„Dürfen sie nicht zu viel reinjagen“ Aber: FC mit Andersson und Modeste auf Wölfe-Jagd

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Sebastian Andersson (l.) und Anthony Modeste (r.) sind einsatzfähig – gute Nachrichten für FC-Coach Markus Gisdol.

Köln – Nach der Sieglos-Serie soll jetzt auch der Heimfluch dran glauben!

Gegen den VfL Wolfsburg will der 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr, Sky) den ersten Dreier im Rhein-Energie-Stadion seit dem 29. Februar einfahren. Trainer Markus Gisdol (51) fordert dafür „1.000 Prozent Konzentration“ und kann erstmals seit Ende Oktober wieder auf Sebastian Andersson (29) und Anthony Modeste (32) setzen.

1. FC Köln im Spezial-Trikot gegen den VfL Wolfsburg

Und mit diesem Outfit muss doch endlich wieder ein Heimsieg her – der FC geht im Gänsehaut-Trikot auf Wölfe-Jagd!

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Mer stonn zo dir! Geschäftsführer Alexander Wehrle präsentiert das Sondertrikot des 1. FC Köln für den Stiftungsspieltag gegen Wolfsburg.

Eigentlich schmettern in Müngersdorf vor Anpfiff Zehntausende Fans mit „Mer stonn zo dir“ die Köln-Profis zum Sieg. Am Samstag trägt der FC den Hymnen-Titel im leeren Stadion zumindest auf der Brust.

Hintergrund: „Mer stonn zo dir“ ist das Motto des siebten Stiftungsspieltags, mit dem der Klub auf seine vielen wohltätigen Aktionen (unter anderem Tafel und Obdachlosen-Essen) aufmerksam machen will. Dafür verzichtet Hauptsponsor Rewe gerne auf seinen Trikot-Schriftzug.

1. FC Köln: Bislang letzter Heimsieg noch im vollen Rhein-Energie-Stadion

Und ganz nebenbei ist das Shirt ein echter Hingucker, das die Gisdol-Jungs auch vor leeren Rängen an die stimmgewaltigen Fans erinnern dürfte!

Als der FC letztmals im Rhein-Energie-Stadion jubeln durfte (3:0 gegen Schalke), war die Arena noch ausverkauft. Seitdem sind zehn Heimspiele ohne Dreier vergangen (Klub-Rekord eingestellt) – doch mit dem 2:1-Triumph in Dortmund hat der FC neues Selbstvertrauen getankt.

Gisdol: „Der Sieg hat sich für alle Beteiligten sehr gut angefühlt. Aber wir ordnen das richtig ein. Wir müssen weiter hart arbeiten, dürfen nicht einen Millimeter nachlassen!“

Markus Gisdol über Anthony Modeste und Sebastian Andersson

Gute Vorzeichen: Der FC-Trainer kann endlich wieder auf Andersson und Modeste setzen, die zuletzt abwechselnd von Verletzungen ausgebremst worden waren und letztmals am fünften Spieltag in Stuttgart (1:1) gemeinsam im Kader standen.

„Wir brauchen Tony und Sebastian in bester Verfassung“, sagt Gisdol, der nach den Zwangspausen natürlich weiß: „Körperlich sind beide noch nicht bei hundert Prozent.“

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Markus Gisdol, hier auf dem Weg zum Training am Donnerstagnachmittag, will gegen den VfL Wolfsburg die nächste Hürde nehmen.

Deswegen muss er im schwierigen Weihnachts-Endspurt – nach Wolfsburg warten noch Mainz, Leverkusen und Leipzig – genau überlegen, wann er welchen Stürmer bringt. „Wir dürfen sie auch nicht in zu viel reinjagen, das ist die Schwierigkeit, die ich habe.“ Doch dass beide im Kader stehen können, ist ein klarer Schritt nach vorne.

Timo Horn ebenfalls fit für VfL Wolfsburg

Auch auf Torwart Timo Horn (27) muss Gisdol trotz Trainingspause nicht verzichten: „Timo haben wir zwei Tage gegeben, um eine wiederkehrende Reizung im Adduktorenbereich in den Griff zu kriegen. Da gibt es keine Gefahr fürs Wochenende“, erklärt der Coach.

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Gut so, denn Gegner Wolfsburg ist noch ungeschlagen. „Die Mannschaft wirkt eingespielt und hat eine Top-Qualität. Wir müssen sie voll bespielen, dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben“, warnt Gisdol, dessen Team sich nach dem Erfolg beim BVB gewiss nicht verstecken braucht: „Wolfsburg hat vergangene Woche drei Tore kassiert. Und wir haben auch unsere Waffen.“

Die Wölfe-Jagd kann beginnen!

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