„Schwachsinn am Werk“ Lukas Podolski geht nach FC-Seitenhieb auf Bayer-Boss los

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Stolzer Kölner: Lukas Podolski freut sich über den letzten Derbysieg.

Köln – Nachschlag in der Läster-Affäre zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen: Nachdem der spanische Bayer-Boss Fernando Carro (55) den FC übel verspottet hatte, gab es erst die Retourkutsche von FC-Manager Horst Heldt (50), jetzt legt Köln-Legende Lukas Podolski (34) auch noch mal nach.

Lukas Podolski ledert gegen Leverkusen-Boss

Carro hatte sich zu der Aussage hinreißen lassen, dass viele Champions League-Klubs nach Leverkusen kämen und nicht wüssten, dass in Köln auch Fußball gespielt wird.

Lukas Podolski holte nach der Breitseite zur verbalen Ohrfeige via Twitter aus: „Egal, ob Mailand oder Atlético Madrid – Hauptsache Señor Carro weiß seit dem letzten Derby, dass in Köln Fußball gespielt wird. Viel warme Luft unterm Bayer-Kreuz!“

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Seine Antwort betitelte Podolski mit „Schwachsinn am Werk“. Dazu setzte Podolski mit den Hashtags „Derbysieger“, „Vizekusen“, „ausverkauftes Stadion“ und „Dorf“ einige schmerzhafte Nadelstiche.

Zur Erinnerung: Der 1. FC Köln hatte am 14. Dezember daheim mit 2:0 gegen Leverkusen gewonnen – bei der Werkself sahen dabei Dragovic und Bailey die Rote Karte.

Horst Heldt kontert Fernando Carro

Zuvor hatte auch FC-Manager Horst Heldt gegen Carro geschossen. „Carro? Wer ist das? Den kenne ich nicht. Ich weiß, wer Rudi Völler ist oder Simon Rolfes. Aber Fernando Carro? Keine Ahnung. Ich glaube, den kennt niemand außerhalb von Leverkusen.“

Der Streit entstand durch Leverkusens Talente-Klau: Bayer hatte sich FC-Talent Florian Wirtz (16) für rund 300.000€ gesichert. Ein Transfer, der mit reichlich Nebengeräuschen über die Bühne ging. Bayers Sportchef Rudi Völler (59) hatte versucht zu deeskalieren. „Als wir erfahren haben, dass so ein Talent auf den Markt kommt, mussten wir tätig werden. Der FC hätte an unserer Stelle genauso gehandelt“, warb der frühere Bundestrainer um Verständnis.

1. FC Köln: Zoff um Talent Florian Wirtz

Heldt erklärte dazu am Freitag: „Florian hätte noch einen Vertrag bis Sommer gehabt. Doch wir wollen weiter ausbilden, lieber mit Spielern arbeiten, die bei uns bleiben.“

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Der FC-Macher glaubt allerdings auch ohne Florian Wirtz an eine erfolgreiche Zukunft für den Kölner Nachwuchs: „Wir haben mit Markus Gisdol einen Trainer, der gezeigt hat, dass er sehr gerne mit jungen Spielern arbeitet. Wenn die Durchlässigkeit da ist, sind wir auch konkurrenzfähig.“

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