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Duell mit Ex-Klub Dresden: Hauptmann stellt sein Ego hinten an

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Niklas Hauptmann hört Trainer Markus Anfang genau zu.

Foto:

Herbert Bucco

Köln -

Das Duell mit dem Ex-Klub hätte sich Niklas Hauptmann (22) sicher anders vorgestellt. Einerseits persönlich, denn der im Sommer von Dynamo Dresden zum FC gewechselte Mittelfeldspieler hat derzeit wenig Einsatzzeiten.

Und natürlich auch im Großen und Ganzen, denn die Partie steht voll unter dem Eindruck der Krise nach fünf Spielen ohne Sieg.

„In dieser Situation geht es weniger um mich, sondern um uns als Ganzes. Wir haben das letzte Spiel genau analysiert und fokussieren uns nun voll auf Dresden“, sagte Hauptmann am Mittwoch.

Lesen Sie hier, was Sportchef Armin Veh von Mannschaft und Trainerteam fordert.

Hauptmann weiß, was den FC erwartet

Der Kontakt mit dem ein oder anderen Ex-Kollegen ist noch da. „Aber diese Woche eher weniger.“

Trotzdem weiß er natürlich genau, was den FC gegen die Mannschaft von Maik Walpurgis (45) erwartet: „Dresden pflegt seit dem Trainerwechsel einen einfachen Fußball, sie stehen tief und versuchen, mit ihren schnellen Stürmer erfolgreich zu sein.“

Wechsel zum FC nicht bereut

Und seine Rolle beim FC? Noch muss er sich meist hinten anstellen.

Bereut hat er den Wechsel allerdings nicht: „Es war von Anfang an klar, dass es große Konkurrenz geben wird. Ich hatte auch schon meine Spielzeit, natürlich will man mehr. Aber es geht in allererster Linie darum, den FC in die Bundesliga zu schießen. Die Zweite Liga ist sehr unangenehm, da ist schon lange keiner mehr durchmarschiert.“

Hauptmann eine Lösung für den Flügel?

Das Ego wird hinten angestellt, ohne den Ehrgeiz zu verlieren. „Ich kann mich nur im Training anbieten und dann, wenn ich die Chance bekomme, alles geben.“

Als Lösung für die Flügel sieht sich Hauptmann eher nicht: „Grundsätzlich geht das, ich habe da aber noch nicht oft gespielt. Ich bin sicher offensiver ausgerichtet, aber auf der Acht zu Hause.“