Nächster Neuzugang jetzt offiziell FC-Sportchef Veh: So viel zahlen wir für Drexler

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Dominick Drexler an der Kardiologie in Poll.

Köln – Jetzt ist alles perfekt!

Der FC  hat seinen siebten Neuzugang des Sommers. Er heißt Dominick Drexler, wechselt für vier Millionen Euro vom FC Midtjylland nach Köln. Der gebürtige Bonner unterschreibt einen Vierjahresvertrag und bekommt die Rückennummer 24.

So lief Drexlers erster FC-Tag

Nein, Dominick Drexler braucht keinen Betreuer, um sich in der Domstadt zurechtzufinden: Der 28-Jährige lernte im Rheinland das Fußballspielen. Zum Medizincheck am Freitagmorgen in der Mediaparkklinik kam er mit seinem Privatwagen mit Bonner Kennzeichen.

Alles zum Thema Dominick Drexler

Um 11.30 Uhr bekam er Grünes Licht von FC-Doc Paul Klein, danach ging es ins kardiologische Zentrum in Poll. Gegen 14 Uhr kam er zur Geschäftsstelle, unterschrieb seinen Vertrag. Die Dokumente wurden von den FC-Geschäftsführern Armin Veh und Alexander Wehrle in Kitzbühel gegengezeichnet.

„Ich bin 30 Kilometer von Köln aufgewachsen und mit dem FC schon  immer verbunden. Für mich erfüllt sich ein Kindheitstraum“, schwärmt Drexler, der bei Holstein Kiel in der Mittelfeld-Zentrale zum notenbesten Zweitliga-Spieler avancierte. 

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Drexler flexibel einsetzbar

Coach Markus Anfang drängte auf die Verpflichtung seines Kieler Stars, Sportchef Veh sagt: „Dominick kann auf allen Offensivpositionen eingesetzt werden und ist sehr torgefährlich. Der Trainer und ich sind von ihm überzeugt, er hat ihn zwei Jahre trainiert. Wenn einer ihn kennt, dann er – deshalb haben wir das gemacht.“

Nach Stationen in Erfurt, Fürth und Aalen explodierte der bei Bayer Leverkusen ausgebildete Bonner unter Anfang in Kiel. Durch den Umweg über Midtjylland kostet der Offensivmann nun vier Millionen Euro plus 500.000 Euro im Aufstiegsfall.

Veh: „Dominick wollte zu uns"

„Keinen Cent mehr“, sagt Veh und erklärt: „Ich habe relativ kurzfristig erfahren, dass er auf dem Markt ist.“ Der FC-Boss weiß: „Als Dominick das Angebot von uns bekam, wollte er zu uns. Und das ist das, was für mich zählt.“

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Frühe Entscheidung für Midtjylland

Nach Saisonende war Drexler für 2,5 Millionen Euro zu Midtjylland gewechselt. Nun legt der FC noch mal bis zu zwei Millionen drauf. Das wirft Fragen auf. Vor allem: Warum hat Köln nicht selbst in Kiel zugeschlagen? 

FC-Drexler-Wechsel

Dominick Drexler soll beim 1. FC Köln für mehr Torgefahr sorgen.

Drexler hatte sich offenbar schon im Frühjahr für einen Wechsel zum dänischen Meister entschieden, als Veh noch um einen Verbleib von Leo Bittencourt gekämpft hatte.

Warum Drexler zum 1. FC Köln will

Für Midtjylland war es kein Problem, ihn nun wieder gehen zu lassen: Der Verein lebt von gewinnbringenden Transfers. Die 2,5 Millionen Euro an Kiel waren vergleichsweise ein Schnäppchen. So konnte der Klub in kurzer Zeit viel Geld verdienen.

Drexler selbst hatte noch im Juni erklärt: „Ein Wechsel innerhalb der Zweiten Liga kam für mich nicht in Frage.“

Vom FC ließ er sich aus zwei Gründen dennoch überzeugen: Als gebürtiger Bonner ist er zurück in der Heimat – und er kann weiter mit Markus Anfang arbeiten, der ihn in Kiel geformt hat.

Drexler kennt Anfangs System

Dass Drexler mehr als die Hälfte der Vorbereitung verpasst hat, ist insofern verkraftbar, als dass er Anfangs System schon aus Kiel kennt. Und Anfang kennt Drexler. Er ist restlos überzeugt von ihm.

Darum kam Paintsil nicht

Das war Kölns sportliche Leitung von Linksaußen Joseph Paintsil (20) – für den der FC im Juni nicht bereit gewesen war, so viel Geld zu zahlen – nicht. Aufgrund der Sprache und des neues Systems bestanden Zweifel, ob der Ghanaer sofort weiterhelfen kann.

„Etwas ganz Besonderes für mich“

Drexler wird direkt eine Verstärkung sein – da ist sich Anfang sicher. Montagnachmittag soll er erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Seine Vorfreude ist groß: „Das ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen bedanken, dass sie mir das ermöglicht haben. Ich werde alles dafür tun, dass wir in der kommenden Saison unser Ziel erreichen.“

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