand! Aus dem Spiel wollte dem FC fast gar nichts gelingen. Also musste eine Standardsituation her: Nach einem Duda-Freistoß von der Strafraum-Grenze war Ellyes Skhiri in der Mitte zur Stelle und nickte zum 1:1-Ausgleich ein. Ein verdientes Pausen-Resultat in einem insgesamt sehr höhepunktarmen Bundesligaspiel.

Halbzeit zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin

43. Min.: Die nächste Ecke für den FC. Wieder bringt Duda den Ball in die Mitte. Özcan kommt zum Kopfball, doch der Versuch ist kein Problem für Keeper Luthe.

40. Min.: Noch fünf Minuten bis zur Pause. Kann der FC nach dem Ausgleich noch mal nachlegen?

36. Min.: Nach einem Freistoß von Ondrej Duda kommt Ellyes Skhiri in der Mitte zum Kopfball und nickt zum Ausgleich ein. Es ist das erste Saisontor des Tunesiers, der zuletzt in Bremen eine Denkpause von Markus Gisdol erhielt.

Skhiri-Tor-Union

Im Fallen köpfte Ellyes Skhiri den Ball zum 1:1-Ausgleich ins Berliner Tor.

36. Min.: Tor für den 1. FC Köln!

32. Min.: Der FC ist nach dem neuerlichen Abwehr-Bock verunsichert. Es gilt nun, dieses vermeidbare Gegentor so schnell wie möglich abzuhaken.

31. Min.: Ondrej Duida sieht die Gelbe Karte.

27. Min.: Nach einem lagen Ball sind sich Wolf und Czichos nicht einig, wer den Ball klären soll. Nutznießer ist Union-Stürmer Awoniyi, der plötzlich freie Bahn hat und überlegt ins linke Eck einschiebt.

27. Min.: Tor für Union Berlin!

23. Min.: Beste FC-Chance! Ismail Jakobs hat auf de rlinken Seite Platz und zieht in den Sechzehner. Sein Flachschuss ist allerdings kein Problem für Keeper Andreas Luthe.

22. Min.: Vor dem Stadion sorgen zwei FC-Fans für ordentlich Stimmung. Mit einer großen Musikbox beschallen sie das leere Rhein-Energie-Stadion.

21. Min.: Freistoß Union Berlin aus dem Halbfeld. Salih Özcan kann die Situation klären.

17. Min.: Der FC findet nach Startschwierigkeiten besser ins Spiel. Eine Torchance ist dabei aber noch nicht rausgesprungen.

14. Min.: Erste Ecke für den FC. Duda bringt den Ball rein, Andersson kommt zum Kopfball, doch der Versuch geht weit vorbei.

9. Min.: Riesen-Chance für Union Berlin: Nach einem langen Ball taucht Ingvartsen plötzlich ganz frei vor Timo Horn auf. Doch der Däne vergibt kläglich und jagt den Ball weit über das Tor.

4. Min.: Erste Ecke für Union Berlin: Marius Wolf kann die Situation klären.Keine Gefahr für den FC-Kasten.

3. Min.: Ruhiger Beginn im Rhein-Energie-Stadion. Beide Mannschaften tasten sich noch ab.

Anpfiff zur Partie 1. FC Köln gegen Union Berlin

17.55 Uhr: Noch fünf Minuten bis zum Anstoß. Das Spiel gegen gegen die „Eisernen“ wird ein hartes Stück Arbeit für den FC. Union belegt aktuell den sechsten Rang und ist seit sechs Spielen ungeschlagen.

17.50 Uhr: Markus Gisdol fordert für die Partie gegen Union Berlin: „Wir müssen eklig sein und uns endlich mal das Spielglück erarbeiten. Wir haben in allen Spielen gute Torchancen gehabt. Es geht jetzt um das Verwerten dieser Möglichkeiten.“

17.45 Uhr: FC-Trainer Markus Gisdol rechtfertigt die Aufstellung von Jorge Meré so: „Jorge hat insgesamt eine gute Vorbereitung absolviert. Er hat zuletzt stabil und gut trainiert. Seb war nicht mehr bei 100 Prozent. Da gilt das Leistungsprinzip.“

17.40 Uhr: Horst Heldt begrüßt Unions Max Kruse. Der FC hat im Sommer ebenfalls die Fühler nach dem Ex-Nationalspieler ausgestreckt, sich aber am Ende gegen eine Verpflichtung entschieden.

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Horst Heldt begrüßt Unions Max Kruse. Der FC-Boss hätte den Spielmacher im Sommer gerne nach Köln geholt.

17.35 Uhr: Auf der Bank beim FC sitzen: Zieler, Ehizibue, Sörensen, Bornauw,  J. Horn, Rexhbecaj, Thielmann, Limnios und Arokodare

17.30 Uhr: Nach dem 3:1-Sieg vom bisherigen Schlusslicht Mainz 05 beim SC Freiburg rutscht der FC vorübergehend auf Platz 17.

17.25 Uhr: Der FC kann gegen Union gleich drei klubeigene Negativ-Rekorde einstellen. Mit der 18. Liga-Partie ohne Dreier würden Gisdol & Co. die kölschen Sieglos-Rekorde von 1991 und 2005/06 egalisieren. Es wäre die zehnte Heimpartie in Folge ohne Dreier – ebenfalls ein trauriger Höchstwert, den der FC in seiner Historie sogar schon dreimal verkraften musste.Negativ-Rekord Nummer drei: Muss Keeper Timo Horn (27) gegen Union hinter sich greifen, wäre es das 19. Liga-Spiel in Serie mit einem Gegentreffer. Das gab es beim FC bislang nur einmal (1974).

17.15 Uhr: Der FC tritt heute erstmals in einem Pflichtspiel mit den neuen Karnevalstrikots an. Ein gutes Omen: Beim letzten Heimsieg gegen Union in der Saison 2013/14 trugen die Kölner ebenfalls das Karnevalstrikot. Kapitän Jonas Hector, der heute verletzungsbedingt aussetzen muss, feierte beim 4:0-Sieg das erste Profi-Tor seiner Karriere.

17.10 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist Tobias Stieler. Ein schlechtes Omen: Der FC konnte unter der Leitung des Hamburgers noch kein Bundesliga-Spiel gewinnen.

17.05 Uhr: Union Berlin muss auf Nico Schlotterbeck (20), Christian Gentner (35), Keita Endo (22) und Joel Pohjanpalo (26) verzichten. Im Sturm vertraut Trainer Urs Fischer Liverpool-Leihgabe Taiwop Awoniyi.

17.03 Uhr: Markus Gisdol verändert seine Startelf gegenüber dem 1:1 in Bremen auf zwei Positionen. Ellyes Skhiri ersetzt Dimitris Limnios und überraschend rückt Jorge Meré für Sebastiaan Bornauw in die Innenverteidigung.

16.55 Uhr: Herzlich Willkommen zum Liveticker der Partie des 1. FC Köln gegen Union Berlin.

Alle Infos zur Partie 1. FC Köln gegen Union Berlin

Anthony Modeste (32) wird erneut ausfallen. Gisdol kann nicht prognostizieren, wann der Franzose ins Mannschaftstraining zurückkehrt.

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EXPRESS ließ vor dem achten Spieltag exklusiv eine FC-Bombe platzen: Kader-Planer Frank Aehlig (52) wechselt zu Red Bull. Wenig später bestätigte der Klub den Abschied des Dresdners.

Womöglich kann Sportboss Horst Heldt (50) schon im Winter-Transferfenster nicht mehr auf Aehlig setzen.

1. FC Köln gegen Union Berlin: Pressekonferenz zum Nachlesen

Und wie wollen Markus Gisdol und Horst Heldt die Partie gegen Union Berlin angehen? Lesen Sie die Pressekonferenz vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen die Eisernen hier noch einmal nach.

Gisdol über Max Kruse: „Er bewegt sich sehr gut in den Räumen, hat ein sehr gutes Auge. Aber wir dürfen uns nicht nur auf ihn versteifen, er ist oft auch der Vorbereiter. Wir müssen ihn gut auf dem Schirm haben, aber Union hat eine ganze Reihe an guten Spielern. Wahrscheinlich tut es den anderen auch gut, dass er so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wir brauchen einen guten Mix aus Max Kruse im Auge behalten und der Gesamt-Taktik.“

Gisdol über seine Nationalspieler: „Man hofft jeden Tag, dass keine positiven Corona-Meldungen kommen, da ist immer ein ungutes Gefühl. Bei Länderspielreisen ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher als hier, deswegen gibt es diese Anspannung. Was unsere Spieler angeht: Ondrej Duda kommt nach der EM-Qualifikation natürlich mit einem breiteren Grinsen zurück als andere Spieler. Sebastiaan Bornauw sagt, dass er froh ist, wieder hier zu sein. Er hat gesagt, dass er sich hier bei uns sauwohl fühlt. Jetzt geht es darum, sich schnell wieder einzufinden. Er sagt, dass er jetzt zurück bei seiner Familie ist. Ich bin sicher, dass er eine gute Partie abliefern wird. Bei der Nationalmannschaft wurden einzelne Szenen rausgepickt, aber sein Trainer dort hat ihm auch gesagt, dass vieles gepasst hat.“

Heldt über die Länderspielreisen: „Viele Verantwortliche in der Liga haben sich dafür ausgesprochen, Wettbewerbe durchzuführen. Dazu gehört auch die Nationalmannschaft, das muss man akzeptieren. Ich war auch ein Befürworter, die Partien in der Nations League durchzuführen. Die Freundschaftsspiele finde ich allerdings grenzwertig, die hätte man in der Pandemie weglassen können, um keine unnötigen Reisen zu machen. Das haben wir auch moniert. Im März geht es weiter, wir müssen davon ausgehen, dass sich die Lage nicht wirklich verändern wird. Da wäre es sinnvoll, Freundschaftsspiele proaktiv nicht durchzuführen. Wir hatten auch schon Spieler, die sich während ihrer Reisen mit Corona infiziert haben.“

Gisdol über das Selbstbewusstsein der Mannschaft: „Es gibt keinen Ersatz für Siege, das ist so. Auch wenn man ein schlechteres Spiel gewinnt, bringt das mehr Selbstvertrauen, als sich an kleinen Dingen hochzuhangeln. Wir schleppen mit uns rum, dass wir an den ersten drei Spieltagen keinen Punkt geholt haben. Die letzten Wochen haben ein kleines Pflänzchen an Selbstvertrauen aufgehen lassen. Dieses müssen wir weiter gießen. Das müssen wir mit gutem Fußball und einem Sieg erledigen.“

Neuer Inhalt (2)

Markus Gisdol, mit Dominick Drexler auf dem Weg zur Freitagseinheit, ist vor dem Heimspiel gegen Union Berlin optimistisch.

Gisdol über Druck vor dem Union Spiel: „Ich sehe keinen Vorteil darin, den Druck vor diesem Spiel besonders hoch anzusetzen. Der Druck ist ohnehin da, den haben wir uns durch unsere sieglosen Spiele selbst gemacht. Und wir wollen dieses Spiel am Sonntag gewinnen, das ist Fakt.“

Heldt über Budget für den Winter: „Das werden wir in aller Ruhe besprechen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, aber es ist auch nicht klar und eindeutig, dass wir etwas machen werden. Es bedarf eines intensiven Austausches mit allen Gremien. Wir haben noch ein paar Spiele, die wir einfließen lassen müssen. Es ist alles offen.“

Gisdol über die Sieglos-Serie: „Wir müssen damit leben, dass diese Serie immer wieder erwähnt wird. In den vergangenen vier Spielen habe ich einen klaren Aufwärtstrend bei unserer Mannschaft gesehen. Den müssen wir fortsetzen. Wir müssen die Leistung über 90 Minuten auf den Platz bringen. Es gibt viele gute Ansätze, nach wie vor aber auch kritische, an denen wir arbeiten.“

Heldt über mögliche Winter-Transfers: „Ich bin ein Freund davon, das so zu gestalten, wie es notwendig ist. Wenn man die Möglichkeit hat nachzujustieren, würde ich das nicht ausschließen. Im vergangenen Winter haben wir das auch gemacht. Das kann bei uns in alle Richtungen gehen, ich halte mich da noch zurück. Wir werden den Kader in den nächsten Wochen genau beobachten und dann gemeinsam mit dem Trainerteam und dem Vorstand eine Entscheidung treffen. Klar beschäftigen wir uns mit möglichen Alternativen, aber das ist noch nicht vollumfänglich entschieden.“

Gisdol über Union Berlin: „Ihr Start ist für alle überraschend, Kompliment an Union. Sie kommen mit breiter Brust her. Die Personalsorgen von ihnen haben wir auch, da sehe ich keinen Vorteil für eine Mannschaft. Aber natürlich hat sich Union stabilisiert. Sie hatten eine gute Vorbereitung, dort haben wir zwar gegen sie gewonnen, aber man hat schon gemerkt, dass da was entsteht. Damals war Max Kruse noch nicht dabei, der Union noch mal einen Schub gegeben hat. Wir müssen gegen das Selbstvertrauen dagegenhalten. Ich sehe aber gute Chancen für einen Sieg am Sonntag, mit dem wir vieles lösen könnten.“

Gisdol über Sebastian Andersson und mögliche Alternativen: „Es wird knifflig. Wir müssen durchspielen, wie wir es ohne echten Stürmer machen würden. Wir haben noch Tolu, der einspringen kann, müssen jedoch auch andere Varianten ausprobieren. Vielleicht ist aber auch Seb derjenige, der beginnen kann. Es ist die Position, die von allen noch am meisten offen ist. Man hat immer mal einen Engpass auf einer Position. Vielleicht muss dann mal ein Spieler dort spielen, der es nicht so gewohnt ist, oder man muss es über mehrere Spieler kompensieren. Für den Gegner macht es das nicht unbedingt einfacher, man ist schwerer berechenbar, der Gegner muss rätseln. Vielleicht kann man daraus auch einen Vorteil ziehen.“

Gisdol über die Länderspielpause: „Wir haben die Länderspielpause gut nutzen können. In der ersten Woche spürt man, dass die notwendige Spannung fehlt, weil der Wettkampf nicht da ist. Jetzt haben wir wieder deutlich angezogen und spüren, dass immer mehr Intensität reinkommt. Die Jungs sind gut drauf, wir freuen uns auf das Spiel. Auch ich freue mich auf den Wettkampf. Ich hätte die Pause nicht unbedingt gebraucht.“

Gisdol über Schmitz und Modeste: „Benno hat im Pokal-Spiel eine heftige Verletzung erlitten. Es ging schnell vorwärts, aber dann hat er wieder was gespürt. Nun wollen wir lieber abwarten, wir rechnen nächste Woche mit ihm auf dem Platz. Er ist ein sehr zuverlässiger Spieler. Bei Anthony kann ich es nicht abschätzen, wir kommen immer ein paar Schritte vorwärts und dann geht es wieder zurück. Wir bräuchten ihn dringend.“

Gisdol über die Personalsituation: „Bei Sebastian Andersson gehe ich Stand heute davon aus, dass er zum Kader gehören wird. Wir müssen die nächsten beiden Tage aber noch abwarten. Bei Anthony Modeste, Jonas Hector und Benno Schmitz wird es nicht reichen.“

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