Die FC-Topspieler fürs U17-Finale Aber eines der größten Talente ist gar nicht dabei

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Nach dem Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern durfte die U17 des 1. FC Köln jubeln – nun winkt gegen Borussia Dortmund der Titel!

Köln – Sie greifen nach der Schale! Die U17 des 1. FC Köln hat am Sonntag (13 Uhr, Sport1) die Chance, zum ersten Mal seit 2011 Deutscher B-Jugend-Meister zu werden. Die Mannschaft von Martin Heck (36) trifft im Endspiel auf Borussia Dortmund um Youssoufa Moukoko (14). So ein Wunderkind hat der FC zwar nicht – dafür aber einige Talente mit vielversprechender Zukunft.

EXPRESS stellt vor dem U17-Finale die größten FC-Juwele vor:

Florian Wirtz (16)

Er gilt als das heißeste Eisen im Kölner Nachwuchs. Der kreative Mittelfeldspieler, der aus der Jugend von Grün-Weiß Brauweiler stammt, weckt deutschlandweit Begehrlichkeiten – ein Angebot von Bayern München schlug er bereits aus. Vor allem seine technischen Fähigkeiten, seine Spielübersicht und die Abschlussqualität machen ihn zum Dreh-und Angelpunkt im Kölner Spiel. Beim FC traut man ihm den Sprung zu den Profis langfristig zu.

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Florian Wirtz im Liga-Spiel gegen Borussia Dortmund

Lesen Sie hier: Das wurde aus den Talenten des 1. FC Köln, die 2011 die Deutsche Meisterschaft gewannen

Marvin Obuz (17)

Der Flügelspieler avancierte mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner im Halbfinal-Rückspiel gegen die Bayern. Obuz ist der Typ „Straßenfußballer“, der im deutschen Fußball immer seltener wird. Der U17-Nationalspieler sucht gerne das Dribbling und ist in der Lage, auch mal zwei, drei Gegenspieler stehen zu lassen. Seine Torquote: 12 Treffer in 17 Spielen.

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Marvin Obuz traf im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern.

Jan Thielmann (17)

Ganz Deutschland war 2017 am Offensivspieler von Eintracht Trier dran. FC-Fan Thielmann entschied sich für Köln. Der pfeilschnelle Stürmer ist nicht nur abschlussstark – er scheut sich auch nicht, die Wege mit nach hinten zu gehen. Ein Arbeiter, der die notwendige Robustheit ins Offensivspiel einbringt.

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Jan Thielmann im Derby gegen Bayer Leverkusen 

Daniel Adamczyk (16)

Er ist der sichere Rückhalt der Kölner Hintermannschaft. Der Torhüter hielt seinen Kasten in den Halbfinalspielen gegen die Bayern sauber. Vor allem bei hohen Bällen zeigte er keinerlei Unsicherheit. Im Winter durfte Adamczyk bereits mit den Profis ins Trainingslager nach Mallorca und hinterließ dort bei Torwartcoach Andreas Menger einen guten Eindruck.

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Daniel Adamczyk (r., mit Tomas Ostrak) trainierte mit den Profis auf Mallorca.

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Meiko Sponsel (17)

Der Rechtsverteidiger hat sich über die gesamte Saison in den Fokus gespielt. RB Leipzig hat längst seine Fühler ausgestreckt. Der Brause-Klub weiß auch, dass gute Rechtsverteidiger in Deutschland rar gesät sind. Sponsel winkt mit seiner Dynamik und seinen gefährlichen Flankenläufen eine Perspektive auf der Problemposition.

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Meiko Sponsel beackert die rechte Seite.

Tim Lemperle (17)*

Der FC leistet sich den Luxus, eines seiner größten Juwele im Finale erst gar nicht einzusetzen. Stürmer Tim Lemperle ging nach überragender Vorrunde im Winter in die U19 – und darf jetzt nicht zurück! Der Spieler würde seinen alten Mannschaftskollegen gerne helfen, doch Kölns Nachwuchsabteilung hat sich entschieden, ihn nicht mehr zur U17 zu schicken. Die Personalie sorgte für hitzige Diskussionen im Verein, die Meinungen gingen auseinander. Das Lemperle-Aus sorgt selbst beim Finalgegner aus Dortmund für Kopfschütteln. 

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Tim Lemperle im Einsatz

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