Horror-Unfall auf A1 in NRW Kollision mit zwei Lastwagen – völlig zerstörtes Autowrack unter Lkw begraben

„Nicht seine beste Leistung gehabt“ Schiri-Frust beim FC: Die Stimmen zum Spiel

Neuer Inhalt (2)

Youngster Ismail Jakobs (l.) vom 1. FC Köln, hier im Zweikampf mit Joshua Kimmich vom FC Bayern München, war nach der knappen 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München gefrustet.

Köln – Die Negativ-Serie hält an: Der 1. FC Köln und Coach Markus Gisdol (51) sind beim 1:2 gegen die Bayern in der Bundesliga zum 16. Mal in Folge ohne Dreier geblieben – trotz einer über weite Strecken starken Leistung.

Frust herrschte bei den Kölnern vor allem über die Elfmeter-Entscheidung des Unparteiischen Frank Willenborg (41) aus der 13. Minute. Eine Hereingabe von Bayern-Angreifer Serge Gnabry war FC-Profi Marius Wolf an die Hand gesprungen. Thomas Müller verwandelte den Strafstoß anschließend eiskalt.

Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern

FC-Trainer Markus Gisdol: „Wir hätten heute einen Punkt machen müssen, auch machen können. Da gab es eine blöde Situation, das war der Elfmeter. Die Regel ist so, man sollte sie aber überdenken. Für uns war das bitter nach einer guten Anfangsphase. Da kippt ein Spiel leicht Richtung Bayern. Aber wir sind stabil geblieben. Dann haben wir kurz vor der Halbzeit einen größeren Fehler gemacht. Wir saßen in der Halbzeit und haben uns gesagt: Eigentlich muss es 1:1 stehen. Deshalb haben wir an unserem Plan festgehalten. Wir machen spät das 2:1, dann haben wir keine Möglichkeit gehabt. Schade, wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“

Alles zum Thema Dominick Drexler

Marius Wolf: Der Schiedsrichter hat eh nicht seine beste Leistung gehabt.

FC-Profi Marius Wolf über die Szene vor dem Elfmeter: „Ich habe mich gedreht, der ist einen Meter vor mir, der Ball geht mir erst gegen den Bauch und dann gegen den Arm. Ich denke nicht, dass die Hand weit vom Körper weg ist, die Hand geht auf keinen Fall zum Ball. Unnatürlich war die Begegnung schon gar nicht. Keiner hat reklamiert, der einzige, der es gesehen hat, war der Schiedsrichter. Ich finde die Entscheidung schon sehr hart, aber ich kann es jetzt eh nicht mehr ändern. Ich hatte keinen Kontakt zum Referee, das bringt eh nichts. Der Schiedsrichter hat eh nicht seine beste Leistung gehabt. Das müssen wir akzeptieren.“

...über die Erkenntnisse aus dem Spiel: „Ich habe es vor dem Spiel schon gesagt: Wir können auch ohne Punkte mit einem guten Gefühl hier rausgehen. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und hätten fast noch unentschieden spielen können. Wir können zufrieden sein und einiges mitnehmen.“

FC-Youngster Ismail Jakobs: „Bayern hatte kaum Chancen. Wir haben richtig wenig zugelassen. Aber gegen die Bayern ist es dann trotzdem schwer, so einen Rückstand aufzuholen.“

…über die Elfmeter-Entscheidung in Halbzeit eins: „Die Entscheidung macht das Spiel kaputt. Für mich war das kein Handspiel. Der Schiedsrichter steht so, dass er es nicht sehen kann. Wenn er es nicht pfeift, greift auch der Video-Schiedsrichter nicht ein. Dann steht es 0:0.“

FC-Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw: „Wir wollten aggressiv spielen und nicht zu hoch pressen. Wir haben das gut gemacht. Lewandowski war zwar nicht dabei, aber sie haben überall Weltklasse-Spieler. Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Ich bin sogar enttäuscht, weil am Ende vielleicht noch mehr drin gewesen wäre. Es sollte uns dennoch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben.“

Dominick Drexler: „Die Bayern waren heute zu knacken“

FC-Torschütze Dominick Drexler: „Ich war mir sicher, dass ich bei meinem Tor nicht im Abseits war. Auf solche Situation muss ich lauern, wenn ich im Zentrum bin. Man muss auch mal ein bisschen Glück haben. Die Bayern waren müde von den englischen Wochen, sie waren heute zu knacken. Man kann sagen, dass wir gut dagegengehalten haben, aber am Ende steht die Niederlage. Wir brauchen die Punkte, es wäre schön gewesen, wenn wir zum Schluss noch etwas mitgenommen hätten.“

Neuer Inhalt (2)

Dominick Drexler (l.), hier verfolgt von David Alaba, ließ den 1. FC Köln mit seinem Anschlusstreffer gegen den FC Bayern München noch einmal hoffen.

...über die Elfmeter-Entscheidung: „Ich habe den Elfmeter nur von der Tribüne gesehen, aber das war knapp und wenn du den nicht bekommst, wer weiß.“

...über das nächste Spiel: „Ich glaube nicht, dass man aus einer Niederlage was mitnehmen kann. Gegen Bremen geht es wieder von null los, es wird ein komplett anderes Spiel. Wir müssen das hier heute aAbend abhaken und uns auf Werder vorbereiten.“

Thomas Müller: „Das war keine Glanzvorstellung“

Bayern-Trainer Hansi Flick: „Es ist ok, ein Arbeitssieg. Nach dem 2:0 haben wir versäumt, das 3:0 zu machen. Zum Schluss haben wir zu viel Kraft gebraucht, weil Köln es gut gemacht hat und wir es haben es weniger gut gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, mit dem Spiel nicht.“

...über seine Aufstellung: „Wenn man 2:1 gewinnt, ist alles aufgegangen. Ich bin mit Einstellung, Mentalität und Siegeswillen zufrieden. Wir haben uns mit unseren Fehlern im Passspiel das Leben selbst schwer gemacht. Wir hätten den Sieg klarer machen können. Aber die Kölner haben gemerkt, das was drin ist. Sie haben es dann gut und clever über die Zeit gebracht.“

...über den Elfmeter-Pfiff: „Handspiel? Es sind Regeln. Ich mache sie nicht. In der Situation hat es uns geholfen. Das ist einfach so.“

Bayern-Routinier Thomas Müller: „Dadurch, dass wir Anfang der zweiten Halbzeit verpasst haben, ist es am Ende ein Arbeitssieg geworden. Das war heute keine Gala und keine Glanzvorstellung. Wir nehmen das so mit. Wir haben manchmal vielleicht auch einen Tick zu aufreizend und lässig im Spiel nach vorne agiert. Spielerisch war das sicher schon mal besser. Manchmal musst du dann auch mal das Arbeitsschweinchen rausholen. Die Kölner haben das ordentlich gemacht.“ (ach, jke, kos)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.