Nächster Top-Transfer FC-Frauen krallen sich deutsche Europameisterin

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Lena Lotzen (l.) wechselt zum 1. FC Köln.

Köln – Der nächste Top-Transfer für die FC-Frauen!

Köln hat sich die Dienste von Lena Lotzen (26) gesichert. Die Offensivspielerin hat einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2022 unterschrieben und wechselt zur kommenden Saison vom SC Freiburg ans Geißbockheim.

Lena Lotzen gewann 2013 mit Deutschland die Europameisterschaft

Lotzen, die 2013 mit Deutschland in Schweden die Europameisterschaft gewann, sagt: „Ich hatte hervorragende Gespräche mit den Verantwortlichen der FC-Frauen und bin von dem Weg, der mir aufgezeigt wurde, absolut begeistert. Deswegen würde ich sogar den Weg in die 2. Liga mitgehen, wenn es so kommen sollte. Ich freue mich sehr, meinen Teil dazu beitragen zu können, die FC-Frauen in den nächsten Jahren perspektivisch weiter nach oben zu führen.“

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Mit der israelischen Nationalspielerin Sharon Beck (25), die ebenfalls aus Freiburg nach Köln wechselt, hatte der FC schon vergangene Woche einen vielversprechenden Transfer präsentiert.

Lena Lotzen gehört zu „besten Mittelfeldspielerinnen Deutschlands“

Mit Lotzen legte die sportliche Leiterin Nicole Bender (37) nun noch mal nach: „Von der ersten Sekunde an hat Lena beim 1. FC Köln alle überzeugt. Fußballerisch ohnehin, aber auch mit ihrer Art. Lena hat sich im Frauenfußball mit ihren Qualitäten einen großen Namen erarbeitet. Sie gehört zu den besten Mittelfeldspielerinnen Deutschlands.“

Mit dem FC Bayern gewann Lotzen 2015 und 2016 die Deutsche Meisterschaft. Sie hat bislang 95 Bundesliga-Spiele absolviert und dabei 26 Tore geschossen.

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FC-Trainer Sascha Glass (47) freut sich schon auf seinen Neuzugang: „Lena ist sportlich und menschlich für uns ein Top-Transfer. Sie ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar, kann aber auch vorne in der Spitze spielen. In den vergangenen Jahren hatte sie Verletzungspech, ist aus dieser Phase aber stark zurückgekehrt. Ich bin mir sicher, dass sie uns nicht nur auf dem Platz, sondern auch durch ihre starke Persönlichkeit enorm weiterhelfen wird.“

Aktuell stehen die FC-Frauen in der Bundesliga zwar auf einem Abstiegsplatz – sie haben allerdings ein Spiel weniger als Konkurrent Duisburg absolviert. Das rettende Ufer ist nur einen Sieg entfernt. (mze)

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