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Trainer-Wirbel beim FC Funkel-Klartext zur Gisdol-Nachfolge – das ist Kölns Plan

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Markus Gisdol beim internen Testspiel des 1. FC Köln am 25. März 2021 im Rhein-Energie-Stadion

Köln – Markus Gisdols (51) Job beim 1. FC Köln steht weiterhin auf der Kippe. Sportchef Horst Heldt (51) erklärte diese Woche im EXPRESS, er wolle die Rest-Saison „Spieltag für Spieltag abarbeiten und sehen, wie wir uns präsentieren“. Falls Gisdol gehen muss, gibt es einen klaren Favoriten für die Nachfolge: Friedhelm Funkel (67).

  • Markus Gisdol beim 1. FC Köln weiterhin unter Druck
  • Friedhelm Funkel dementiert Verhandlungen
  • Co-Trainer Peter Hermann inzwischen bei Bayer Leverkusen

Friedhelm Funkel weiterhin Trainer-Kandidat beim 1. FC Köln

Dass Funkel zum Kandidatenkreis für einen möglichen Trainerwechsel im Abstiegs-Endspurt zählt, hatte EXPRESS bereits berichtet – inzwischen ist er DER Top-Anwärter! Und laut „Kicker“ (Donnerstag, 25. März 2021) soll der Routinier auch bereit für den Posten als Feuerwehrmann sein.

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Friedhelm Funkel (l.) und Peter Hermann (hier am 12. August 2017 in Bielefeld) arbeiteten bei Fortuna Düsseldorf zusammen.

Demnach waren die FC-Gespräche mit Funkel vor dem 2:2 gegen Borussia Dortmund schon „weit gediehen“ – für den Fall, dass Köln gegen den BVB die nächste Klatsche kassieren sollte. Doch es kam bekanntlich anders. 

Friedhelm Funkel: „Keine konkreten Gespräche mit dem 1. FC Köln“

Funkel selbst stellt gegenüber EXPRESS klar: „Bisher hat es zwischen mir und dem FC keine konkreten Gespräche gegeben. Jeder weiß, wie sehr mir der FC am Herzen liegt, und ich hoffe sehr, dass die Mannschaft mit Markus den Klassenerhalt schafft.“

Ein Angebot hatte er zuletzt nur aus Gelsenkirchen: „Ich habe vor ein paar Wochen Schalke abgesagt, da gab es eine konkrete Anfrage.“ Funkel betont: „Ich habe lediglich gesagt, dass, wenn irgendjemand auf mich zukommt, ich mir das anhören werde.“

EXPRESS weiß: Falls Gisdol fliegt, wird der FC definitiv auf Funkel zugehen! Er wäre der erste Ansprechpartner.

Doch noch ist Kölns Aufstiegstrainer von 2003 im Abstiegskampf nur Beobachter, sagt: „Das wird im Keller bis zuletzt ein enorm enges Rennen. Jedes Spiel ist extrem wichtig.“ Hertha hat für Funkel den „nominell stärksten Kader“ und Mainz „im Winter alles richtig gemacht“. Bei den 05ern half der Wechsel auf der Trainerbank...

Rettete auch der Spielplan Markus Gisdols Job beim 1. FC Köln?

FC-Coach Gisdol rettete seinen Job vor der Länderspielpause offenbar nicht nur mit dem überraschenden Punktgewinn gegen den BVB, sondern auch dank des Spielplans. Denn wie der „Kicker“ ebenfalls berichtet, gelte es „als gesichert“, dass der Trainer geflogen wäre, wenn Mainz (2:1 in Hoffenheim) und Hertha (3:0 gegen Leverkusen) bereits am Samstag am FC vorbeigezogen wären. 

Stattdessen lief es so: Die Kölner Verantwortlichen entschieden nach der guten Leistung gegen Dortmund, weiter auf Gisdol zu setzen – und die Keller-Konkurrenz ließ den FC erst am Sonntag auf Platz 16 abstürzen.

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Markus Gisdol beim Mannschaftstraining des 1. FC Köln am Mittwoch, 24. März 2021

Ob Horst Heldt im Wissen der neuen, deutlich fataleren Tabellensituation wirklich anders gehandelt hätte? Der Sportboss betont immer wieder, dass man sich nicht von den Ergebnissen der Konkurrenz beeinflussen lassen dürfe. 

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Horst Heldt: „Muss über den Tellerrand hinausdenken“

Dass sich Heldt mit potenziellen Nachfolgern für seinen Kumpel Gisdol beschäftigen muss – daraus macht er auch in der aktuellen Folge der klubeigenen Doku „24/7 FC“ keinen Hehl.

Er erklärt: „Als Geschäftsführer ist es wichtig, dass man die Situation immer überprüft und im Sinne des 1. FC Köln handelt. Es gibt auf der einen Seite den Wunsch und das Ziel, den Klassenerhalt in der aktuellen Konstellation zu schaffen. Trotzdem beinhaltet meine Aufgabe eine Flexibilität im Kopf, ich muss über den Tellerrand hinausdenken und flexibel arbeiten. Das ist mein Anspruch.“

Kommt Funkel zum FC, muss er sich allerdings einen anderen Co-Trainer suchen. Peter Hermann (69), bei Fortuna Düsseldorf von 2015 bis 2017 an Funkels Seite, soll ebenfalls auf der FC-Liste gestanden haben. Inzwischen hat der langjährige Heynckes-Assistent aber gemeinsam mit Hannes Wolf (39) bei Bayer Leverkusen angeheuert.

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Noch setzt Heldt auf die Karte Gisdol: „Ich bin überzeugt, dass wir in dieser Konstellation die Liga halten. Deswegen gibt es für mich keine Notwendigkeit zu handeln. Sollte der Tag kommen, aus welchen Gründen auch immer, werde ich der Verantwortung gerecht. Das hat mit Freundschaft und damit, dass Markus das eine oder andere Mal für mich ein Schnitzel kocht, nichts zu tun. Im Gegenteil: Da wir ein enges Verhältnis haben, sind wir in der Lage, alles so abzuarbeiten, wie es notwendig ist.“

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