Köln-Kampf gegen Frankfurt Erster FC-Punkt, aber Sieglos-Serie geht weiter

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FC-Neuzugang Marius Wolf (r.) stand gegen Eintracht Frankfurt, hier mit Martin Hinteregger, erstmals in der Kölner Startelf.

Köln – Der erste Punkt der Saison ist da, doch die Sieglos-Serie geht weiter!

Gegen Eintracht Frankfurt erkämpfte sich der 1. FC Köln durch Ondrej Dudas Treffer ein verdientes 1:1. Auf die Leistungssteigerung nach der Pause lässt sich aufbauen.

Markus Gisdol zieht mit Peter Stöger gleich

Sportboss Horst Heldt (50): „Am Ende war es ein gerechtes Ergebnis. Wir müssen mit dem Punkt gegen eine starke Mannschaft zufrieden sein.“

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Markus Gisdol an der Seitenlinie im Rhein-Energie-Stadion

Trotz des 1:1 schaffte es FC-Coach Markus Gisdol (51) mit einem traurigen Rekord in die Geschichtsbücher des Klubs. Das Unentschieden gegen die Adler war das 14. Bundesliga-Spiel in Serie ohne Kölner Sieg. Das „gelang“ vor ihm nur Peter Stöger (54). Und für den war danach Schluss. 

1. FC Köln und Eintracht Frankfurt mit schwacher Anfangsphase

Wie schon beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach durften am Sonntagnachmittag 300 Fans ins Rhein-Energie-Stadion – und sie bekamen erst mal ganz schwere Kost zu sehen…

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Die verletzten Jonas Hector (l.) und Florian Kainz saßen auf der Tribüne.

Gisdol baute seine Offensive auf zwei Positionen um, ließ den wieder fitten Ismail Jakobs und Neuzugang Marius Wolf (Startelf-Debüt) über die Flügel kommen.

Aber Gefahr? Fehlanzeige! Zehner Ondrej Duda war in Halbzeit eins wie schon gegen Gladbach in Totalausfall, Spitze Sebastian Andersson hing komplett in der Luft. Auch nach der Länderspielpause war kein Offensiv-Plan zu sehen.

Immerhin: Die Defensive der Kölner wirkte zunächst deutlich wacher und leistete sich keine Aussetzer wie gegen Gladbach. Rafael Czichos und Sebastiaan Bornauw hatten die Frankfurter Torjäger André Silva und Bas Dost gut im Griff – eigentlich…

Horn_Elfmeter

Timo Horn konnte den Elfmeter von Andre Silva nicht halten.

Die Ernüchterung folgte unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Bornauw holte Kamada im Strafraum von den Beinen, Schiri Sven Jablonski zeigte nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt. Am vierten Spieltag schon der dritte Strafstoß gegen den FC! Und ein Déjà-vu für den Belgier, der bei seinem Länderspiel-Debüt vor zehn Tagen ebenfalls einen Elfer verursacht hatte. Silva ließ sich die Chance zur Adler-Führung nicht nehmen (45.+2.).

Bornauw: „Ich habe gedacht: Scheiße. Für mich war das eine 50:50-Situation.“

Ondrej Duda trifft für 1. FC Köln

Nach Wiederanpfiff drängte Frankfurt auf den zweiten Treffer, schnürte Köln in der Defensive ein – da konnte einem als FC-Fan Angst und Bange werden!

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FC-Verteidiger Jannes Horn im Duell mit Frankfurts Almamy Toure

Aus dem Nichts die Wende: Kingsley Ehizibue flankte stark in Richtung Elfmeterpunkt, und der alleingelassene Duda knallte die Kugel zum Ausgleich ins Tor (52).

„Es war nicht einfach, den Ball direkt zu nehmen, weil er noch mal aufgesprungen ist. Ich bin froh, dass ich getroffen habe“, freute sich der Ex-Herthaner.

Duda_Jubel_SGE

Ondrej Duda bejubelt sein 1:1 gegen die Eintracht.

Der Wachmacher für die Kölner, die nun endlich Bundesliga-Fußball spielten! Vor allem Duda erwachte aus seinem Tiefschlaf, hätte das Spiel nach Hereingabe von Wolf beinahe im Alleingang gedreht (63.).

Anthony Modeste mit kurzem Comeback

Köln und Frankfurt (hier geht es zu den Noten) lieferten sich in den verbleibenden 30 Minuten ein offenes Duell. Mit Wolf beim FC und Amin Younes bei der Eintracht machten zwei Neuzugänge Druck – doch es blieb beim 1:1.

Daran änderte auch das späte Comeback von Anthony Modeste nichts. Gisdol ließ den Franzosen nach langer Verletzungspause erst in der 89. Minute auf den Platz. In der zweiten Minute der Nachspielzeit verpasste Tony den Kasten nur knapp – das wäre eine Rückkehr nach Maß gewesen!

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FC-Stürmer Sebastian Andersson im Duell mit Frankfurts Makoto Hasebe

So bleibt Köln auf Relegationsplatz 16. Die nächste Chance auf den ersten Sieg seit März gibt es schon Freitagabend (20.30 Uhr, DAZN) beim starken Aufsteiger VfB Stuttgart.

Wolfs Kampfansage: „Da wollen wir natürlich gewinnen – wir müssen gewinnen, das wissen wir auch. Wir wollen das Spiel wieder konzentriert angehen, die Einstellung war heute richtig gut. Jetzt müssen wir noch die spielerischen Aspekte reinbringen.“

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