FC-Rettungsparty bis 6 Uhr früh Selbst beim Kölsch geht Kapitän Hector voran

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Jonas Hector trägt nach der Rückkehr aus Kiel am 29. Mai einen Kasten Kölsch in die Geschäftsstelle des 1. FC Köln.

Köln – Nach der Rettung in letzter Sekunde brachen beim 1. FC Köln alle Dämme. Freudenszenen auf dem Platz, Siegerfotos aus der Kabine, dann brach die FC-Delegation per Charterflieger Richtung Köln auf. Es wurde eine lange Nacht vom 29. auf den 30. Mai.

  • 1. FC Köln feiert den Klassenerhalt
  • Kölsch-Party am Geißbockheim
  • Steffen Baumgart freut sich auf die Bundesliga

Die Ausgangssperre ließ eine Feier mit den Fans nicht zu und trotzdem musste die Anspannung der letzten Wochen irgendwohin.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) kam mit der erlösenden Nachricht: „Es gibt Kölsch am Geißbockheim!“

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1. FC Köln am Flughafen von Fans gefeiert

Das gute Ende einer körperlich und mental kräftezehrenden Saison musste gefeiert werden. Keeper Timo Horn (27) war sichtlich erleichtert: „Der FC gehört in die Bundesliga, da haben wir heute alles daran gesetzt.“ Und darauf gab es reichlich Kölsch.

Nach der kurzen Kabinen-Feier wurde der Bus zum Flughafen mit dem Getränk des Hauptsponsors geladen. Dann ging es ab auf den kleinen Kieler Flughafen Richtung Köln. Gegen 23.20 Uhr traf der Tross des 1. FC Köln am Flughafen Köln/Bonn ein.

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Die Spieler des 1. FC Köln wurden nach der gewonnen Relegation am Abend des 29. Mai am Flughafen Köln/Bonn von einigen Fans in Empfang genommen.

Nur einer fehlte: Sportchef Horst Heldt (51), der wegen seiner Flugangst mit dem Auto nach Kiel gereist war. Eine Hand voll euphorischer Fans applaudierte dort.

FC-Rettung: Kölsch und Cola am Geißbockheim

Nächstes Ziel: Geißbockheim. Dort hatten ein paar Mannschaftswagen der Polizei kurz nach dem Rechten gesehen, weil sich aber die Anhänger an die Ausgangssperre hielten, konnte man zeitig wieder abreisen. 

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Benno Schmitz und Jan Thielmann bei der Ankunft des 1. FC Köln am Geißbockheim am Abend des 29. Mai.

Als der Bus gegen 0:15 Uhr ankam, ging es in die Geschäftsstelle. Kapitän Jonas Hector trug persönlich einen Kasten Gaffel in die Geschäftsstelle, Youngster Ismail Jakobs (21), der wie Teamkollege Salih Özcan ja noch ein Olympia-Turnier vor der Brust hat, hatte Cola besorgt.

Friedhelm Funkel: „Das freut mich für den Verein”

Coach Friedhelm Funkel (67) gönnte sich den ein oder anderen Gerstensaft, nachdem er in Kiel eine Bierdusche abbekommen hatte. „Ich mag ja den Geruch von Bier, aber nicht an mir. Die sieben Wochen waren sehr anstrengend, aber ich habe sie genossen. Die Bierdusche zeigt, dass wir erfolgreich waren. Und das freut mich für den Verein, die Spieler, die Fans – und auch für Steffen Baumgart, der jetzt in der Bundesliga übernimmt.“

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Die Spieler des 1. FC Köln ließen Routinier Marco Höger nach geschafftem Klassenerhalt auf dem Spielfeld in Kiel hochleben.

Egal ob ein Profi wie der gebürtige Kölner Marco Höger (31), der nach fünf Jahren den Klub verlässt, weil sein Vertrag ausläuft, oder ein Wandervogel wie Marius Wolf (25) – sie alle hatten am Ende ihren Beitrag geleistet und ließen sich feiern. 

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Marius Wolf nahm sich nach der Rückkehr aus Kiel zum Geißbockheim am 29. Mai noch Zeit für wartende Fans des 1. FC Köln.

Höger wurde von den Kollegen auf dem Platz in die Luft geworfen. Wolf feixte mit den paar Fans, die es doch riskiert und den Weg ans Geißbockheim gefunden hatten.

Steffen Baumgart gönnt FC-Spielern Pause

Die Party ging bis spät in die Nacht, die Erleichterung war riesig. Gegen 6 Uhr am Morgen verließen die Letzten die Party.

Jetzt geht es für die FC-Profis erstmal in den Urlaub. Neu-Coach Steffen Baumgart (48) freut sich in Paderborn auf die Bundesliga, wird jetzt erstmal viel planen, seinen Profis aber die Ruhe gönnen: „Sie spielen jetzt seit über einem Jahr durch, alle sind mit den Kräften am Ende. Sie brauchen eine Pause – und durch den Klassenerhalt ist dafür jetzt auch reichlich Zeit!“

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