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Im Sommer ablösefrei 1. FC Köln an Ex-Nationalspieler interessiert?

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Max Meyer absolvierte vier Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, hier am 31. August 2016 gegen Finnland.

Köln – Bis zum 1. Februar hat das Winter-Transfer in der Bundesliga noch geöffnet. Beim 1. FC Köln werden aktuell allerdings vor allem potenzielle Neuzugänge für die kommende Saison gehandelt.

Nach Yannick Gerhardt (26), den der FC ablösefrei vom VfL Wolfsburg zurückholen will, soll auch Max Meyer (25) in den Fokus des Klubs gerückt sein.

Max Meyer bei Crystal Palace auf dem Abstellgleis

Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ soll Köln Interesse am Ex-Schalker zeigen, dessen Vertrag bei Crystal Palace zum 30. Juni 2021 ausläuft. In England ist Meyer (vier A-Länderspiele für Deutschland) vollends aufs Abstellgleis geraten, hat in der laufenden Saison noch keine einzige Premiere-League-Partie absolviert, kickte zuletzt sogar für die zweite Mannschaft. 

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Max Meyer bei seinem bislang letzten Einsatz für Crystal Palace, am 15. September im Liga-Pokal gegen Bournemouth.

Dass der Mittelfeldmann den Klub im Sommer verlassen wird, ist ebenso wenig ein Geheimnis wie Horst Heldts (51) guter Draht zu Meyers Berater Roger Wittmann (60). Es wäre nur logisch, wenn sich der FC-Sportboss mit der Personalie auseinandersetzen würde. 

Auf EXPRESS-Nachfrage wollte sich Heldt am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) nicht zu den Spekulationen äußern, er dementierte aber auch nicht.

Max Meyer beim 1. FC Köln eine Alternative zu Yannick Gerhardt?

Im Mittelfeldzentrum droht dem FC zum Saisonende mit Elvis Rexhbecaj (23, Leihe vorbei) ein prominenter Abgang, und die angestrebte Rückholaktion des (Noch-)Wolfsburgers Gerhardt (Vertrag läuft ebenfalls aus) könnte sich schwierig gestalten.

Das FC-Eigengewächs hätte am liebsten Ende Januar Gewissheit über seine Zukunft. Heldt wird ihm dann nicht garantieren können, dass es für Köln in der Bundesliga weitergeht.

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Yannick Gerhardt (r., im Duell mit Kölns Salih Özcan) war Ende August mit dem VfL Wolfsburg zu einem Testspiel am Geißbockheim zu Gast.

Meyer wäre eine Alternative, doch auch er möchte natürlich nicht im Unterhaus kicken. Daher gilt Stand jetzt ohnehin ein Satz, den Heldt zuletzt im EXPRESS-Interview sagte: „Nichts ist in Stein gemeißelt, solange wir keine Klarheit haben, in welcher Liga wir spielen.“

Fest steht, dass Meyer – auch falls es ihn zu einem anderen Klub zieht – gewaltige Gehaltsabstriche machen muss. Die Spekulationen über seinen Jahreslohn bei Crystal Palace reichen von knapp fünf bis sogar zehn Millionen Euro.

Horst Heldt kennt Max Meyer vom FC Schalke 04

Summen, die der gebürtige Oberhausener nie mit Leistung zurückzahlen konnte. Bereits vergangene Saison war er mit 649 Premier-League-Minuten meist nur Reservist. Für den FC wäre Meyers Verpflichtung also auch mit einem sportlichen Risiko verbunden. 

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Doch Kölns Sportboss Heldt weiß genau, was der Mittelfeld-Regisseur leisten kann, erlebte als Schalke-Manager mit, wie Meyer zum Profi und Leistungsträger reifte. In Heldts letzter Saison in Gelsenkirchen glänzte der Ex-DFB-Kicker mit fünf Toren und acht Vorlagen. (mze)

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