Stimmen zum Derby-Sieg Gisdols FC-Liebeserklärung – Elvis: „Wollten Wiedergutmachung“

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Der 1. FC Köln bejubelt den Derby-Sieg in Gladbach.

Mönchengladbach – Dieser Abend entschädigt für vieles! Der 1. FC Köln hat am Samstag (6. Februar) erstmals seit drei Jahren wieder gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Mit dem 2:1-Erfolg am Niederrhein verschaffte sich die Mannschaft von Markus Gisdol (51) etwas Luft im Abstiegskampf.

  • Der 1. FC Köln gewinnt das Derby bei Borussia Mönchengladbach
  • Timo Horn lobt die kämpferische Leistung der Mannschaft
  • Markus Gisdol macht dem 1. FC Köln eine Liebeserklärung

Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln: Stimmen zum Spiel

Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Alles zum Thema Markus Gisdol

FC-Torhüter Timo Horn: „Wir zeigen immer die richtige Reaktion in solchen Spielen, tun uns gegen größere Mannschaften ein Stück weit leichter. Heute war auch ein bisschen Glück dabei beim 2:1. Aber die kämpferische Leistung war nach alldem, was im Vorfeld passiert ist, als Antwort aller Ehren wert. Der Derby-Sieg tut ganz Köln unheimlich gut. Gladbach war nicht so zielstrebig wie sonst, das war heute unsere Chance, zum Erfolg zu kommen. Wir haben aber keine Zeit, uns auszuruhen, unsere Situation war und ist brenzlig. Ich bin mir sicher, dass wir da noch weiter rauskommen.“

Elvis-Jubel-zweites-Tor

Elvis Rexhbecaj dreht jubelnd nach seinem zweiten Treffer zum 2:1 ab.

FC-Doppelpacker Elvis Rexhbecaj: „Wir haben drei Punkte geholt, das ist das Wichtigste. Mich selber bewerte ich nicht. Wir wollten kompakt stehen und nach dem Dämpfer unter der Woche Wiedergutmachung leisten. Wir dürfen einfach nicht solche Schwankungen haben in unserem Spiel. Wir wollten wieder als Mannschaft auftreten – in Regensburg war es etwas leblos, auch in der Kabine in der Halbzeit. Heute ist die Party in der Kabine bestimmt schon im Gange. Ich glaube, heute feiert in Köln jeder zu Hause.“

Markus Gisdol: „Ich liebe diesen Klub“

FC-Trainer Markus Gisdol: „Für uns war es sehr wichtig, ein dominantes Zweikampfverhalten zu zeigen. Das Motto war heute: Raus dem Druck und rein in die Umschaltsituationen kommen. Wir haben heute auch gar nicht unverdient gewonnen. Heute haben wir wieder mal gezeigt, dass wir einiges können. Aber wir müssen auch damit rechnen, dass die Mannschaft nicht in der Lage ist, diese Leistung immer zu zeigen. (...) Ich sage Ihnen ehrlich: Der Klub ist verrückt, aber ich liebe diesen Klub auch. Ich persönlich kann mit dem Druck umgehen. Man muss nur fair bei der Betrachtung bleiben.“

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Marco Rose: 1. FC Köln war galliger als Borussia Mönchengladbach

Gladbach-Trainer Marco Rose: „Wir müssen Köln gratulieren, sie haben das Spiel so gespielt und gekämpft, wie man ein Derby spielen muss. Sie waren in den Zweikämpfen galliger als wir. In den entscheidenden Momenten hatten wir zu oft das Nachsehen. Wir haben zwei Gegentore bekommen, die wir so nicht bekommen dürfen.“

Gladbach-Kapitän Lars Stindl: „Wir haben zweimal die Anfangsphase verpennt. Das Problem hatten wir schon unter der Woche in Stuttgart. So machen wir uns das Leben selbst schwer. Am Ende hat der FC dann gut verteidigt. Das waren heute viele Kleinigkeiten, die wir nicht gut gemacht haben. Es lag nicht an der Rotation.“

Gladbach-Weltmeister Christoph Kramer: „Wir haben unter Marco Rose immer viel rotiert, das hat uns immer gutgetan. Heute ist es schiefgegangen. Was wir daraus lernen: Egal, ob wir gegen Real Madrid spielen oder Köln, wir müssen die Spiele so angehen, wie das nötig ist. Wir müssen da sein, das ist ganz wichtig.“

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