Brand-Drama in NRW Feuer im Keller von Mehrfamilienhaus – Personen in Wohnungen gefangen

Abstiegs-Endspiele Als Heldt die FC-Rettung auflegte, schwarze Wand und weitere Dramen

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Der bislang letzte Abstieg des 1. FC Köln am 28. April 2018 in Freiburg

Köln – Der 1. FC Köln bangt um den Klassenerhalt. Mal wieder! Die Partie gegen den FC Schalke 04 am Samstag (22. Mai, 15.30 Uhr) ist natürlich nicht das erste Abstiegs-Endspiel der Geißböcke, die einer der Fahrstuhl-Klubs schlechthin sind. EXPRESS blickt in die FC-Historie – so liefen die Rettungen und Abstiege in der Vergangenheit.

  • 1. FC Köln vor Abstiegs-Endspiel gegen Schalke 04
  • Rettung oder Absturz? So liefen die entscheidenden Spiele in der Vergangenheit
  • 1993 spielte FC-Sportboss Horst Heldt als Spieler eine Hauptrolle

Drama, Tränen, Erleichterung: Die Abstiegs-Endspiele des 1. FC Köln

7. Juni 1969 gegen Nürnberg: Der erste Meister der Liga-Geschichte ist erstmals in Abstiegs-Not und trifft auf den amtierenden Titelträger Nürnberg – einer muss in die 2. Liga! Köln darf nicht verlieren. Nach der torlosen ersten Halbzeit dreht Wolfgang Overath vor 53.000 Fans in Müngersdorf auf, trifft zum 1:0. Durch die Tore von Carl-Heinz Rühl und Heinz Hornig steht es am Ende sogar 3:0. Kölns Rettung. Anschließend muss der FC jahrzehntelang nicht mehr um den Klassenerhalt bangen.

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Der 1. FC Köln jubelte am 7. Juni 1969 gegen den 1. FC Nürnberg über den Klassenerhalt.

26. April 1986 gegen Bochum: Nach 33 Spieltagen steht Köln knapp über dem Strich, doch die Relegation droht noch. Aber nicht mit Pierre Littbarski! Der Dribbelkönig führt den FC mit einem Doppelpack zu einem 3:0-Sieg gegen den VfL Bochum, so brennt zum Saisonabschluss nichts mehr an.

29. Mai 1993 gegen Schalke: Nach Platz vier im Vorjahr schwebt der FC in Abstiegsgefahr, trifft am vorletzten Spieltag auf Schalke. Die Erlösung: der 2:1-Siegtreffer durch Frank Greiner, vorbereitet vom heutigen Sportchef Horst Heldt. Ohne die Punkte gegen Schalke wäre der FC in der Endabrechnung unterm Strich gelandet.

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Der heutige Sportchef Horst Heldt in der Saison 1992/93 als FC-Profi

18. Mai 1996 in Rostock: Das legendäre Tränen-Finale zwischen Leverkusen und Kaiserslautern (1:1) bringt den Roten Teufeln den Abstieg. Doch auch der FC spielt eine Rolle, steht vor dem letzten Spieltag in Rostock auf Platz 15 zwischen Bayer und dem FCK. Der Held aus FC-Sicht: Holger Gaißmayer, der die Geißböcke zum 1:0-Sieg bei Hansa schießt. Dadurch muss Köln nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen.

9. Mai 1998 gegen Leverkusen: Der erste Abstieg der Klub-Historie! Der FC liegt gegen Bayer durch Tore von Dorinel Munteanu und Uwe Scherr zunächst 2:0 vorne, letztlich heißt es 2:2. Wobei durch die Ergebnisse der Konkurrenz auch ein knapper Sieg nicht gereicht hätte.

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Stürmer Toni Polster nach dem ersten Abstieg des 1. FC Köln am 9. Mai 1998

Unter anderem aufgrund des Dramas, das sich eineinhalb Wochen zuvor abgespielt hatte: Da unterlag der FC im Nachholspiel in Gelsenkirchen mit 0:1. Beim Stand von 0:0 hatte Schalkes Oliver Held in der 81. Minute einen Schuss von René Tretschok mit der linken Hand über die Latte gelenkt und auf Nachfrage des Schiedsrichters seine Unschuld beteuert. Radoslav Latal traf für die Königsblauen noch zum Sieg und FC-Stürmer Toni Polster äußerte noch im Stadion den legendären Wunsch, Held solle „sein ganzes Leben kein Glück mehr haben“.

27. April 2002 gegen Freiburg: Köln schlägt Freiburg durch Treffer von Carsten Cullmann und Matthias Scherz mit 2:0, ist nach dem 33. Spieltag aber dennoch nicht mehr zu retten, da Nürnberg parallel gegen Tabellenführer Leverkusen gewinnt. FC-Trainer damals: Friedhelm Funkel.

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Am 27. April 2002 stieg Friedhelm Funkel (l.) mit dem 1. FC Köln trotz eines Sieges gegen Volker Finkes SC Freiburg ab.

1. Mai 2004 gegen Bayern: Der erneute Absturz steht bereits nach 31 Spieltagen fest, Köln verliert trotz zwischenzeitlicher Führung durch Lukas Podolski mit 1:2 gegen den FC Bayern. 

2. Mai 2006 gegen Hamburg: Wieder kein Happy End. Der FC von Trainer Hanspeter Latour unterliegt dem Hamburger SV in einer englischen Woche mit 0:1 – trotz Überlegenheit, durch ein Eigentor von Nationalspieler Lukas Sinkiewicz. Köln steigt am nächsten Tag auf der Couch ab.

7. Mai 2011 in Frankfurt: Nach neun Spieltagen musste Zvonimir Soldo gehen, nach 31 Runden (und zuletzt drei Pleiten in Serie) trat Frank Schaefer zurück. Sportdirektor Volker Finke übernimmt und sichert mit drei Siegen zum Abschluss die Klasse. Vorentscheidend ist der 2:0-Erfolg am 33. Spieltag in Frankfurt gegen Christoph Daums Eintracht. Die Torschützen: Adil Chihi und Lukas Podolski.

5. Mai 2012 gegen Bayern: Einer der im wahrsten Sinne des Wortes schwärzesten Tage in der FC-Historie. Köln kassiert nach einer katastrophalen Rückrunde am letzten Spieltag eine 1:4-Klatsche gegen Vize-Meister Bayern, verpasst damit die Relegation. Der fünfte Abstieg. In der Südkurve hängt ein riesiges Plakat mit der Aufschrift: „Wir trauern um den 1. FC Köln“. Dann wird die komplette Tribüne in dunklen Rauch getaucht, Knallkörper fliegen, Spieler flüchten, es kommt zum Platzsturm. Die „schwarze Wand“ legt einen dunklen Schleier um den FC.

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Nach dem Abstieg am 5. Mai 2012 wurde die Südkurve in Müngersdorf zur schwarzen Wand.

10. Mai 2015 gegen Schalke: Wirklich groß sind die Kölner Abstiegssorgen nach der Bundesliga-Rückkehr unter Peter Stöger nicht mehr, doch Marcel Risse und Yannick Gerhardt beseitigen zwei Partien vor Saisonende jegliche Zweifel. Köln gewinnt 2:0 gegen Schalke.

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Bei FC-Keeper Timo Horn und seinen Mitspielern flossen am 28. April 2018 die Tränen nach einer Niederlage in Freiburg, die den Abstieg bedeutete.

28. April 2018 in Freiburg: Gefühlt war der FC bereits nach seiner Horror-Hinrunde mit nur sechs Punkten abgestiegen. Gewissheit herrscht allerdings erst nach 32 Spieltagen durch eine 2:3-Last-Minute-Pleite beim SC Freiburg. Die 22 Punkte zum Saisonende bedeuten die schlechteste Kölner Ausbeute aller Zeiten. Abstieg Nummer sechs.

Folgt am Samstag der siebte oder zieht der FC seinen Kopf aus der Zweitliga-Schlinge?

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