FC-Plan fürs Derby Überrascht Gisdol Gladbach mit neuer Taktik und Rückkehrer?

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Markus Gisdol erklärt den FC-Profis seine Pläne an der Taktiktafel.

Köln – Der 1. FC Köln will die ersten Punkte der Saison. Klappt es am Samstag (15.30 Uhr) im Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit einem neuen Defensiv-Plan?

Am Mittwoch testete Chefcoach Markus Gisdol (51) im Training eine Dreierkette – mit Leih-Rückkehrer Frederik Sörensen (28)!

Frederik Sörensen vor Startelf-Comeback?

Der Innenverteidiger holte in der vergangenen Saison mit YB Bern die Schweizer Meisterschaft und stieg erst Mitte September am Geißbockheim ins Mannschaftstraining ein. Mittlerweile scheint Sörensen eine ernsthafte Option für die Startformation zu sein.

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Frederik Sörensen trainierte am Mittwoch in der A-Elf.

Coach Gisdol lobte zuletzt schon: „Er ist ein klasse Typ, der total aufrecht und klar seine Persönlichkeit einbringt. Es ist schön mit ihm zu arbeiten.“

Markus Gisdol testet Dreierkette mit Frederik Sörensen

Gegen Hoffenheim (2:3) und in Bielefeld (0:1) wechselte er den Dänen in den Schlussminuten bereits für Kurzeinsätze ein – allerdings als Aushilfsstürmer. Mittwoch stand Sörensen im Trainingsspiel nun in der A-Elf. Und zwar in der Abwehrreihe, wo er eigentlich zu Hause ist und 2016/17 auf dem Weg in die Europa League Stammspieler gewesen war.

Interessant: Sörensen war der rechte Part einer Dreierkette, die Sebastiaan Bornauw (21) in der Zentrale und Rafael Czichos (30) auf der linken Seite vervollständigten. Flankiert wurde das Trio zunächst von den hoch stehenden Außenverteidigern Jannes Horn (23) und Kingsley Ehizibue (25). Später beackerte auch Neuzugang Dimitrios Limnios (22) Easys rechte Außenbahn.

Markus Gisdol reagiert auf Pleite bei Arminia Bielefeld

Gisdol, der gegen Hoffenheim und in Bielefeld jeweils auf sein klassisches 4-2-3-1 gesetzt hatte, könnte Gladbach also mit Sörensen und einer neuen Formation überraschen. Durch eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette würde sich natürlich auch die Aufteilung in der Offensive ändern. Möglich, dass Jan Thielmann (18) Neuzugang Sebastian Andersson (29) im Angriff unterstützt.

Zur Wochenmitte galt Gisdols Fokus aber der Defensive. Nicht ohne Grund: Beim 0:1 in Bielefeld hatte dem FC ein einfacher langer Ball und der anschließende Patzer von Keeper Timo Horn (27) die zweite Saison-Pleite beschert. 

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Nachhilfe für die Defensive des 1. FC Köln

Mittwoch bat Gisdol seine gesamte Defensivabteilung und Nummer eins Horn zur Taktikschulung. Nach einigen Erklärungen an der Tafel ließen er und Assistent Frank Kaspari (49) die Abwehr-Jungs immer wieder lange Bälle verteidigen.

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Markus Gisdol versammelte am Mittwoch seine Defensive.

Gegen Champions-League-Teilnehmer Gladbach kann sich der FC keine Aussetzer erlauben. Mittlerweile wartet Köln schon seit 13 Bundesliga-Partien auf ein Spiel ohne Gegentreffer. Diese schwarze Serie würden Horn & Co. im Derby natürlich nur zu gerne beenden.

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