Stimmen nach FC-Remis in Stuttgart „Überzeugt, dass die Mannschaft intakt ist“

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Coach Markus Gisdol erlebte mit dem 1. FC Köln ein turbulentes Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart.

Stuttgart – Das zweite Remis in Serie. Der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart trennen sich Unentschieden und irgendwie waren beide Seiten am Ende mit dem Punkt einigermaßen zufrieden. Die Stimmen zum 1:1 des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln in der Mercedes-Benz-Arena.

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): „Wir brauchen ein Hallo-wach in jedem Spiel. Wir haben uns die Ausgangslage selber erschwert. Wir waren gut im Spiel, wir hätten es in der zweiten Halbzeit drehen müssen. Der Punkt auswärts war sehr wertvoll für uns.“

Torschütze Sebastian Andersson (1. FC Köln) bei DAZN: „Ein Punkt ist ein Punkt. Aber wir müssen anfangen zu gewinnen. Wir brauchen mehr Punkte. Aber immerhin. Ob es ein Fehler war oder nicht: Es war ein Foul und dann ist es ein Strafstoß. Der Trainer hat uns zur Pause geraten, nicht zu sehr zu öffnen, bessere Entscheidungen zu treffen. In der ersten Hälfte sind sie zu oft zwischen unsere Linien gekommen. Jede Mannschaft hatte so ihre zehn Minuten, hatte ich das Gefühl. Gegen die Bayern, das wird für jede Mannschaft schwer, aber wir müssen es versuchen.“

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Sebastian Andersson hatte in der zweiten Hälfte die größte Chance auf den Siegtreffer.

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Ismail Jakobs (1. FC Köln, hatte 41 Sprints): „Es war ein intensives Spiel, ich habe viele Läufe gemacht. Am Ende ist man trotzdem enttäuscht, wir wollten hier gewinnen. Am Anfang hätten wir nicht so hoch attackieren dürfen. Wir haben unsere Anlaufhöhe nicht eingehalten. Wenn wir alle so nach vorne laufen, entsteht das Tor am Ende. Nach dem Elfmeter waren wir viel besser im Spiel, danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Trotzdem kann man nicht zufrieden sein. In der zweiten Hälfte haben wir hinten gut gestanden. Zu null nach der Pause, das ist doch was. Auch gegen die Bayern wollen wir gewinnen.“

Timo Horn (1. FC Köln): „Wir haben aktuell das Glück nicht, dass mal einer reinrutscht bei uns. Wir müssen uns das hart erarbeiten. Wir nehmen den Punkt unterm Strich gerne mit. Das 0:1 war herausragend kombiniert. Wir haben gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir wussten, dass Stuttgart selbstbewusst auftreten wird, wir mussten uns dagegenstemmen. Ich bin mir sicher, dass wir das in den nächsten Wochen so machen werden, wie wir das heute ab der zehnten Minute getan haben. Die Situation vergangene Saison war weitaus brenzliger, und auch da haben wir uns rausgekämpft. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Mannschaft intakt ist.“

Elvis Rexhbecaj (1. FC Köln): „Die ersten zehn Minuten haben wir verschlafen. Wir gehen zu Recht in Rückstand. Ab der zehnten Minute hatten wir das Spiel komplett im Griff. Der Ausgleich war völlig verdient. Wir hätten uns in der zweiten Halbzeit nur belohnen müssen. Wenn wir so weitermachen, holen wir die nötigen Punkte. Wir müssen weiter ruhig bleiben.“

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Gonzalo Castro (VfB Stuttgart): „Wir nehmen den Punkt gerne mit, können schnell hoch führen, auch zur Pause haben wir noch mal ´ne Riesenchance. Aber trotzdem nehmen wir den Punkt gerne. Wir haben keine großen Chancen zugelassen, sind immer zurückgekommen. Es war so ein Duell: Wer das Tor macht, gewinnt das Spiel. Aber es ist dann so geblieben. Am Ende fehlten uns etwas die Körner.“

Daniel Didavi (VfB Stuttgart): „Wir haben sehr gut angefangen. Wenn wir nach zwei Minuten 2:0 führen, ist das Spiel vorbei. Der Elfmeter war ein bisschen unglücklich. Danach hat Köln gut dagegengehalten. Man darf nicht vergessen: Wir sind ein Aufsteiger. Wir waren aber näher dran am Sieg. Ich habe in der Kabine gesagt: Nicht unzufrieden sein. Es ist wichtig, dass du gegen die direkten Konkurrenten nicht verlierst. Wir sind gut in die Saison gekommen. Waren fußballerisch besser als gegen Hertha und gegen Leverkusen, uns hat nur die Stabilität gefehlt. Dann geht so ein Spiel unentschieden aus.“

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): Wir sind sehr dynamisch ins Spiel reingekommen. Der Elfer war sehr billig, da haben wir eine Viertelstunde den Faden verloren. Dann haben wir uns wieder stabilisiert. Die Kölner haben sich dann gewehrt, es war ein hart erkämpfter Punkt. Man darf nicht vergessen, dass wir aus der Zweiten Liga kommen. Die Experten haben uns als Absteiger getippt. Wir hatten einen guten Start, haben Köln auf Abstand gehalten, aber wie der Start war, wird man erst nach zehn Spieltagen bewerten können.“

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