Droht auch dem 1. FC Köln Ärger? DFB ermittelt gegen Rote Teufel wegen Pyro-Party

Kaiserslautern-Jubel-Mannheim

Die Spieler des 1. Kaiserslautern feiern den Derbysieg bei Waldhof Mannheim.

Frankfurt/Main – Kommt da auch noch eine Strafe auf den 1. FC Köln zu? Am Dienstag (9. Februar) hat der Deutsche Fußball-Bund Ermittlungen gegen den 1. FC Kaiserslautern aufgenommen.

  • DFB ermittelt gegen den 1. FC Kaiserslautern
  • Die Spieler feierten nach Derby-Sieg bei Waldhof Mannheim
  • Möglicherweise droht auch dem 1. FC Köln Ärger

Der Grund: Die Spieler des Drittligisten haben möglicherweise mit Fans gefeiert und damit gegen das Hygienekonzept verstoßen.

„Es besteht der Verdacht, dass der Verein gegen Vorgaben des wegen der Corona-Pandemie gültigen Hygienekonzepts verstoßen haben könnte“, heißt es in einer DFB-Mitteilung. Der Spielausschuss hat die Roten Teufel zu einer Stellungnahme aufgefordert.

1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln feierten Derbysiege mit Fans

Nach dem Derby-Sieg beim SV Waldhof Mannheim am Samstag war die Mannschaft um Neu-Trainer Marco Antwerpen von etwa 300 Anhängern auf dem Betzenberg empfangen und gefeiert worden.

„Dabei wurde die Tür des Mannschaftsbusses geöffnet. Videoaufnahmen deuten darauf hin, dass Spieler möglicherweise ohne Einhalten von Mindestabständen oder Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes mit den Fans gefeiert haben könnten“, teilte der DFB mit.

Ähnliche Szene gab es nach dem Triumph des FC bei Borussia Mönchengladbach. Die Derby-Sieger wurden von frenetischen Anhängern mit einer spektakulären Pyro-Show am Geißbockheim empfangen.

1. FC Kaiserslautern will Vorkommnisse aufarbeiten

Der FCK hatte am Montag angekündigt, die Vorkommnisse intern aufarbeiten, dabei aber nicht von der eigenen Mannschaft gesprochen.

„Der emotionale und überwältigende Empfang unseres Mannschaftsbusses durch die FCK-Fans auf der Straße zum Betzenberg vor dem Stadion verlief in weiten Teilen, aber eben leider nicht zu 100 Prozent unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln“, hieß es.

Abgesehen davon ermitteln die Polizei und die Ordnungsbehörde der Stadt, weil die Fans die Mindestabstände nicht einhielten und teilweise keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen.

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