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Rutemöller rechnet Rettung vor Im Derby gegen Düsseldorf: Mach et, FC!

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Mach et, FC: Erich Rutemöller hofft auf einen Sieg gegen Fortuna.

Köln – Das rheinische Duell Köln gegen Düsseldorf – auch hier wird am Sonntag die Stimmung fehlen. Einer der wenigen Besucher im Stadion ist Erich Rutemöller (75), nach seiner Zeit bei Fortuna nun Vorstandsberater bei „seinem“ 1. FC Köln. Drei Punkte fehlen dem Team von Markus Gisdol (50) nach seiner Rechnung noch zur Rettung und so fordert er vorm Derby: Macht et, FC!

Erich Rutemöller, wie verfolgen Sie die Geisterspiele der Bundesliga?

Ich werde am Sonntag im Stadion sein. Ich wechsele mich mit Jörg Jakobs bei den Heimspielen ab. Die Partie gegen Mainz habe ich vorm Fernseher verfolgt. Die Spiele sind ein Mittel zum Zweck und natürlich nicht das, was den Fußball sonst ausmacht.

Wem drücken Sie am Sonntag die Daumen?

Alles zum Thema Markus Gisdol

Mein Herz schlägt für den FC, das ist mein Verein. Als damals der Anruf von Präsident Werner Wolf kam, brauchte ich nicht lange überlegen. Aber auch die drei Jahre in Düsseldorf waren toll, und das lass ich mir von niemandem nehmen. Natürlich würde ich mich über einen Kölner Sieg freuen, nach meiner Rechnung fehlen noch drei Punkte zur Rettung. Ich hoffe aber auch, dass die Fortuna in der Liga bleibt.

Warum hat es für den FC gegen Mainz nicht zum Sieg gereicht?

Wir haben das Spiel nie wirklich in den Griff bekommen, selbst nach der Führung nicht. Erst nach der Pause und mit dem 2:0 war das überzeugender. Aber die Mainzer haben auch wirklich gut gespielt und sich den Punkt an diesem Tag redlich verdient.

Die Sorgen in Düsseldorf sind größer. Haben Sie den Trainerwechsel von Friedhelm Funkel zu Uwe Rösler nachvollziehen können?

Ich bin überzeugt, Friedhelm hätte das in den Griff bekommen. Aber auch unter Rösler bekommt die Fortuna durchweg gute Kritiken. Wie beispielsweise beim Spiel in Mainz, in dem die Fortuna einen Sieg verdient gehabt hätte. Und mit Uwe habe ich ja auch meine Geschichte.

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Unter Trainer Uwe Rösler ist Fortuna Düsseldorf im Aufwärtstrend.

Welche?

Berti Vogts hat mich mal nach England geschickt. Ich sollte mir einen Spieler von Manchester City anschauen und beurteilen, ob der für die Nationalelf in Frage kommt. Sein Name: Uwe Rösler. Wir haben uns danach getroffen und auch ein sehr angenehmes Gespräch gehabt. Aber die Konkurrenz in der Mannschaft war damals sehr groß.

Wie gestalten Sie ihre Aufgabe beim FC derzeit?

Mir liegt vor allem die Entwicklung des Nachwuchs am Herzen, ich war aber auch bei den Trainingsspielen im Stadion und spreche öfter mit Trainer Markus Gisdol und Manager Horst Heldt. Aber wegen der Corona-Krise halte ich mich derzeit auch zurück, da ist es nicht förderlich, wenn ich da auch ständig rumrenne.

Der 1. FC Köln hofft auf eine Teilnahme an der Youth League, der Champions League der U19-Teams (hier mehr lesen). Was sagen Sie als langjähriger Nachwuchscoach dazu?

Anfangs habe ich den Wettbewerb abgelehnt, weil die Jungs auch noch andere Verpflichtungen in dem Alter haben. Aber inzwischen muss ich sagen: Sich auf dem Level zu messen, bringt sie in der Entwicklung sicher weiter. Und wenn unsere U19 sich dafür qualifizieren könnte, wäre das eine Riesensache!

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Gerhard Strack, hier nach dem gewonnenen DFB-Pokalfinale 1983 gemeinsam mit Pierre Littbarski, ist im Alter von 64 Jahren gestorben.

Vor dem Spiel wird es eine Schweigeminute geben. Die war für die Opfer der Corona-Pandemie ohnehin geplant, aber im Zentrum soll das Gedenken an den unerwartet verstorbenen Double-Held Gerd Strack stehen.

Die Nachricht kam so plötzlich und hat mich auch tief betroffen gemacht. Seine Frau Emmy hat einen Schuhladen in Braunsfeld, ich habe noch vor kurzem mit ihm einen Kaffee auf der Dürener Straße getrunken. Ich kannte Gerd schon als Jugendspieler, wir hatten über all die Jahre Kontakt. Er wird mir und der FC-Familie sehr fehlen. Aber auch in Düsseldorf kennt man ihn ja, dort spielte er nach seiner Zeit beim FC Basel seine letzte Saison als Profi.

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