Kader für BVB-Spiel FC mit zwei bitteren Ausfällen – Hoffnung auf Modeste-Comeback

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Markus Gisdol vor der Abfahrt nach Dortmund.

Köln – Abfahrt zur Mammut-Aufgabe beim BVB (Samstag, 15.30 Uhr, Sky). Der FC-Tross hat sich am Freitagabend nach dem Abschlusstraining auf den Weg nach Dortmund gemacht.

Dabei muss der FC überraschend verletzungsbedingt auf Sebastian Andersson (29) und Jorge Meré (23) verzichten.

1. FC Köln muss auf Sebastian Andersson und Jorge Meré verzichten

Torjäger Andersson ist entgegen von Markus Gisdols Ankündigung („Er ist 100 Prozent fit“) immer noch angeschlagen. Das unlängst operierte Knie des Stürmers reagierte wieder auf die Belastung. Um im Hinblick auf die nächsten Wochen kein Risiko einzugehen, fuhr der Schwede deshalb nicht mit nach Dortmund.

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Gleiches gilt für Jorge Meré, der bereits am Donnerstag wegen muskulärer Probleme aus dem Training aussteigen musste und Freitag erst gar nicht am Training teilnahm. Für ihn bekommt Youngster Sava Cestic (19) eine Chance, der U19-Kicker rutschte in den Kader.

Damit ergaben sich die ersten beiden personellen Konsequenzen, die Horst Heldt (50) nach der herben Pleite gegen Union Berlin angedroht hatte, von selbst.

Anthony Modeste ist beim 1. FC Köln zurück im Kader

Doch der FC-Sportboss ist zuversichtlich: „Es gibt genügend, die sich anbieten über das Training, um am Samstag einsatzbereit zu sein. Das habe ich erkennen können, dass es Spieler gegeben hat, die sich wirklich reingehangen haben im Training und auch aggressiv trainiert haben.“

Gisdol unternahm insgesamt drei Änderungen im Vergleich zum Union-Spiel. Größter Hoffnungsträger ist dabei Anthony Modeste (32). Der Franzose meldete sich nach seinen ominösen Bandscheibenproblemen rechtzeitig fit und steht erstmals seit dem Spiel in Stuttgart wieder im Kölner Kader.

Offen ist noch, ob Gisdol Modeste direkt von Anfang an von der Leine lässt. Eine andere Variante ist, dass Ondrej Duda als falsche Neun beginnt und Jan Thielmann dafür auf die Zehner-Position rückt.

Neben Modeste ist der wichtigste Rückkehrer Benno Schmitz (26). Der Rechtsverteidiger hat seine langwierigen Sprunggelenksprobleme endlich überstanden und könnte gleich wieder ein Kandidat für die Startelf sein. Marius Wolf (25) würde dann eins nach vorne rücken und auf seiner Parade-Position Rechtsaußen zum Einsatz kommen.

Für Schmitz muss Frederik Sörensen (28) weichen, der damit weiter auf seinen ersten Einsatz seit den 90 Minuten im Derby gegen Borussia Mönchengladbach wartet.

So könnte der FC spielen: T. Horn – Schmitz, Czichos, Bornauw, J. Horn – Skhiri, Özcan – Wolf, Thielmann, Jakobs – Duda

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