1. FC Köln gegen Mainz Last-Minute-Schock: FC verliert mit 2:3

Onisiwo-Tor

Vier Minuten nach der FC-Führung glich Karim Onisiwo mit diesem Treffer zum 2:2 aus.

Köln – Wie bitter ist das denn? Der FC musste gegen Mainz eine Last-Minute-Niederlage hinnehmen, hatte das Spiel zwischenzeitlich gedreht. Doch am Ende gab es eine bittere Niederlage.

  • 1. FC Köln verliert mit 2:3 gegen Mainz 05
  • 1. FC Köln vergibt große Chance im Abstiegskampf
  • Liveticker der Partie hier noch einmal nachlesen

Der 1. FC Köln hat mit 2:3 gegen Mainz 05 verloren. Die Kölner waren gerade in Halbzeit eins die bessere Mannschaft, gingen jedoch zunächst durch den Treffer von Boetius (11.) in Rückstand. Kurz vor der Pause verwandelte Ondrej Duda einen Elfmeter zum 1:1.

Ellyes Skhiri besorgte dem FC in der 61. Minute die 2:1-Führung für die Kölner, nur vier Minuten später glich Karim Onisiwo aber aus.

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In der Nachspielzeit dann der Schock für de FC: Barreiro schob zum 3:2-Sieg für Mainz ein. Der FC steht nun mit drei Punkten Rückstand auf Platz 15 und 16 auf Rang 17.

Den Liveticker zur Partie des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 können Sie hier noch einmal nachlesen:

1. FC Köln – FSV Mainz 05 2:3

1. FC Köln: T. Horn – Ehizibue (ab 46. Jakobs) , Meré (ab 78. Bornauw), Czichos, Katterbach (ab 46. J. Horn) – Skhiri, Hector – Wolf, Duda (ab 69. Rexhbecaj), Kainz – Andersson (ab 76. Arokodare)

Mainz 05: Zentner – St. Juste, Bell, Niakhate – da Costa, Kohr, Barreiro (ab 90.+6 Hack), Mwene – Onisiwo (ab 79. Latza), Boetius (ab 79. Quaison) – Burkardt (ab 55. Szalai)

Tore: 0:1 Boetius (11.), 1:1 Duda (43.), 2:1 Skhiri (61.), 2:2 Onisiwo (65.), 2:3 Barreiro (90.+1)

Schlusspfiff bei der Partie des 1. FC Köln gegen Mainz 05

90.+6: Mainz wechselt noch einmal: Barreiro verlässt den Platz, Hack kommt.

90.+5: Der FC versucht noch einmal anzurennen, kommt aber nicht mehr vor das Mainzer Tor.

90.+1: Der FC hat das Spiel anscheinend schon abgeschrieben. Die Mainzer kombinieren sich nach vorne, die FC-Profis verweigern die Zweikämpfe. Letztendlich bekommt Barreiro den Ball zurückgelegt und schiebt aus rund 16 Metern zum 3:2 für Mainz ein.

Tor für Mainz 05

90.: Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

90.: Eine gute Kontersituation für den FC, die Rexhbecaj aber im Endeffekt vertendelt. Da war deutlich mehr drin.

88.: Mainz noch einmal mit einer Ecke, aber der FC kann klären. Mainz bleibt trotzdem am Drücker.

84.: Arokodare mit seiner ersten Chance. Jannes Horn bringt den Ball scharf auf den kurzen Pfosten. Der Nigerianer versucht den Ball noch mit der Hacke an Zentner vorbeizuspitzeln, der Ball geht aber nur ans Außennetz.

83.: Jannes Horn ist liegen geblieben. Schiri Brych ist bei ihm, für Horn geht es aber weiter.

79.: Boetius und Onisiwo verlassen den Platz bei Mainz für Quaison und Latza.

78.: Sebastiaan Bornauw kommt für Jorge Meré, der offensichtlich angeschlagen ist.

78.: Jannes Horn fällt der Ball rund 20 Meter vor dem Tor vor die Füße. Der Linksverteidiger zieht ab, durch den Block von Mainz wird das Ding aber noch gefährlich. Ecke.

76.: Wechsel beim FC: Arokodare kommt für Andersson.

74.: So zwingend wie in Halbzeit eins ist der FC im zweiten Spielabschnitt noch längst nicht. Die Kölner kommen fast gar nicht mehr gefährlich vor das Tor von Robin Zentner.

69.: Jetzt ist Mainz besser. Szalais Schuss fälscht Meré zur Ecke ab. Davor kommt Rexhbecaj aber noch für Duda.

68.: Duda tritt Barreiro auf den Fuß, aber Brych lässt Gnade walten. Der Kölner hatte bereits in der ersten Halbzeit Gelb gesehen. Brych zeigt ihm an, dass Duda bei der nächsten Aktion fliegt.

65.: Boetius kommt über die linke Mainzer Seite ohne Gegenwehr bis an den Kölner Strafraum und gibt den Ball in die Mitte, wo Onisiwo am langen Pfosten nur noch einschieben muss.

Tor für Mainz 05

61.: Da ist die Führung für den FC! Hector tritt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum. Der Ball segelt über alle hinweg an den langen Pfosten wo Ellyes Skhiri mal wieder goldrichtig steht und den Ball zur 2:1-Fürhung für den FC über die Linie stochert.

Tor für den 1. FC Köln

58.: Fast das 2:1 für den FC! Duda mit einer Flanke auf den kurzen Pfosten. Wolf köpft den Ball aufs Tor, aber Zentner reißt geistesgegenwärtig die Arme hoch und lenkt den Ball an die Latte.

55.: Meré hatte sich noch einmal entschuldigt bei Burkardt. Der Mainzer wird nun gestützt von zwei Betreuern, sieht aber schwer gezeichnet aus. Für ihn kommt jetzt Adam Szalai in die Partie.

53.: Burkardt wird noch immer behandelt, sitzt aber mittlerweile selber. Ein gutes Zeichen!

51.: Zuvor hatte Burkardt den Ellenbogen unglücklich von Jorge Meré ins Gesicht bekommen. Die Betreuer zeigen sofort an, dass gewechselt werden muss. Die Sanitäter kommen mit der Trage auf den Platz. 

51.: Jakobs mit einer guten Kontersituation, aber in der Mitte befand sich kein Kölner, Andersson musste erst von der anderen Seite in die Mitte laufen.

48.: Die beiden neuen im Zusammenspiel. Jannes Horn treibt den Ball nach vorne und schickt Jakobs in die Gasse. Der Pass war etwas zu Steil, Zentner kommt vor Jakobs an die Kugel.

46.: Gisdol hat zur Pause zweimal gewechselt. Ehizibue kann nach dem Zusammenprall nicht weitermachen, für ihn kommt Ismail Jakobs. Marius Wolf wird Ehizibues Position übernehmen. Zudem kommt noch Jannes Horn für Noah Katterbach, der in der ersten Halbzeit eines seiner schwächeren Spiele gemacht hat.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit der Partie des 1. FC Köln gegen Mainz 05

Halbzeitfazit: Der FC war von Anfang an deutlich besser im Spiel als die Mainzer, hatte auch mehr Spielanteile. Doch die Gäste gingen in der elften Minute mit ihrem ersten Torschuss durch Boetius mit 1:0 in Führung. Der FC ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, arbeitete viel und kam auch zu zwei großen Chancen durch Andersson (19./20.).

Kurz vor der Pause wurden die Kölner dann auch belohnt. Ehizibue schoss aufs Tor, doch Mwene wehrte den Ball mit der Hand ab. Schiedsrichter Brych schaute sich die Szene draußen noch einmal an, entschied dann auf Elfmeter. Ondrej Duda verwandelte den Strafstoß zum 1:1, das auf jeden Fall verdient war.

Halbzeit bei der Partie des 1. FC Köln gegen Mainz 05

45.+4: Jetzt bleibt Wolf nach einem Luftduell liegen und hält sich den Kopf. Der Leihspieler steht aber wieder auf.

45.+1: Ehizibue wird von Burkardt unglücklich mit der Schulter im Gesicht getroffen und bleibt liegen. Das tat schon beim Zuschauen weh. Der Rechtsverteidiger wirkt etwas benommen.

45.: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

45.: Barreiro mit der großen Chance auf das 2:1 für Mainz, aber Horn pariert stark kurz vor der Linie.

44.: Der FC macht sofort weiter. Hector steckt gut durch auf Wolf, dessen Hereingabe aber keinen Abnehmer findet.

43.: Zentner springt zwar in die rechte Torwartecke und ist auch am Ball dran, aber Dudas Schuss geht ins Tor.

Tor für den 1. FC Köln

42.: Brych entscheidet auf Elfmeter. Duda tritt an.

40.: Gute Phase vom FC. Ehizibue schießt auf den Kasten, Mwene blockt den Ball sichtbar mit der Hand, dreht sich dabei aber noch weg. Brych lässt die Szene prüfen und schaut sich die Szene selber an.

38.: Duda mit einer guten Hereingabe, die Andersson erst verpasst. Kainz' Schuss wird am langen Pfosten aber früh geblockt.

34.: Katterbach verhunzt den nächsten Einwurf, diesmal in der Mainzer Hälfte. Anschließend kann er den Mainzer nur mit einem Foul stoppen und sieht die Gelbe Karte.

33.: Niakhate mit dem 2:0 für Mainz auf dem Fuß, aber Timo Horn pariert den Schuss aus rund acht Metern ganz stark mit dem Fuß.

29.: Die Kölner reklamieren Elfmeter nachdem Duda von Bell zu Fall gebracht wurde. Brych und der Video-Assistent lassen aber zu Recht weiterlaufen.

28.: St. Juste musste kurz behandelt werden, das Spiel kann jetzt aber weitergehen.

27.: Andersson und St. Juste bleiben im Strafraum liegen. Der Kölner hat den Mainzer in einem Luftduell mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen.

24.: Hector mit einem Freistoß von halblinker Position. Czichos bekommt in der Mitte aber nicht genug Druck auf den Ball.

20.: Da war die Riesenchance! Andersson bekommt den nächsten langen Ball von Kainz. Der Schwede nimmt den Ball stark mit, wartet aber dann zu lange mit dem Abschluss. Niakhate kann den Kölner Stürmer kurz vor dem Fünfmeterraum noch entscheidend stören.

19.: Der erste Torschuss für den FC. Meré mit einem langen Ball auf Andersson, der nimmt den Ball gut an und verfehlt den Mainzer Kasten nur knapp.

17.: Etwa 100 FC-Anhänger haben sich an der Südtribüne versammelt, um die Mannschaft zu unterstützen. Die Fangesänge sind auch über die Lautsprecher für die TV-Zuschauer zu hören.

15.: Die Kölner waren bis zur Mainzer Führung besser im Spiel. Zwar hatte die Mannschaft von Markus Gisdol noch keine Torchance, dafür aber die deutlich besseren und mehr Spielanteile. Die Mainzer erzielten dann mit ihrem ersten Torschuss die Führung.

11.: Der FC hat Einwurf in der eigenen Hälfte, den Katterbach verdaddelt. In der Folge kann Skhiri die Mainzer nicht stoppen. Boetius bekommt den Ball völlig alleine an der Sechzehnerkante und knallt den Ball zum 1:0 für die Gäste unter die Latte. Timo Horn war ohne Chance.

Tor für Mainz 05

7.: Die erste Ecke für Mainz, doch Meré köpft den Ball raus. 

6.: Der FC hat in den ersten Minuten deutlich mehr Ballbesitz, die Mainzer lassen die Gastgeber erst einmal machen.

4.: Kainz mit einem ersten Sprint auf Linksaußen, der durch St. Juste gestoppt wird. Doch Brych lässt weiterlaufen.

1.: Andersson versucht es sofort mal mit einem Distanzschuss, wird aber abgeblockt.

1.: Der FC stößt an und spielt von links nach rechts.

Anpfiff der Partie des 1. FC Köln gegen FSV Mainz 05

17.55 Uhr: Ein gutes Zeichen für den FC? In dieser Spielzeit haben die Mainzer noch gegen keine Mannschaft aus dem aktuell unteren Tabellendrittel gewonnen. Das Hinspiel gewannen die Kölner mit 1:0.

17.49 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist heute Dr. Felix Brych (45). Der gebürtige Münchener pfiff den FC bereits 27-mal in der Bundesliga, wovon die Kölner nur sieben Siege einfahren konnten. Video-Assistent ist heute Benjamin Brand (Unterspiesheim).

17.43 Uhr: Markus Gisdol sprach vor der Partie bei Sky über...

...die Partie gegen Mainz: „Dass es wie ein Endspiel dargestellt wird, ist in unserem Business so. Ich rechne mit gar nichts, weil ich mich voll auf die Arbeit mit der Mannschaft konzentriere. Es gibt kein Jammern. Vor 10 Jahren wäre es mir anders gegangen. Man lernt dieses Showgeschäft besser kennen. Vielleicht bekommt man dadurch die notwendige Gelassenheit.“

...Andersson und Kainz: „Ich hätte Andersson gerne in den letzten 10 Wochen schon gebracht. Jetzt ist er soweit. Wir haben für Wolfsburg viel lob bekommen. Heute würde ich es gerne andersrum haben, dass uns niemand lobt und wir gewinnen. Bei Kainz war uns das Risiko auch noch zu hoch. Jetzt ist auch er soweit und er ist sehr gut drauf.“

...Sebastiaan Bornauw: „Bornauw hat etwas schwerwiegendes hinter sich, dann brauchst du deine Zeit, wieder 90 Minuten spielen zu können. Bei ihm war mir das Risiko zu groß.“

17.33 Uhr: Den letzten Heimsieg gegen die 05er feierte der FC im Mai 2017. Damals machten die Kölner mit einem 2:0-Sieg den Einzug in die Europa League klar. Ein bis heute unvergesslicher Tag für die FC-Fans.

17.27 Uhr: Der Ex-Kölner Daniel Brosinski fällt bei den Mainzern kurzfristig aus. Der Verteidiger klagte bereits im Abschlusstraining über muskuläre Probleme. Brosinski spielte von 2008 bis 2011 in Köln, verließ den Klub dann Anfang 2011 in Richtung Wehen Wiesbaden.

17.22 Uhr: Mit Mainz trifft der FC auf eine der Formstärksten Mannschaften der Bundesliga. In der Rückrundentabelle stehen die 05er auf Platz fünf, nur Leipzig, Wolfsburg, Frankfurt und Bayern sind besser.

17.17 Uhr: Mit dieser Aufstellung gehen die Mainzer in die Partie: Zentner – St. Juste, Bell, Niakhate – da Costa, Kohr, Barreiro, Mwene – Onisiwo, Boetius – Burkardt

17.11 Uhr: Auf der Bank beim FC sitzen vorerst Zieler, Jannes Horn, Meyer, Özcan, Rexhbecaj, Jakobs, Drexler, Arokodare und Sebastiaan Bornauw, der sein Kader-Comeback feiern darf.

17.06 Uhr: Beim FC kehren damit Sebastian Andersson und Florian Kainz wieder in die Startelf zurück, für sie müssen Dominick Drexler und Ismail Jakobs draußen bleiben. Weitere Änderungen im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Wolfsburg nimmt Trainer Markus Gisdol nicht vor.

17.00 Uhr: Die FC-Aufstellung ist da: T. Horn – Ehizibue, Meré, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Wolf, Duda, Kainz – Andersson

1. FC Köln gegen Mainz 05: Die Infos vor der Partie

Positiv: Nach Sebastian Andersson (29) und Florian Kainz (28) steht auch Sebastiaan Bornauw (22) vor dem Comeback.

Nachdem sich Gisdol und seine Spieler in dieser Woche von der Öffentlichkeit abgeschottet hatten, sprach der Coach am Freitagmittag gemeinsam mit Sportchef Horst Heldt (51) auf der obligatorischen Pressekonferenz über die Ausgangslage für Sonntag.

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Markus Gisdol: „Spiel auf Augenhöhe“

Hier gibt es die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen:

Gisdol über Jan Thielmann: „Er trainiert noch individuell und wird nicht zur Verfügung stehen können.“

Gisdol über Emmanuel Dennis: „Im Winter-Transferfenster ist vieles hektisch, man versucht, das Beste daraus zu machen. Wir haben uns für Dennis entschieden, aber er kann aktuell noch nicht die Rolle einnehmen, die ich mir für ihn gewünscht habe. Ich muss schauen, wie wir mit ihm umgehen in den nächsten Tagen und Wochen. Ich habe bei ihm zuletzt immer ein bisschen was vermisst. Das können wir uns nicht erlauben, da bin ich geradlinig in der Bewertung. Man muss hundertprozentiges Engagement einbringen, in beide Spielrichtungen. Wenn man Transfers in einer hektischen Zeit macht, braucht man auch das notwendige Quäntchen Glück, weil man die Spieler nicht, wie es wünschenswert wäre, über einen längeren Zeitraum beleuchten kann. Ich hoffe, dass wir bei Dennis noch den entscheidenden Kick sehen, dass noch etwas kommt, aber derzeit sind die anderen Spieler vorne. Er weiß, was mir fehlt, mehr gehe ich öffentlich nicht ins Detail.“

Heldt über Rechnungen für den Klassenerhalt: „Das hilft uns nicht. In solchen Situationen ist es sinnvoll, sich darauf zu konzentrieren, was man beeinflussen kann. Das ist die tägliche Arbeit. Wir müssen unseren Job machen. Letzte Saison habe ich mal rumgerechnet, aber dann gibt es Ergebnisse, die für Rechenbeispiele nicht hilfreich sind. Wir können unsere Leistung beeinflussen, darauf sollten wir uns konzentrieren. Das war diese Woche der Fall, wir sind gut vorbereitet auf das Spiel.“

Heldt über die Ausgangslage: „Ich bin nicht mehr angespannt als sonst. Keine Frage, es ist ein wichtiges Spiel. Aber klar ist auch, dass es danach noch weitergeht. Mit einem Sieg sind wir nicht gerettet. Sollte es anders verlaufen, brauchen wir uns auch noch keine Zugfahrkarten für die 2. Bundesliga buchen. Es ist natürlich kein Endspiel, aber ein verdammt wichtiges Spiel gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe. Da wollen wir zu Hause gewinnen.“

Gisdol über Max Meyer: „Wir sind froh, dass wir Max im Kader haben. Wir haben aber viele Spieler, die auf der Sechs oder Acht eingesetzt werden können. Da gibt es zwei, maximal drei Positionen zu vergeben. Dann ist es oft hart und bitter, wenn jemand gut trainiert. Zuletzt habe ich mich für Jonas Hector und Ellyes Skhiri entschieden, die haben es auch richtig gut gemacht. Da ist einfach nicht so viel Platz. Das ist auch für mich als Trainer hart, wenn ich sehe, dass ein Spieler eigentlich gut drauf ist. Auf der anderen Seite bin ich froh, so jemanden in der Hinterhand zu haben. Es ist wichtig für die Jungs, dass sie klar bleiben und weiterhin Vollgas geben. Es ist nicht für Max hart, auch für Elvis Rexhbecaj und Salih Özcan. Wir haben einfach auf dieser Position ein Über-Angebot an Spielern – deswegen können wir aber nicht unsere Statik im Spiel verändern.“

Gisdol über die Bedeutung des Spiels: „Es ist wichtig, die notwendige Lockerheit im Umgang mit der Mannschaft zu behalten, wenn mehr Druck aufkommt. Gepaart natürlich mit dem klaren Ziel, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Man versucht, sich von diesen Dingen frei zu machen und sich auf die Arbeit mit der Mannschaft zu konzentrieren. Unser Team hat die Einheiten in dieser Woche wirklich gut absolviert. Es ist natürlich immer eine besondere Herausforderung, man wird was lernen aus dieser Woche. Man ist neugierig, wie die Mannschaft mit dieser Situation umgeht, wie wir alle damit umgehen. Das ist eine Herausforderung, an der man auch wachsen kann. Ich bin auf jeden Fall nicht griesgrämig oder jammere rum, wir können viel daraus ziehen.“

Gisdol über die Abschottung: „Ich musste ein bisschen schmunzeln, als Horst Heldt das gesagt hat. Wir kennen ja die Gegebenheiten in Köln. Abschotten heißt in dem Fall, dass wir intern noch ein bisschen enger zusammenrücken wollten.

Abschotten im Trainingsbetrieb bedeutet in Köln, dass man über den Zaun gucken kann. Jeder kann bei uns zuschauen. Wir haben die Woche so intensiv wie möglich gestaltet, sind einmal auch in unserem Stadion, wo wir perfekte Bedingungen haben. Es lief eigentlich vieles wie in den vergangenen Wochen auch.“

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Gisdol über die Personalsituation: „Sebastiaan Bornauw, Sebastian Andersson und Florian Kainz könnten mehr Einsatzzeit bekommen, wenn wir gut durch die nächsten Trainingstage kommen. Das sieht sehr gut aus und ist erfreulich. Wir haben mehr Alternativen und mehr Qualität im Kader, das hat man auch gesehen an den Leistungen. Wir haben mehr Möglichkeiten, die wir ausnutzen können.“

Gisdol über Gegner Mainz: „Wir haben natürlich zur Kenntnis genommen, wie Mainz unter Bo Svensson Fußball spielt. Sie sind zu alten Tugenden zurückgekehrt und betreiben viel Aufwand. Wir ziehen unsere Schlüsse aus den Analysen, damit wir den Gegner nicht in sein Spiel reinkommen lassen. Das ist ein Spiel auf Augenhöhe von zwei Mannschaften, die diese Saison ähnliche Probleme haben. Wir orientieren uns an unserer Leistung in Wolfsburg und wollen mit einem zusätzlichen Quäntchen und Torerfolgen die Punkte einfahren.“

1. FC Köln: Bilanz gegen FSV Mainz 05

  • Gesamtbilanz:
  • Bundesliga:
  • 2. Bundesliga:
  • DFB-Pokal:
  • Heimspiele:
  • Auswärtsspiele:

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