FC-Star weckt Begehrlichkeiten Top-Klubs jagen Ellyes Skhiri

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Ellyes Skhiri ist beim 1. FC Köln ein unverzichtbarer Abräumer. Wie hier beim 3:2-Sieg in Augsburg am 24. April 2021.

Köln – Ellyes Skhiri (25) ist in dieser Saison der konstanteste und beste FC-Profi – und hat sich mit seinen Leistungen in die Notizbücher einiger Topklubs gespielt. Für den Franzosen mit tunesischen Wurzeln könnte es an der Zeit sein für den nächsten Schritt. Dem klammen 1. FC Köln, der im Sommer ein sattes Transferplus erwirtschaften muss, winkt beim Verkauf ein zweistelliger Millionen-Betrag. Am 28. April sickerten weitere Details durch.

  • Top-Klubs haben Ellyes Skhiri auf dem Zettel
  • Ellyes Skhiri mit fünf Toren und drei Vorlagen
  • 1. FC Köln braucht im Sommer Transfereinnahmen

Armin Veh holte Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln

Er ist eine der wenigen Erfolgstransfers aus der Ära von Sportchef Armin Veh: Ellyes Skhiri kam nach dem Aufstieg für sechs Millionen Euro aus Montpellier und wurde auf Anhieb zum Stammspieler beim 1. FC Köln.

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In dieser Saison machte der defensive Mittelfeldspieler noch einen weiteren Schritt nach vorn: Skhiri gehört zu den laufstärksten Spielern der Liga, mit fünf Toren und drei Vorlagen ist er aber auch im Offensivspiel unverzichtbar. Beim Sieg in Dortmund (2:1) gelang ihm sogar ein Doppelpack.

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Ellyes Skhiri glänzt auch als Torschütze für den 1. FC Köln. Hier jubelt er nach seinem Treffer beim 2:3 gegen Mainz 05 am 11. April 2021.

FC Chelsea hat Ellyes Skhiri auf dem Zettel

Kein Wunder, dass jetzt die ersten Spitzenklubs auf ihn aufmerksam werden. Nach einem Bericht des Espace Manager sollen der Champions-League-Halbfinalist FC Chelsea, der FC Sevilla und der italienische Top-Klub Atalanta Bergamo am Franzosen dran sein.

Und auch aus seinem Heimatland gibt es Interesse: Olympique Lyon formuliert laut dem Bericht gerade sein offizielles Angebot für den tunesischen Nationalspieler.

Alexander Wehrle hat noch keine konkrete Anfrage

Das dürfte aber allenfalls beim Spieler aufgeschlagen sein. Auf EXPRESS-Nachfrage sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46): „Bei uns liegen noch keine Anfragen vor.“ Mit der Betonung auf „noch“.

Spätestens nach Saisonschluss dürften die Offerten für den zuverlässigen Arbeiter eintrudeln. Mit Dejan Ljubicic (23) hat der Klub zudem schon seinen Nachfolger verpflichtet.

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Skhiri dürften dann nach EXPRESS-Informationen zwei Wege für die Zukunft offenstehen: Er könnte die sportliche Herausforderung in einer Top-Liga suchen. Aber es soll auch Interesse aus Russland geben, wo mit noch dickeren Gehältern gewunken wird.

Der 1. FC Köln wird auf jeden Fall mit einer dicken Ablöse profitieren, von der ein Teil an seinen Ex-Klub HSC Montpellier gehen dürfte. Ein zweistelliger Millionen-Betrag sollte die Planungen von Finanzchef Alexander Wehrle aber doch erleichtern. Im Abstiegsfall hat Skhiri eine Ausstiegsklausel für 10 Millionen Euro.

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