Nach Corona-ZwangsabstiegAb auf die Insel? Ex-FC-Stürmer in England heiß begehrt

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Ex-Köln-Angreifer Serhou Guirassy (l.) soll Begehrlichkeiten auf der Insel geweckt haben.

von Anton Kostudis (kos)Martin Zenge (mze)

Amiens/Köln – Mit dem SC Amiens erlebte Serhou Guirassy (24) unlängst einen denkbar bitteren Moment: Da die Saison in der französischen Ligue 1 aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, ereilte den Klub aus dem hohen Norden Frankreichs der Zwangsabstieg – gegen diesen will der Verein des ehemaligen FC-Angreifers nun mit einer Petition ankämpfen.

Unabhängig davon ist Fakt: Mit neun Toren und einem Assist in 23 Liga-Partien hatte der französische Angreifer im Verlauf der Saison sein Bestes getan, um den Absturz in Liga zwei zu verhindern.

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Ex-FC-Stürmer Serhou Guirassy ist mit dem SC Amiens abgestiegen.

Am Ende half es dennoch nichts. Gut für Guirassy: Seine Leistungen haben nun offenbar Begehrlichkeiten bei einigen prominenten Klubs geweckt.

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Serhou Guirassy vor Wechsel in die Premier League?

So will die englische „The Sun“ erfahren haben, dass unter anderem Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur und der englische Ex-Meister FC Chelsea ihre Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt haben. Allerdings soll ein weiterer Premier-League-Klub in der Poleposition sein: West Ham United. Der Londoner Klub habe Guirassy schon im Winter verpflichten wollen, sei damals aber abgeblitzt. Nun soll es bereits Gespräche zwischen beiden Vereinen geben.

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Der Coach der „Hammers“, David Moyes (57), soll ein großer Fan des Ex-FC-Angreifers (45 Spiele, neun Tore, zwei Vorlagen) sein. Angeblich seien die Londoner nun bereit, bis zu 17 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. In Amiens steht Guirassy noch bis zum Sommer 2022 unter Vertrag. Ein Verkauf wäre ohne Frage ein sportlicher Verlust – würde den Franzosen aber einen warmen Geldregen bescheren. Für Guirassy wäre es derweil ein bedeutender Karriere-Schritt.

Der Franzose war im Sommer 2017 für 3,8 Millionen Euro Ablöse vom OSC Lille zum 1. FC Köln gewechselt. Nach zweieinhalb durchwachsenen Jahren – auch bedingt durch anfängliches Verletzungspech – folgte im Januar 2019 zunächst eine Leihe nach Amiens. Ein halbes Jahr später verpflichteten die Nordfranzosen den Stürmer für sechs Millionen Euro fest. (kos/mze)