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Wehrle spricht über Heldts Anfänge Rauswurf von Trapattoni, Meister mit Veh

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FC-Sportchef Horst Heldt und sein Vorgänger Armin Veh wurden in Stuttgart 2007 gemeinsam Meister.

Köln – Das richtungsweisende Spiel des 1. FC Köln beim VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr). Bei der Reise in die baden-württembergische Hauptstadt werden beim Geschäftsführer-Duo Alexander Wehrle (45) und Horst Heldt (50) Erinnerungen an die erste gemeinsame Zeit wach werden.

Wehrle hatte 2003 bei den Schwaben als Assistent von Präsident Erwin Staudt (72) begonnen. Heldt kam 2005 als Spieler dazu, Trainer Felix Magath (67) hatte den kleinen Techniker von Sturm Graz losgeeist. Unter dessen Nachfolger Matthias Sammer (53) spielte Heldt dann noch eine Champions-League-Saison, in der Liga wurde der VfB „nur“ Fünfter, Sammer entlassen. Coach der U17 damals war übrigens ein gewisser Markus Gisdol (51).

Giovanni Trapattoni war über dem Zenit

„Für Sammer kam Giovanni Trapattoni, doch der Maestro hatte seinen Zenit leider schon hinter sich“, erinnert sich Wehrle an jene Zeit. Für Heldt war es erst mal keine gute: Trapattoni sortierte ihn aus, der Spielmacher kam nicht mehr zum Einsatz.

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Doch das sollte zum Startschuss für die zweite Karriere werden. Präsident Straub war nicht entgangen, dass „Trap“, heute 81 Jahre alt, seinen Sportchef Herbert Briem (63) nicht wirklich respektierte und installierte Heldt im Januar 2006 als Sportdirektor.

Horst Heldt setzte Trapattoni vor die Tür

Rund vier Wochen später dann der Paukenschlag. „Es war am 10. Februar, einen Tag vor meinem Geburtstag: Wir spielten 0:0 gegen Werder Bremen. Und der Horst Heldt, erst ein paar Tage im neuen Amt, setzte den Welttrainer Giovanni Trapattoni vor die Tür“, muss Wehrle heute noch Schmunzeln vor so viel Schneid.

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Rauswurf nach wenigen Wochen: Der damalige VfB-Sportdirektor Horst Heldt (l.) servierte den Maestro Giovanni Trapattoni ab.

Wehrle: „Da gehört schon Mut dazu, schließlich verpflichtete er mit Armin Veh dann auch noch einen Trainer, der nach seinem Engagement in Rostock zwei Jahre arbeitslos gewesen war. Das kann auch nach hinten losgehen, so eine Entscheidung. Aber Horst hat in Armin einen Trainer gesehen, der eine Idee hatte, wie er Fußball spielen wollte.“

Doch damals ahnte noch niemand, wie erfolgreich die nächsten Monate sein würden. „Veh beendete die Saison als Neunter, aber dann marschierten wir richtig und waren am Ende der Saison 2006/07 Deutscher Meister“, sagt Wehrle.

Bittere Niederlage kurz vor dem Aus von Jörg Schmadtke

Klar, dass für ihn und auch Heldt die Gedanken kurz bei den Erfolgen von einst halten werden. Für den FC aber sind andere Erinnerungen wichtiger. „Wir haben in Stuttgart eigentlich immer gut ausgesehen“, sagt Wehrle.

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Erst zusammen in Stuttgart, jetzt gemeinsam in Köln: Die FC-Geschäftsführer Horst Heldt (l.) und Alexander Wehrle.

Als Kölner Geschäftsführer feierte er zwei Siege bei den Schwaben. „Im Abstiegsjahr gab es dann diese bittere Niederlage am siebten Spieltag, wo sie uns in der Nachspielzeit einen Elfmeter klauen und im Gegenzug fällt der Stuttgarter Siegtreffer. Eine Woche später, nach dem 0:0 gegen Bremen, war dann Jörg Schmadtke weg, später auch Peter Stöger. Wer weiß, wie die Geschichte gelaufen wäre, wenn dieses Spiel anders ausgeht.“

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Horst Heldt: 1. FC Köln kann in Stuttgart gewinnen

Dafür soll es diesmal anders ausgehen. Heldt glaubt nach dem Remis gegen Frankfurt an die Chance des FC: „Der VfB ist gut gestartet. Aber wir sind da in der Lage zu punkten, wir können auch drei Punkte holen. Auch wenn die Situation so ist, dass sie mehr Selbstvertrauen haben werden. Aber wir können Tore machen und sie welche kassieren. Und wir können auch mehr Tore machen als sie.“

Dann hätten Wehrle, Heldt und auch Gisdol eine schöne Stuttgart-Erinnerung mehr.

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