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In Kiel steht fast alles auf dem Spiel Bei Abstieg droht dem FC das Chaos

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Kapitän Jonas Hector und Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln bekommen den Ball im Kasten von Kiel-Keeper Ioannis Gelios beim Relegations-Hinspiel am 26. Mai nicht unter.

Köln – Der 1. FC Köln und der letzte Strohhalm Holstein-Stadion. Nach der 0:1-Niederlage im Relegations-Hinspiel geht es für den FC in Kiel nun um alles. Am Samstag, 29. Mai, 18 Uhr (live auf DAZN) steht für den Klub nicht nur die Zugehörigkeit zur Bundesliga auf dem Spiel. Bei einem Abstieg droht Köln das Chaos!

  • Sportchef Horst Heldt vor dem Aus beim 1. FC Köln
  • Präsidium des 1. FC Köln vor der Vertrauensfrage
  • Chaos-Vorbereitung für Neu-Coach Steffen Baumgart droht

Friedhelm Funkel glaubt an die Qualität des Kaders

„Es ist erst Halbzeit“, sagt Trainer Friedhelm Funkel (67) und gibt sich vor dem Rückspiel an der Ostsee zuversichtlich. „Wir haben die Qualität und den Charakter, um das zu drehen.“ Sein Wort in Gottes Ohr. Denn auf vielen Ebenen könnte beim 1. FC Köln das Chaos ausbrechen, sollte die Rettung in letzter Sekunde nicht doch noch gelingen.

Auf Steffen Baumgart wartet schwierige Vorbereitung

Eigentlich hatte Neu-Trainer Steffen Baumgart (49) auf eine neue Chance in der Bundesliga gehofft. Mit Teams wie Bielefeld, Bochum und Fürth wäre ein Klassenerhalt trotz der großen finanziellen Probleme und des nötigen Umbruchs im Team realistisch.

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Steffen Baumgart, hier beim Spiel gegen die Würzburger Kickers am 23. Januar, wechselt als Trainer vom SC Paderborn zum 1. FC Köln in der neuen Saison.

Im Fall des Abstiegs drohen aber nicht nur viele starke Gegner wie Schalke, Werder, der HSV, Hannover und Düsseldorf. Der FC steigt auch erst mit einer Woche Verspätung in die Planungen ein, man hinkt der Konkurrenz also in jedem Fall auf dem Transfermarkt hinterher. Spieler wie Jonas Hector (31), Ondrej Duda (26), Florian Kainz (28) oder Sebastian Andersson (29) hätten keine Chance, sich von einer mental und physisch aufreibenden Saison zu erholen. Stattdessen müsste in spätestens drei Wochen bereits die Vorbereitung beginnen. Schalke etwa geht am 17. Juni in das Unternehmen Wiederaufstieg.

1. FC Köln: Stars verlieren dramatisch an Wert

Klar ist schon jetzt: Der FC braucht selbst bei Liga-Erhalt ein Transferplus im zweistelligen Millionen-Bereich. Bekundungen, man müsse keine Stars verkaufen, sind Quatsch. Stattdessen stehen die Abgänge von Ellyes Skhiri (26) und wahrscheinlich auch Sebastiaan Bornauw (22) bereits fest.

Steigt der FC aber in die Zweite Liga ab, droht ein dramatischer Wertverlust, die Leistungsträger könnten für festgeschriebene Ablösen den Klub verlassen.

Sportchef Horst Heldt beim 1. FC Köln nicht zu halten

Auch im Fall des Klassenerhalts scheint derzeit eine Trennung fast unvermeidlich, für den Abstiegsfall aber dürfte klar sein: Horst Heldt (51) als Sportchef des 1. FC Köln wäre nicht mehr tragbar.

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Sportchef Horst Heldt leidet im Relegations-Hinspiel gegen Kiel. Ihm droht nach Samstag das Aus beim 1. FC Köln.

Der Abstieg dieser teuren Mannschaft wäre vor allem Ergebnis seiner Fehlplanungen. Die Frage ist, ob er „seinem“ FC einen letzten Dienst erweist und auf eine Abfindung verzichtet. Es wäre nach dem Scheitern eine große Geste.

Finanziell droht dem 1. FC Köln der Existenzkampf

Genau wie die Konkurrenten Schalke und Werder muss der 1. FC Köln mit den Folgen der eigenen Misswirtschaft und der Corona-Krise kämpfen.

Mit der Landesbürgschaft und dem 20-Millionen-Euro-Kredit ist die Liquidität für den Moment gesichert. Doch in der Zweiten Liga brechen noch mehr Einnahmen weg, die TV-Einnahmen um deutlich mehr als die Hälfte. Noch ist offen, wie das kompensiert werden soll, auch wenn der Spieleretat um 50 Prozent sinkt. Auf Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) – der ebenfalls nicht ohne Kritiker ist – wartet ein Mammutjob, sollte er nicht doch den Absprung wagen. Interesse aus Stuttgart besteht weiterhin.

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1. FC Köln: Vorstand vor der Vertrauensfrage

Noch vor dem Neu-Start der Vorbereitung wartet die virtuelle Mitgliederversammlung. Da stellt sich Vizepräsident Carsten Wettich (41) zur Wahl, bislang ist er nur kommissarisch im Amt. Die Abstimmung über seine Zukunft wird so etwas wie die Vertrauensfrage für den kompletten Vorstand.

Der steht gerade bei jenen stark in der Kritik, die ihn ins Amt gewählt haben. Ob es im Abstiegsfall für eine ordentliche Mehrheit für Wettich reicht, muss man abwarten. Fällt er durch, wäre auch der Rest des Vorstands kaum zu halten.

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