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„Ungewöhnlicher Weg“: Hector zurück bei Jogi – so reagiert Armin Veh

Hector Löw

Jonas Hector mit Bundestrainer Joachim Löw.

Foto:

picture alliance / Daniel Karman

Köln/Frankfurt -

Sechs Punkte sind fest eingeplant für die deutsche Nationalmannschaft in den beiden EM-Qualifikationsspielen in Weißrussland (8. Juni) und gegen Estland (11. Juni).

Am Mittwoch gab Bundestrainer Joachim Löw (59) seinen Kader bekannt.

Joachim Löw verzichtet weiterhin auf Mario Götze 

Und es sind einige Überraschungen dabei.

So wird Mario Götze trotz guter Saison beim BVB und aufsteigender Form erneut nicht dabei sein – Löw verzichtet weiter auf seinen Siegtorschützen im WM-Finale 2014.

Dafür kehren drei andere in den Kader zurück – darunter auch Jonas Hector (28) vom 1. FC Köln!

Armin Veh: „Das ist ein ungewöhnlicher Weg"

Das zeigt, welch große Meinung Löw nach wie vor vom FC-Kapitän hat, der sich ein Jahr lang nur in Liga zwei und dort selten auf seiner DFB-Position als Linksverteidiger zeigen konnte.

„Das freut mich natürlich sehr für Jonas. Er ist im letzten Jahr beim FC geblieben und hat sich dafür entschieden, mit seinem Verein in die Zweite Liga zu gehen“, sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh: „Das ist ein ungewöhnlicher Weg für einen Nationalspieler. Umso schöner ist es, dass er nach der Rückkehr in die Bundesliga wieder mit der Nominierung belohnt wird.“

Hector fehlte Mittwoch beim abschließenden Laktattest der FC-Profis, hat schon Urlaub - den er aber dann wohl für Löw gerne noch einmal unterbrechen wird.

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Auch Julian Draxler und Bernd Leno kehren zurück

Außerdem werden Julian Draxler (25/Paris St. Germain) und Torwart Bernd Leno (27/FC Arsenal) wieder im Kader stehen, dieser als Vertreter von Marc-André ter Stegen, der wegen Knieproblemen ebenso nicht im Aufgebot stehen wird wie Toni Kroos (muskuläre Probleme).

Manuel Neuer zumindest vorläufig im DFB-Kader 

Kapitän Manuel Neuer sei „vorläufig“ berufen, hieß es vonseiten des DFB. Der 32-Jährige trainiert bei Bayern München nach seiner Wadenverletzung, wegen der er die jüngsten fünf Pflichtspiele verpasst hatte, wieder voll mit. Ob er im DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin gegen RB Leipzig sein Comeback geben wird, ist jedoch offen. Der Heilungsprozess in den nächsten Tagen werde „den Ausschlag über den weiteren Verbleib geben“.

Der DFB-Kader für die Spiele gegen Weißrussland und Estland

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Bernd Leno (FC Arsenal), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Marcel Halstenberg (RB Leipzig), Jonas Hector (1. FC Köln), Thilo Kehrer (Paris St. Germain), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Nico Schulz (TSG Hoffenheim), Niklas Stark (Hertha BSC), Niklas Süle (Bayern München), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Julian Draxler (Paris St. Germain), Serge Gnabry (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Joshua Kimmich (Bayern München), Marco Reus (Borussia Dortmund), Leroy Sane (Manchester City), Timo Werner (RB Leipzig)

(ars/mze)