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1. FC Köln reist zu Borussia Mönchengladbach FC-Coach Gisdol sucht die Derby-Chefs

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Trainer Markus Gisdol (1. FC Köln) spricht nach dem Sieg gegen Bielefeld am 31. Januar 2021 mit den beiden Verteidigern Jannes Horn und Jorge Meré (r.).

Köln – Die Enttäuschung über das Pokal-Aus stand Markus Gisdol (51) noch ins Gesicht geschrieben und es gelang ihm nur schwer, den Blick wieder nach vorne auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 6. Februar, 18.30 Uhr, live auf Sky) zu richten. Und doch weiß er um seine schwere Aufgabe: Er braucht gegen die im Kalenderjahr 2021 noch ungeschlagenen Erzrivalen dringend Führungsspieler.

  • Der 1. FC Köln ist im Derby bei Borussia Mönchengladbach nur Außenseiter
  • Markus Gisdol klagt über fehlende Führungsspieler
  • Der Trainer des 1. FC Köln steht gegen die Borussia unter Druck

Markus Gisdol fordert die Spieler des 1. FC Köln

Gisdol sucht die Derby-Chefs! Die Chance, nach dem Sieg gegen Bielefeld im Pokal weiteres Selbstbewusstsein zu tanken wurde sträflich vertan. Weil nach der frühen 2:0-Führung die Spielkontrolle ohne Not abgeben wurde. „Ich erwarte, dass unsere Spieler mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen, um gewisse Situationen selbstständig zu regeln. Da haben wir nach wie vor großen Nachholbedarf“, klagte der Coach.

Gisdol weiß, dass auch um seine Person die Diskussionen bei dem ewigen Auf und Ab nicht verstummen. Da nach den englischen Wochen nach der Partie gegen Borussia Mönchengladbach für den 1. FC Köln acht Tage Spielpause ist, könnte eine deutliche Niederlage den Stuhl des Trainers wieder ordentlich zum Wackeln bringen.

1. FC Köln: Macht Markus Gisdol aus dem Kader das Möglichste?

Vielleicht auch deshalb macht Gisdol deutlich, dass er sich eigentlich machtlos fühlt und dass er aus seiner Sicht aus diesem Kader das Möglichste macht. Bei der Siegesserie vor einem Jahr hatte der Coach mit Mark Uth, John Cordoba, Sebastiaan Bornauw und Jonas Hector Spieler, an denen sich die Mannschaft in der Vergangenheit aufgerichtet hat. 

„In Regensburg standen uns diese Spieler, die Vieles getragen haben oder es immer noch tun, nicht zur Verfügung. Diese Verantwortung müssen wir dann auf andere Schultern legen“, sagt Gisdol und schiebt die Verantwortung auch Richtung Sportliche Leitung mit Manager Horst Heldt (51). „Wenn so ein Block, der bei uns vieles getragen hat, wegfällt, dann ist es für den 1. FC Köln keine kleine Sache, sondern eine enorme Schwächung.“

1. FC Köln fehlen viele Führungsspieler

Uth und Cordoba verließen den Klub, Neuzugang Sebastian Andersson (29) konnte die gedachte Führungsrolle verletzungsbedingt nicht einnehmen.

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Jonas Hector (30) fehlte monatelang mit einer mysteriösen Verletzung, auch jetzt ist der Ex-Nationalspieler erneut außer Gefecht gesetzt – und so mancher zweifelt auch intern, ob der Kapitän jemals wieder zu alter Leistungsstärke zurückfindet. Bornauw hatte auch mit Formschwankungen zu kämpfen und fehlt weiterhin mit Rückenproblemen.

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Sucht Fitness, Form und Gesundheit: FC-Kapitän Jonas Hector, hier im Spiel bei Schalke 04 am 20.1.2021 gegen Suat Serdar.

Marius Wolf (25) fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Trotz der siebhöchsten Transferausgaben und eines Spieleretats aus dem Bundesliga-Mittelfeld fehlt Gisdol die Qualität im Kader – und er schiebt die Verantwortung Richtung Sportliche Leitung. „Es war klar, dass wir das ganze Jahr gegen den Abstieg spielen und dann gibt es öfter Enttäuschungen und Rückschläge als Erfolge.“

1. FC Köln: Hoffnung auf Winterneuzugang Emmanuel Dennis

Winterneuzugang Dennis ist derzeit einer der wenigen Lichtblicke. „Ich habe die Hoffnung, dass Emmanuel einer ist, der uns in dieser Hinsicht weiterbringt. Es müssen aber auch noch andere Spieler mehr in die Bresche springen. Wir brauchen mehr Spieler, die in die Verantwortungs-Rolle reinschlüpfen“, sagt Gisdol.

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Lichtblicke: Emmanuel Dennis und Ismail Jakobs konnten im Pokalspiel überzeugen.

Aber er als Trainer muss auf die richtigen Spieler setzen. Er muss die Derby-Chefs finden. Es wird gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag ein richtig schweres Spiel.